{"id":553985,"date":"2025-11-05T23:14:23","date_gmt":"2025-11-05T23:14:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/553985\/"},"modified":"2025-11-05T23:14:23","modified_gmt":"2025-11-05T23:14:23","slug":"eu-kommission-plant-hochgeschwindigkeitsverkehr-bis-2040","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/553985\/","title":{"rendered":"EU-Kommission plant Hochgeschwindigkeitsverkehr bis 2040"},"content":{"rendered":"<p>Aktionsplan der EU-Kommission \u2013 <\/p>\n<p>Zugfahrt Berlin-Wien in 4,5 Stunden, Madrid-Lissabon in 3 Stunden<\/p>\n<p class=\"ContentHead_lead____SsS link_regular__O0hk0 link_externalicon-big__ZdPgo link_externalicon__qcwXs\">Die Reisezeiten bei Zugfahrten zwischen europ\u00e4ischen Metropolen sollen nach dem Willen der EU-Kommission bis sp\u00e4testens 2040 drastisch sinken. Spielen die Bahnunternehmen mit?<\/p>\n<p>Publiziert: 05.11.2025, 18:07<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/0-A_jGLea7w8HuzgVl-jjQ.jpg\" alt=\"Ein AVE-Zug der Linie Madrid-Galicien f\u00e4hrt durch ein von Br\u00e4nden betroffenes Gebiet bei A Gudina, Ourense, Galicien, am 21. August 2025.\" title=\"Ein AVE-Zug der Linie Madrid-Galicien f\u00e4hrt durch ein von Br\u00e4nden betroffenes Gebiet bei A Gudina, Ourense, Galicien, am 21. August 2025.\" class=\"ResponsiveImage_root__ZDz10 responsive-image\" style=\"background-color:#525860\"\/><\/p>\n<p>Unter anderem die Zugfahrt von Spanien nach Portugal \u2013 die heute von der spanischen Staatsbahn Renfe mitbetrieben wird und \u00fcber neun Stunden dauert \u2013 soll k\u00fcntig deutlich k\u00fcrzer dauern. (Symbolbild)<\/p>\n<p>Foto: Carlos Castro (Imago)<\/p>\n<p class=\"ArticleParagraph_root__lhFZo ArticleContainer_content-width__FRl7F link_focus__0ZMwx link_externalicon-big__ZdPgo link_externalicon__qcwXs ArticleElement_article-element__q93eL\">Mit dem Zug von Berlin nach Kopenhagen in vier statt sieben Stunden, von M\u00fcnchen nach Rom in sechs statt neuneinhalb Stunden: Die Europ\u00e4ische Kommission Bahnreisen will Bahnreisen durch Europa bis sp\u00e4testens 2040 deutlich schneller, einfacher und attraktiver machen. Sie hat einen entsprechenden Aktionsplan verabschiedet. Kann das trotz des derzeit noch maroden Bahnnetzes in L\u00e4ndern wie Deutschland klappen? Fragen und Antworten im \u00dcberblick:<\/p>\n<p>Warum hat die EU-Kommission den Plan erstellt?<\/p>\n<p class=\"ArticleParagraph_root__lhFZo ArticleContainer_content-width__FRl7F link_focus__0ZMwx link_externalicon-big__ZdPgo link_externalicon__qcwXs ArticleElement_article-element__q93eL\">Die Beh\u00f6rde unter der Leitung von Ursula von der Leyen sieht schnelle Zugverbindungen als zentrale S\u00e4ule des klimafreundlichen Verkehrs in Europa. Jeder Fahrgast, der k\u00fcnftig statt ins Flugzeug in den Zug steigt, spart Co2 ein. Schnellere und komfortablere Bahnverbindungen sollen Kurzstreckenfl\u00fcge \u00fcberfl\u00fcssig machen und lange Fahrten mit dem Auto reduzieren. Der zust\u00e4ndige EU-Kommissar Apostolos Tzitzikostas sagt: \u00abMit schnelleren, besser vernetzten Bahnstrecken und klimafreundlichen Kraftstoffen machen wir Europas Verkehrssystem sauberer, widerstandsf\u00e4higer und erschwinglicher.\u00bb<\/p>\n<p>Welche Verbindungen sollen besser werden?<\/p>\n<p class=\"ArticleParagraph_root__lhFZo ArticleContainer_content-width__FRl7F link_focus__0ZMwx link_externalicon-big__ZdPgo link_externalicon__qcwXs ArticleElement_article-element__q93eL\">Die EU-Kommission nennt in ihrem Plan etliche Beispiele daf\u00fcr, wie stark sich die Fahrzeiten verk\u00fcrzen k\u00f6nnten. Darunter sind etwa folgende Verbindungen:<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>Berlin\u2013Kopenhagen: 4 statt 7 Stunden<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Berlin-Wien (\u00fcber Prag): 4,5 statt mehr als 8 Stunden<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>M\u00fcnchen-Rom: 6 statt 9,5 Stunden<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Madrid-Lissabon: 3 statt 9 Stunden<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Sofia-Athen: 6 statt fast 14 Stunden<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Tallin-Riga: 1 Stunde 45 Minuten statt \u00fcber 6 Stunden<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"ArticleParagraph_root__lhFZo ArticleContainer_content-width__FRl7F link_focus__0ZMwx link_externalicon-big__ZdPgo link_externalicon__qcwXs ArticleElement_article-element__q93eL\">Bis 2030 sollten zudem alle grossen EU-Flugh\u00e4fen, die mehr als zw\u00f6lf Millionen Flugg\u00e4ste abfertigen, an den Fern- oder Hochgeschwindigkeitsschienenverkehr angeschlossen sein.<\/p>\n<p class=\"ArticleParagraph_root__lhFZo ArticleContainer_content-width__FRl7F link_focus__0ZMwx link_externalicon-big__ZdPgo link_externalicon__qcwXs ArticleElement_article-element__q93eL\">Die Kommission will ausserdem daf\u00fcr sorgen, dass Tickets f\u00fcr internationale Bahnreisen leichter buchbar werden. Ab 2026 soll es eine neue EU-Verordnung leichter machen, grenz\u00fcberschreitende Fahrkarten unterschiedlicher Anbieter auf einer Plattform zu kaufen \u2013 \u00e4hnlich wie bei Flugbuchungen. Auch die Fahrgastrechte, die zum Beispiel bei Versp\u00e4tungen einen Anspruch auf Entsch\u00e4digung garantieren, k\u00f6nnten gest\u00e4rkt werden.<\/p>\n<p>Werden Bahnreisen g\u00fcnstiger?<\/p>\n<p class=\"ArticleParagraph_root__lhFZo ArticleContainer_content-width__FRl7F link_focus__0ZMwx link_externalicon-big__ZdPgo link_externalicon__qcwXs ArticleElement_article-element__q93eL\">In L\u00e4ndern wie Spanien und Italien hat die \u00d6ffnung des Marktes f\u00fcr neue Anbieter nach Angaben der Kommission bereits zu stark gesunkenen Ticketpreisen und einem Anstieg der Passagierzahlen gef\u00fchrt. Genau das soll nun auch f\u00fcr andere L\u00e4nder erreicht werden. Mehr Wettbewerb und faire Marktbedingungen sollen Bahntickets erschwinglicher machen. Die EU will Barrieren f\u00fcr neue Anbieter abbauen \u2013 etwa beim Zugang zu Bahnh\u00f6fen, Wartungsdepots oder Buchungssystemen \u2013 und daf\u00fcr sorgen, dass Trassennutzungsgeb\u00fchren auf einem wettbewerbsf\u00e4higen Niveau bleiben.<\/p>\n<p>Was wird das Projekt kosten und woher soll das Geld kommen?<\/p>\n<p class=\"ArticleParagraph_root__lhFZo ArticleContainer_content-width__FRl7F link_focus__0ZMwx link_externalicon-big__ZdPgo link_externalicon__qcwXs ArticleElement_article-element__q93eL\">Der Aufbau des europ\u00e4ischen Hochgeschwindigkeitsnetzes ist ein Jahrhundertprojekt. Bis 2040 rechnet die Kommission mit Kosten von rund 345 Milliarden Euro, bis 2050 k\u00f6nnten es sogar bis zu 546 Milliarden Euro werden, wenn Reisegeschwindigkeiten von mehr als 250 km\/h angepeilt werden. Neben privaten Investitionen und \u00f6ffentlichen Mitteln aus den Mitgliedstaaten sollen deswegen auch EU-F\u00f6rdermittel mobilisiert werden. Zudem k\u00f6nnte es Kredite und Garantien von Finanzinstitutionen wie der Europ\u00e4ischen Investitionsbank (EIB) und nationalen F\u00f6rderinstitutionen geben.<\/p>\n<p class=\"ArticleParagraph_root__lhFZo ArticleContainer_content-width__FRl7F link_focus__0ZMwx link_externalicon-big__ZdPgo link_externalicon__qcwXs ArticleElement_article-element__q93eL\">Ein geplanter \u00abHigh-Speed Rail Deal\u00bb soll Finanzierungszusagen ab 2026 b\u00fcndeln. Nach EU-Angaben wurden bereits in der Vergangenheit erfolgreich Bahnprojekte aus Br\u00fcssel unterst\u00fctzt. In Italien wurde etwa der Ausbau der Strecke Palermo\u2013Catania durch EU-Garantien abgesichert, in Portugal wurde das Projekt Lissabon\u2013Porto durch eine Kombination aus EU-Zusch\u00fcssen und EIB-Darlehen erm\u00f6glicht.<\/p>\n<p class=\"ArticleParagraph_root__lhFZo ArticleContainer_content-width__FRl7F link_focus__0ZMwx link_externalicon-big__ZdPgo link_externalicon__qcwXs ArticleElement_article-element__q93eL\">Um Bahnunternehmen zur Umsetzung der Pl\u00e4ne zu bewegen, will die EU-Kommission noch bestehende Hindernisse im grenz\u00fcberschreitenden Bahnverkehr abbauen. Rahmenbedingungen f\u00fcr Bahnindustrie und Betreiber sollen verbessert sowie Forschung und Innovation gef\u00f6rdert werden.<\/p>\n<p class=\"DynamicTeaser_boxtitle__B6piN\">Mehr zu Zugreisen in Europa<\/p>\n<p class=\"ArticleContainer_agencies__g6Lpj ArticleContainer_content-width__FRl7F\">DPA\/alf<\/p>\n<p class=\"Feedback_root__fr_Mi ArticleContainer_content-width__FRl7F\">Fehler gefunden?<a href=\"mailto:tagesleitung.korrektorat@tamedia.ch?subject=Hinweis%20auf%20Fehler%20%7C%20Anna%20Luna%20Frauchiger%20%7C%20Zugfahrt%20Berlin-Wien%20in%204%2C5%20Stunden%2C%20Madrid-Lissabon%20in%203%20Stunden&amp;body=Ich%20habe%20in%20diesem%20Inhalt%20einen%20Fehler%20entdeckt%3A%20https%3A%2F%2Fwww.tagesanzeiger.ch%2Feu-kommission-plant-hochgeschwindigkeitsverkehr-bis-2040-460969982938\" class=\"Feedback_feedbacklink__VyDCi link_underlinelink__K5Zr0\">Jetzt melden.<\/a><\/p>\n<p>2 Kommentare<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Aktionsplan der EU-Kommission \u2013 Zugfahrt Berlin-Wien in 4,5 Stunden, Madrid-Lissabon in 3 Stunden Die Reisezeiten bei Zugfahrten zwischen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":553986,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1825],"tags":[296,29,30,100586],"class_list":{"0":"post-553985","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-berlin","8":"tag-berlin","9":"tag-deutschland","10":"tag-germany","11":"tag-stats-reach-team-all-articles"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115499635594168397","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/553985","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=553985"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/553985\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/553986"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=553985"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=553985"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=553985"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}