{"id":553061,"date":"2025-11-05T14:44:10","date_gmt":"2025-11-05T14:44:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/553061\/"},"modified":"2025-11-05T14:44:10","modified_gmt":"2025-11-05T14:44:10","slug":"festival-fuer-tanz-und-theater-in-leipzig-euro-scene-erkundet-love-body-politics","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/553061\/","title":{"rendered":"Festival f\u00fcr Tanz und Theater in Leipzig: Euro-Scene erkundet &#8222;Love Body Politics&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>Der K\u00f6rper ist politisch<\/p>\n<p class=\"text\">\nDas Motto der Euro-Scene in diesem Jahr lautet &#8222;Love Body Politics&#8220;. Das Festival will Tanz und Theater als Ausdruck der Selbsterm\u00e4chtigung und des Dialogs feiern.\n<\/p>\n<p class=\"text\">\nDer menschliche K\u00f6rper sei h\u00e4ufig B\u00fchne gesellschaftlicher Konflikte, das zeige zum Beispiel aktuell die <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/deutschland\/politik\/stadtbild-merz-migration-kein-problem-kriminalitaet-100.html\" title=\"Merz&#039; &quot;Stadtbild&quot;-Aussage: Migranten sind nicht das Problem, sondern der Umgang mit ihnen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">&#8222;Stadtbild&#8220;-Debatte in Deutschland<\/a>, so Watty. Der K\u00f6rper sei Ort von Macht und Selbstbestimmung sowie Quelle von Liebe, Solidarit\u00e4t und Heilung.\n<\/p>\n<p><a name=\"keersmaeker\">Teresa De Keersmaeker<\/a>: Entschleunigter Walk durch Leipzig<\/p>\n<p class=\"text\">\nEine ganz andere K\u00f6rpererfahrung kann das Publikum bei der Entschleunigungs-Performance &#8222;Slow Walk&#8220; machen. Dahinter steht die Compagnie\u00a0Rosas\u00a0von Anne Teresa De Keersmaeker. Interessierte sind eingeladen, innerhalb von vier Stunden 2,5 Kilometer durch die Stadt zu gehen.\n<\/p>\n<p class=\"text\">\nDas sei eine meditative Erfahrung, meinte Watty, pro Minute lege man f\u00fcnf Meter zur\u00fcck. In Paris sei so ein Event schon ein riesiger Erfolg gewesen. De Keersmaekers Credo laute &#8222;Walking is my Dancing&#8220;, trotzdem soll eine Tanzparty auf dem Marktplatz den Abschluss des Spaziergangs bilden.\n<\/p>\n<p class=\"text\">\nWeitere H\u00f6hepunkte im Programm sind zum Beispiel die Performance des brasilianischen K\u00fcnstlers Pol Pi. In\u00a0&#8222;Me too, Galatea&#8220; thematisiert er die #MeToo-Bewegung und hinterfragt patriarchalische Frauenbilder.\n<\/p>\n<p class=\"text\">\nManuel Roque, Shooting Star der Tanzszene im kanadischen Qu\u00e9bec, bringt laut Festivalchef Watty gleich zwei Meisterwerke ins diesj\u00e4hrige Festivalprogramm: &#8222;Le Vent se l\u00e8ve&#8220; und &#8222;Bang Bang&#8220;.\n<\/p>\n<p><a name=\"Performance\">Performance<\/a> als Liebeserkl\u00e4rung an Leipzig<\/p>\n<p class=\"text\">\nDer in S\u00fcdafrika geborene und in Frankreich lebende Steven Cohen hat angek\u00fcndigt, dass in Leipzig seine letzte Performance-Premiere stattfinden wird. F\u00fcr Christian Watty ist der j\u00fcdische K\u00fcnstler eine der interessantesten B\u00fchnenpers\u00f6nlichkeiten. Seine Make-Ups und Kost\u00fcme hingen inzwischen schon in <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/kultur\/ausstellungen\/leipzig-museum-kostenlos-104.html\" title=\"Leipzig: Diese 5 Museen kosten keinen Eintritt \" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Museen<\/a>, seine Themen seien Toleranz, Freiheit, Sexualit\u00e4t, Trauma und politische Geschichte.\n<\/p>\n<p class=\"text\">\nCohen werde in einen interaktiven Dialog mit dem Publikum treten, das St\u00fcck &#8222;People will People you&#8220; sei eine Liebeserkl\u00e4rung an Leipzig. Es handelt sich um eine Urauff\u00fchrung, Watty hat es nach eigenen Angaben selbst noch nicht gesehen. Man d\u00fcrfe aber gespannt sein auf einen Abend, den man nicht so schnell vergessen werde.\n<\/p>\n<p><a name=\"Koproduktion\">Koproduktion<\/a> mit Hellerau<\/p>\n<p class=\"text\">\nIn diesem Jahr ist das Festival zum ersten Mal eine Koproduktion mit dem <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/sachsen\/dresden\/dresden-radebeul\/spielzeit-festspielhaus-hellerau-transformation-kultur-news-100.html\" title=\"Dresden: Trotz K\u00fcrzungen \u2013 Festspielhaus Hellerau stellt neue Spielzeit vor\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Festspielhaus Hellerau<\/a> eingegangen. Die in Dresden lebende Taiwanerin Fang-Yun Lo bringt daf\u00fcr &#8222;The Seas between us&#8220; auf die B\u00fchne. Das Tanzst\u00fcck erz\u00e4hlt, wie politische Systeme unser Denken und Handeln beeinflussen.\n<\/p>\n<p class=\"text\">\nKoproduktionen w\u00fcrden in Krisenzeiten vor allem Zeit und Kraft der K\u00fcnstler unterst\u00fctzen, f\u00fchrte Christian Watty aus. Denn so erg\u00e4ben sich f\u00fcr die oft weit Gereisten mehrere Auftritte in der Region.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der K\u00f6rper ist politisch Das Motto der Euro-Scene in diesem Jahr lautet &#8222;Love Body Politics&#8220;. 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