{"id":553049,"date":"2025-11-05T14:38:16","date_gmt":"2025-11-05T14:38:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/553049\/"},"modified":"2025-11-05T14:38:16","modified_gmt":"2025-11-05T14:38:16","slug":"bovenschulte-wirbt-fuer-schaerfere-stahl-importquoten-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/553049\/","title":{"rendered":"Bovenschulte wirbt f\u00fcr sch\u00e4rfere Stahl-Importquoten"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/dts_image_12722_rgjoaommrc_03440_750_524.jpg\" alt=\"via dts Nachrichtenagentur\"\/><\/p>\n<p>Vor dem Stahlgipfel hat Bremens B\u00fcrgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) die Bundesregierung aufgefordert, den EU-Vorschlag f\u00fcr eine Halbierung der Importquoten zu unterst\u00fctzen. \u201eOhne die wird die europ\u00e4ische Stahlindustrie nicht \u00fcberleben k\u00f6nnen\u201c, sagte Bovenschulte dem \u201eTagesspiegel\u201c (Donnerstagausgabe).<\/p>\n<p>\u201eDiesen Vorschlag muss Deutschland unterst\u00fctzen und auf europ\u00e4ischer Ebene sein ganzes politisches Gewicht zur Durchsetzung nutzen.\u201c Deutschland m\u00fcsse mit klarer Stimme auftreten und d\u00fcrfe nicht im Detailstreit stecken bleiben, sagte er.<\/p>\n<p>Bovenschulte forderte zudem Nachverhandlungen \u00fcber die US-Z\u00f6lle auf Stahlimporte. \u201eIch halte die bisherige Unterwerfungsstrategie gegen\u00fcber den USA f\u00fcr einen Fehler\u201c, sagte der SPD-Politiker. Die EU m\u00fcsse mit den USA noch einmal \u00fcber den 50-Prozent-Zoll auf europ\u00e4ischen Stahl verhandeln.<\/p>\n<p>Forderungen nach Strafz\u00f6llen f\u00fcr Stahlimporte aus China schloss er sich nicht an. \u201eIch bin skeptisch bei pauschalen Sanktionen\u201c, sagte Bovenschulte. \u201eNat\u00fcrlich verzerren bestimmte staatliche Subventionen in China den Wettbewerb, aber auch wir betreiben Industriepolitik.\u201c Entscheidend sei, genau zu pr\u00fcfen, wann staatliche Unterst\u00fctzung illegitim werde.<\/p>\n<p>Nach Finanzminister Lars Klingbeil sprach (SPD) sich auch Bovenschulte f\u00fcr einen Stopp russischer Stahlimporte nach Deutschland aus. Diese w\u00fcrden die europ\u00e4ische Sanktionspolitik unterlaufen und indirekt den Krieg gegen die Ukraine finanzieren. \u201eEinzelne EU-Staaten haben bislang aber verhindert, dass wir die Importe stoppen konnten\u201c, sagte Bovenschule. \u201eDas ist unhaltbar.\u201c<\/p>\n<p>Zugleich forderte der Bremer B\u00fcrgermeister, f\u00fcr den Industriestrompreis, den Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) f\u00fcr 2026 in Aussicht gestellt hat, langfristig ein Niveau von rund f\u00fcnf Cent zu garantieren. \u201eWichtig ist nicht nur der effektive Strompreis, der am Ende dabei herauskommt und der idealerweise um die f\u00fcnf Cent pro Kilowattstunde liegen sollte\u201c, sagte Bovenschulte. Vor allem gehe es um die Verl\u00e4sslichkeit, dass der Preis f\u00fcr einen l\u00e4ngeren Zeitraum gelte \u2013 aus seiner Sicht f\u00fcr mindestens zehn Jahre. \u201eSind es nur drei Jahre, wie derzeit vorgesehen, wird das den Firmen keine Investitionssicherheit bieten.\u201c<\/p>\n<p>dts Nachrichtenagentur<\/p>\n<p>Foto: via dts Nachrichtenagentur<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Vor dem Stahlgipfel hat Bremens B\u00fcrgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) die Bundesregierung aufgefordert, den EU-Vorschlag f\u00fcr eine Halbierung der&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":553050,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1824],"tags":[2420,3364,29,30],"class_list":{"0":"post-553049","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-bremen","8":"tag-bremen","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-germany"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115497606579216349","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/553049","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=553049"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/553049\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/553050"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=553049"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=553049"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=553049"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}