{"id":552550,"date":"2025-11-05T09:54:13","date_gmt":"2025-11-05T09:54:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/552550\/"},"modified":"2025-11-05T09:54:13","modified_gmt":"2025-11-05T09:54:13","slug":"wer-ophelia-nach-wiesbaden-brachte-exklusives-interview-mit-danielle-neess","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/552550\/","title":{"rendered":"Wer Ophelia nach Wiesbaden brachte \/ Exklusives Interview mit Danielle Neess"},"content":{"rendered":"<p class=\"date\">05.11.2025 \u2013 10:17<\/p>\n<p class=\"customer\">\n                        <a class=\"story-customer\" title=\"weiter zum newsroom von Suppes GmbH\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/nr\/181353\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Suppes GmbH<\/a>\n                    <\/p>\n<p><a class=\"glightbox event-trigger\" href=\"https:\/\/cache.pressmailing.net\/thumbnail\/story_hires\/7f75d40c-3540-4b40-8a88-8b486afe1e46\/Interview_David_Supp~_Danielle_Neess.jpg.jpg\" data-description=\"TV-Star David Suppes im Gespr\u00e4ch mit der Stifterin des Jugendstilwerks \/ Weiterer Text \u00fcber ots und www.presseportal.de\/nr\/181353 \/ Die Verwendung dieses Bildes f\u00fcr redaktionelle Zwecke ist unter Beachtung aller mitgeteilten Nutzungsbedingungen zul\u00e4ssig und dann auch honorarfrei. Ver\u00f6ffentlichung ausschlie\u00dflich mit Bildrechte-Hinweis.\" data-category=\"medialightbox\" data-action=\"click\" data-label=\"single\" data-value=\"690b1148270000fd2ce52ef7\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" height=\"540\" with=\"720\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/wer-ophelia-nach-wiesbaden-brachte-exklusives-interview-mit-danielle-neess.jpeg\"   alt=\"Wer Ophelia nach Wiesbaden brachte \/ Exklusives Interview mit Danielle Neess\" class=\"single\"\/><\/a><\/p>\n<p><a data-category=\"citylink-story-view\" data-action=\"click\" data-label=\"Citylink in Meldungsansicht\" class=\"story-city event-trigger\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/regional\/Wiesbaden\" title=\"News aus Wiesbaden \" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wiesbaden<\/a> (ots)<\/p>\n<ul class=\"naxml-ul\">\n<li> TV-Star David Suppes im Gespr\u00e4ch mit der Stifterin des Jugendstilwerks <\/li>\n<li> Werk ist Teil einer Schenkung von 800 Kunstwerken <\/li>\n<\/ul>\n<p><b>Der Hype um das Kunstwerk &#8222;Ophelia&#8220; von Friedrich Heyser nimmt kein Ende. Seitdem US-Superstar Taylor Swift das Gem\u00e4lde in ihrem Musikvideo &#8222;The Fate of Ophelia&#8220; visuell verarbeitet hat, str\u00f6men jeden Tag Hunderte &#8222;Swifties&#8220; in das Museum Wiesbaden, um das Bild zu bewundern. Das Museum bietet derzeit Sonderf\u00fchrungen f\u00fcr Fans der S\u00e4ngerin an. Was die wenigsten wissen: Das Kunstwerk wurde 2019 als Teil einer spektakul\u00e4ren, rund 800 Werke umfassenden Jugendstilsammlung von Danielle Neess und ihrem Ehemann Ferdinand Wolfgang Neess dem Museum gestiftet. Das ist die wohl gr\u00f6\u00dfte private Schenkung, die das Museum Wiesbaden je erhalten hat. Kunstexperte und Unternehmer David Suppes, den meisten bekannt als der sympathische H\u00e4ndler aus der ber\u00fchmten ZDF-Show &#8222;Bares f\u00fcr Rares&#8220;, spricht exklusiv mit der Philanthropin &#8211; f\u00fcr die er aktuell \u00fcber seine Auktionsvermittlung CASPAR mehrere Kunstwerke ver\u00e4u\u00dfert &#8211; \u00fcber den Hype und die Geheimnisse hinter dem Gem\u00e4lde.<\/b><\/p>\n<p><b>David Suppes<\/b>: Frau Neess, wie und wann haben Sie davon erfahren, dass der Pop-Megastar Taylor Swift, der gr\u00f6\u00dfte Star unserer Zeit, Ihre Ophelia als Vorbild f\u00fcr Ihr Album und den Lead-Track genommen hat? <\/p>\n<p><b>Danielle Neess:<\/b> Ja, also vor circa zehn Tagen hat mein Telefon geklingelt ohne Ende, &#8222;hast du gesehen, wei\u00dft du schon?&#8220; Also, ich selbst habe das nicht nat\u00fcrlich nicht bemerkt, ich bin ja kein Fan von dieser Musik. Ich bin ja schon etwas \u00e4lter. <\/p>\n<p><b>David Suppes:<\/b> Das ist die zum Leben erweckte Version von Ihrem Gem\u00e4lde. Was denken Sie, wenn Sie das sehen? <\/p>\n<p>David Suppes zeigt Danielle Neess die ersten Minuten des Musikvideos.<\/p>\n<p><b>Danielle Neess:<\/b> Also meine Ophelia wird nicht mehr aufstehen. Das ist mal das Erste. Ich finde, der Hintergrund ist sch\u00f6n gemacht. Das ist zwar nicht unser Museum in Wiesbaden, aber insgesamt finde ich es h\u00fcbsch. <\/p>\n<p><b>David Suppes:<\/b> Sie und Ihr Mann Ferdinand Neess haben das Gem\u00e4lde 2017 gemeinsam bei einer Auktion ersteigert. Ging das Kaufinteresse von Ihnen aus oder von Ihrem Mann? <\/p>\n<p><b>Danielle Neess<\/b>: Bei uns kamen jeden Tag viele Kataloge von Auktionen ins Haus. Dieses Bild war in einer kleineren Auktion. Wir haben es im Katalog entdeckt und ich habe zu meinem Mann gesagt: Ich finde es so sch\u00f6n. Dann sagte mein Mann: Ja, wenn du meinst, dann kaufen wir es. Und es ist ja immer so, wenn man zu einer Auktion geht, wei\u00df man ja nie, ob man dieses Objekt kriegt oder nicht. Man hat ja auch finanzielle Grenzen und es gibt andere Bieter. Aber wir haben geboten und haben es dann auch erworben. Wir waren sehr gl\u00fccklich dar\u00fcber. Es kam aber in einem ganz schlimmen Zustand. Es stand 15 oder 20 Jahre auf einem Dachboden. <\/p>\n<p><b>David Suppes:<\/b> Okay, Das hei\u00dft, Sie haben es noch restaurieren lassen? <\/p>\n<p><b>Danielle Neess:<\/b> Ja, absolut. <\/p>\n<p><b>David Suppes:<\/b> Okay. Was hat das Gem\u00e4lde bei der Auktion gekostet? <\/p>\n<p><b>Danielle Neess:<\/b> Werde ich nicht sagen. <\/p>\n<p><b>David Suppes:<\/b> Was hat die Restauration gekostet? <\/p>\n<p><b>Danielle Neess:<\/b> 10.000 Euro hat die Restauration gekostet. Also der Rahmen musste gereinigt werden, es musste neu gespannt werden. <\/p>\n<p><b>David Suppes:<\/b> Was hat Sie an der Ophelia so ber\u00fchrt? <\/p>\n<p><b>Danielle Neess:<\/b> Eine gewisse Sch\u00f6nheit. Ich bin eine \u00c4sthetin. Mein Mann war ein \u00c4sthet. Bisher war die Ophelia immer eher mit dem K\u00fcnstler John Millais verbunden. Aber es gibt sehr viele K\u00fcnstler, die nicht so ber\u00fchmt geworden sind, die wundersch\u00f6ne und besonders gute Sachen gemacht haben. Und das war f\u00fcr uns immer wichtig. Nat\u00fcrlich sind in der Sammlung auch gro\u00dfe Namen, aber wenn wir etwas Au\u00dfergew\u00f6hnliches gefunden haben, das in die Sammlung gepasst hat, hatte die Wichtigkeit des Namens keine Priorit\u00e4t. Aber ich finde sch\u00f6n, dass die j\u00fcngere Generation durch dieses &#8222;Event&#8220; wieder in die Museen geht und eine Periode entdeckt, die oft kitschig genannt wird, was total falsch ist. Es war eine der reichsten Perioden in der Kunst. Und vielleicht findet jetzt die n\u00e4chste Generation wieder den Weg zum Jugendstil oder zur Art Nouveau. <\/p>\n<p><b>David Suppes:<\/b> Alte Kunst wiederentdeckt durch moderne Popkultur. <\/p>\n<p><b>Danielle Neess:<\/b> Ja, das ist besonders. Ich glaube, das ist bis jetzt noch nie passiert oder ganz selten auf jeden Fall. <\/p>\n<p><b>David Suppes:<\/b> Sicherlich nicht mit dieser Aufmerksamkeit. Wahrscheinlich wird das Album eines der erfolgreichsten Alben aller Zeiten. Wo hing das Bild bei Ihnen zu Hause und welche Pr\u00e4senz hatte es in Ihrem Alltag? <\/p>\n<p><b>Danielle Neess:<\/b> Also, wir hatten ja eine gro\u00dfe Villa, wo die ganze Sammlung drin war. Das Bild hing an der Treppe zum ersten Stock, man konnte also nicht in das Haus reingehen ohne daran vorbeizugehen. Das Bild geh\u00f6rte zum Alltag &#8211; wie Rest der Sammlung auch, bevor sie ins Museum kam. <\/p>\n<p><b>David Suppes<\/b>: Wenn Sie das Gem\u00e4lde jetzt heute betrachten im Museum oder in der Zeitung, was empfinden Sie? <\/p>\n<p><b>Danielle Neess:<\/b> Nostalgie. Die ganze Sammlung, wenn ich ins Museum gehe, bringt Nostalgie. Wir haben da drin gelebt. Es war das Werk vor allem meines Mannes. Es war wie sein Kind. Er hat ja 50 Jahre gesammelt und die Sammlung sollte nie zerschlagen werden. Und deshalb haben wir auch eine Schenkung gemacht. <\/p>\n<p><b>David Suppes:<\/b> W\u00fcrden Sie sich w\u00fcnschen, dass Taylor Swift einmal pers\u00f6nlich nach Wiesbaden kommt und sich das Gem\u00e4lde selbst anschaut? <\/p>\n<p><b>Danielle Neess:<\/b> Ja, erstmal f\u00fcr Wiesbaden, f\u00fcr das Museum, vielleicht auch f\u00fcr mich, dass ich sie mal anspreche. <\/p>\n<p><b>David Suppes:<\/b> Also Taylor, wenn du das siehst, ab nach Wiesbaden! Gibt es irgendetwas, was Sie Ophelia heute sagen w\u00fcrden, wenn Sie mit ihr sprechen k\u00f6nnten? <\/p>\n<p><b>Danielle Neess:<\/b> Ophelia selbst nicht, aber dem Maler w\u00fcrde ich sagen, dass er das Bild wunderbar gemalt hat, dass ich immer noch in dieses Bild verliebt bin und es bleiben werde. Ophelia ist ja eine Figur von Hamlet. Sie wird immer mehr oder weniger sch\u00f6n und mysteri\u00f6s dargestellt. Und ich glaube, das ist das Geheimnis. <\/p>\n<p><b>David Suppes: <\/b>Falls Taylor Swift dieses Interview sehen sollte, gibt es noch irgendetwas, was Sie ihr sagen m\u00f6chten? <\/p>\n<p><b>Danielle Neesss: <\/b>Ich bedanke ich mich bei ihr, ganz einfach, weil durch sie das Bild ber\u00fchmt geworden ist, ber\u00fchmter, als es bis jetzt war. <\/p>\n<p><b>David Suppes:<\/b> Frau Neess, Sie arbeiten inzwischen auch mit unserem Auktionsvermittlungsservice CASPAR zusammen. Sie haben erst letzte Woche drei wundervolle Jugendstilobjekte eingeliefert. Was sch\u00e4tzen Sie an der Zusammenarbeit mit CASPAR? <\/p>\n<p><b>Danielle Neess:<\/b> Ich hoffe, dass das Aktionshaus eine gute L\u00f6sung findet. Ich habe eine Stiftung gegr\u00fcndet. Die Erl\u00f6se der Objekte gehen in die Stiftung. Sie tr\u00e4gt den Namen meines Mannes, der war ja Fl\u00f6tist, Amateur und hatte mit 80 Jahren in einem Wettbewerb den ersten Preis geholt. In diesem Sinne habe ich mit seiner langj\u00e4hrigen Pianistin eine Stiftung f\u00fcr diese Musik gegr\u00fcndet, die ich mit dem Verkauf finanziell unterst\u00fctzen will. <\/p>\n<p><b>David Suppes:<\/b> Dann hoffen wir, dass ein m\u00f6glichst hoher Erl\u00f6s bei den Auktionen erzielt wird und wir damit Ihre Stiftung alle unterst\u00fctzen k\u00f6nnen. Vielen Dank f\u00fcr das Gespr\u00e4ch. <\/p>\n<p class=\"contact-headline\">Pressekontakt:<\/p>\n<p class=\"contact-text\">Deutscher Pressestern<br \/>Svenja Karolczak<br \/>Bierstadter Str. 9 a<br \/>65189 Wiesbaden<br \/>T. +49 611 395395<br \/><a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/181353\/mailto: s.karolczak@dps-news.de\" class=\"uri-mailto\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> s.karolczak@dps-news.de<\/a><\/p>\n<p class=\"originator\">Original-Content von: Suppes GmbH, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"05.11.2025 \u2013 10:17 Suppes GmbH Wiesbaden (ots) TV-Star David Suppes im Gespr\u00e4ch mit der Stifterin des Jugendstilwerks Werk&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":552551,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1847],"tags":[3477,1801,134185,3364,29,548,663,3934,30,13,2052,2134,2075,14,15,126418,178,180,179,181,12,6856,4544],"class_list":{"0":"post-552550","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-wiesbaden","8":"tag-bild","9":"tag-celebrities","10":"tag-david-suppes","11":"tag-de","12":"tag-deutschland","13":"tag-eu","14":"tag-europa","15":"tag-europe","16":"tag-germany","17":"tag-headlines","18":"tag-hessen","19":"tag-interview","20":"tag-kunst","21":"tag-nachrichten","22":"tag-news","23":"tag-ophelia","24":"tag-presse","25":"tag-pressemeldung","26":"tag-pressemitteilung","27":"tag-pressemitteilungen","28":"tag-schlagzeilen","29":"tag-taylor-swift","30":"tag-wiesbaden"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115496489889698354","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/552550","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=552550"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/552550\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/552551"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=552550"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=552550"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=552550"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}