{"id":553651,"date":"2025-11-05T20:09:35","date_gmt":"2025-11-05T20:09:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/553651\/"},"modified":"2025-11-05T20:09:35","modified_gmt":"2025-11-05T20:09:35","slug":"neues-medikament-in-essen-gegen-alzheimer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/553651\/","title":{"rendered":"Neues Medikament in Essen gegen Alzheimer"},"content":{"rendered":"<p class=\"small date article__date\">Ver\u00f6ffentlicht:\u00a0Mittwoch, 05.11.2025 15:39<\/p>\n<p>In Essen bekommen jetzt die ersten Patientinnen und Patienten ein neues Medikament gegen Alzheimer. Die Uniklinik in Essen ist eine der ersten, die das Medikament geben.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/fotolia_84736684_m_socialmedia.jpg&#038;crop=0x37x849x531&#038;resize=849x531&#038;dt=201907101735100.jpeg\" data-size=\"849x531\"\/>\u00a9 Anna Jurkovska &#8211; stock.adobe.comAlzheimer-Medikament in Essen bek\u00e4mpft Ursachen<\/p>\n<p>Im Alzheimerzentrum der Uniklinik Essen bekommen jetzt die ersten Patientinnen und Patienten ein neues Medikament gegen Alzheimer. Das Besondere an der neuen Therapie: sie wirkt gegen Teilursachen der Krankheit. Der Wirkstoff Lecanemab l\u00f6st sch\u00e4dliche Proteinablagerungen im Gehirn, die die Nervenzellen angreifen. Mit dem Medikament l\u00e4sst sich der Fortschritt der Alzheimerkrankheit zumindest teilweise aufhalten. Lecanemab ist das erste Medikament gegen Alzheimer, was auf der Ursachenbasis wirkt. Bisher konnten \u00c4rzte haupts\u00e4chlich die Symptome lindern, aber nicht die Krankheit selbst aufhalten. In diesem Zusammenhang ist die Freigabe des neuen Wirkstoffs ein gro\u00dfer Schritt f\u00fcr die Alzheimer-Forschung, sagt Doktor Christoph Kleinschnitz, Direktor der Klinik f\u00fcr Neurologie in Essen. <\/p>\n<p>Neues Medikament nur im Fr\u00fchstadium zugelassen<\/p>\n<p>In Deutschland gibt es \u00fcber eine Million Alzheimerpatienten, von denen etwa 10 bis 20 Prozent f\u00fcr die neue Therapie in Frage kommen w\u00fcrden. In Essen w\u00fcrden theoretisch zwischen 1.200 und 1.800 Personen von der Therapie profitieren, sch\u00e4tzt Doktor Christoph Kleinschnitz. Wer die Therapie machen will, muss vorher intensive Tests und Untersuchungen durchlaufen. Ausschlaggebend ist, dass sich die Patientinnen und Patienten in einem fr\u00fchen Krankheitsstadium befinden. Das Medikament wirkt gegen den Abbau von Nervenzellen im Gehirn und damit gegen den fortschreitenden Verlust von Hirnfunktionen. Bei mittelschwerer oder schwerer Krankheitsstufe ist Lecanemab nicht mehr zugelassen, weil dann schon zu viele Nervenzellen kaputt gegangen sind. F\u00fcr die Forschung und Arzneimittelentwicklung ist die Freigabe ein wichtiger Schritt, um die Wirkung weiter zu untersuchen und weitere Medikamente gegen die Ursachen von Alzheimer zu entwickeln.<\/p>\n<p>Mehr Nachrichten aus Essen<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Ver\u00f6ffentlicht:\u00a0Mittwoch, 05.11.2025 15:39 In Essen bekommen jetzt die ersten Patientinnen und Patienten ein neues Medikament gegen Alzheimer. 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