{"id":554302,"date":"2025-11-06T02:27:13","date_gmt":"2025-11-06T02:27:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/554302\/"},"modified":"2025-11-06T02:27:13","modified_gmt":"2025-11-06T02:27:13","slug":"vor-treffen-in-kanzleramt-der-stahlgipfel-darf-kein-stuhlkreis-werden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/554302\/","title":{"rendered":"Vor Treffen in Kanzleramt: &#8222;Der Stahlgipfel darf kein Stuhlkreis werden&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/stahl-174.jpg\" alt=\"Ein Mitarbeiter der Badischen Stahlwerke GmbH (BSW) geht durch das Walzwerk der Firma.\" title=\"Ein Mitarbeiter der Badischen Stahlwerke GmbH (BSW) geht durch das Walzwerk der Firma. | picture alliance\/dpa\"\/><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 05.11.2025 19:26 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Strafz\u00f6lle, Einfuhrverbote, Strompreis: Vor dem Stahlgipfel im Kanzleramt haben sechs Bundesl\u00e4nder konkrete Forderungen an die Bundesregierung gestellt. Sie sehen Hunderttausende Arbeitspl\u00e4tze in Gefahr.<\/strong>\n    <\/p>\n<p>                                        <a class=\"authorline__link\" href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/korrespondenten\/moritz-roedle-101.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><br \/>\n                                            <img decoding=\"async\" class=\"authorline__img\" alt=\"Moritz R\u00f6dle\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/roedle-104.jpg\"\/><br \/>\n                                        <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Der Stahlgipfel d\u00fcrfe kein Stuhlkreis werden, l\u00e4sst der nieders\u00e4chsische Ministerpr\u00e4sident Olaf Lies \u00fcber seine Staatskanzlei verbreiten. Ungew\u00f6hnlich deutliche Worte &#8211; noch bevor das Treffen im Kanzleramt \u00fcberhaupt stattgefunden hat. Dahinter steht offenbar die Sorge, dass &#8211; \u00e4hnlich wie beim vergangenen Autogipfel &#8211; auch diesmal im Kanzleramt wenig Konkretes herauskommen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Das k\u00f6nnte erkl\u00e4ren, warum sechs Regierungschefinnen und -chefs der stahlproduzierenden L\u00e4nder bereits heute ein gemeinsames Positionspapier mit Forderungen an die Bundesregierung vorgelegt haben. Diese m\u00fcsse beim Stahlgipfel ein klares Bekenntnis zur Zukunft der Stahlindustrie abgeben, erg\u00e4nzt die saarl\u00e4ndische Ministerpr\u00e4sidentin Anke Rehlinger.\u00a0<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Regierungschefs aus dem Saarland, Sachsen, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Bremen und Bayern sehen Hunderttausende Arbeitspl\u00e4tze in Gefahr. Ihr Papier enth\u00e4lt eine Reihe von Forderungen, die gr\u00f6\u00dftenteils schon l\u00e4nger in der Diskussion sind. Bemerkenswert ist, dass hier drei SPD- und zwei CDU-Ministerpr\u00e4sidenten gemeinsame Positionen vertreten.<\/p>\n<p>    Strafz\u00f6lle, Wasserstoff, Strompreis<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Sie fordern unter anderem wirksame Strafz\u00f6lle auf m\u00f6glichst alle Erzeugnisse der Stahlwertsch\u00f6pfungskette, die mindestens 50 Prozent betragen sollen &#8222;analog zum US-Niveau&#8220;. Au\u00dferdem solle die Einfuhr von Stahl aus Russland in die EU k\u00fcnftig verboten werden.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Zudem treibt die L\u00e4nderchefs die Sorge um, dass auch k\u00fcnftig zu wenig Wasserstoff zur Verf\u00fcgung stehen k\u00f6nnte, um klimafreundlichen Stahl zu produzieren. Deshalb sei es wichtig, eine fristgerechte Fertigstellung des Wasserstoff-Kernnetzes sicherzustellen. Die Produktion von sogenanntem gr\u00fcnem Wasserstoff in Deutschland d\u00fcrfe nicht ausgebremst werden. F\u00fcr eine \u00dcbergangsphase m\u00fcsse zudem der Einsatz von nicht vollst\u00e4ndig klimaneutralem Wasserstoff m\u00f6glich bleiben.<\/p>\n<p>    Deutschen und europ\u00e4ischen Stahl bevorzugen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Damit auch auf Strom umgestellte Stahlwerke wettbewerbsf\u00e4hig produzieren k\u00f6nnen, sei ein international konkurrenzf\u00e4higer Industriestrompreis essenziell. <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/unternehmen\/reiche-industriestrompreis-2026-100.html\" title=\"Wirtschaftsministerin Reiche k\u00fcndigt Industriestrompreis ab 2026 an\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Wirtschaftsministerin Reiche hatte am Montag angek\u00fcndigt<\/a>, sie rechne mit der Einf\u00fchrung eines solchen verbilligten Strompreises zum 1. Januar 2026. Sie lie\u00df jedoch offen, in welcher H\u00f6he dieser liegen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Eine weitere Forderung lautet, dass deutscher und europ\u00e4ischer Stahl, der m\u00f6glichst klimafreundlich hergestellt wird, bei Ausschreibungen bevorzugt werden soll &#8211; etwa bei der Beschaffung von Bahnfahrzeugen oder im \u00f6ffentlich gef\u00f6rderten Wohnungsbau. Wie schon im Zusammenhang mit dem Autogipfel diskutiert, solle sich die Bundesregierung au\u00dferdem auf EU-Ebene daf\u00fcr einsetzen, dass die Verwendung von gr\u00fcnem Stahl den Autokonzernen positiv bei den sogenannten Flottengrenzwerten angerechnet wird.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Der Stahlgipfel beginnt am Donnerstagmittag im Kanzleramt. Ein Abschlusspapier ist nach aktuellem Stand nicht geplant.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 05.11.2025 19:26 Uhr Strafz\u00f6lle, Einfuhrverbote, Strompreis: Vor dem Stahlgipfel im Kanzleramt haben sechs Bundesl\u00e4nder konkrete Forderungen an&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":554303,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[29,30,13,14,15,12,107484,4464,10,8,9,11],"class_list":{"0":"post-554302","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-deutschland","8":"tag-deutschland","9":"tag-germany","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-schlagzeilen","14":"tag-stahlgipfel","15":"tag-stahlindustrie","16":"tag-top-news","17":"tag-top-meldungen","18":"tag-topmeldungen","19":"tag-topnews"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115500395452498537","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/554302","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=554302"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/554302\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/554303"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=554302"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=554302"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=554302"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}