{"id":554893,"date":"2025-11-06T07:57:12","date_gmt":"2025-11-06T07:57:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/554893\/"},"modified":"2025-11-06T07:57:12","modified_gmt":"2025-11-06T07:57:12","slug":"warken-spricht-sich-fuer-sexkaufverbot-aus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/554893\/","title":{"rendered":"Warken spricht sich f\u00fcr Sexkaufverbot aus"},"content":{"rendered":"<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/warken-122.jpg\" alt=\"Nina Warken\" title=\"Nina Warken | dpa\"\/><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 06.11.2025 07:48 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Bundestagspr\u00e4sidentin Kl\u00f6ckner hat eine Debatte zur Prostitution angesto\u00dfen, Deutschland sei der &#8222;Puff Europas&#8220;. Nun pflichtet ihr Gesundheitsministerin Warken bei und fordert eine neue gesetzliche Regelung.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) spricht sich f\u00fcr ein Sexkaufverbot in Deutschland aus. Deutschland brauche ein solches strafbewehrtes Verbot, wie es andere L\u00e4nder bereits h\u00e4tten, sagte Warken der Rheinischen Post. Prostituierte sollten straffrei bleiben und umfassende Ausstiegshilfen erhalten. &#8222;Deutschland darf nicht l\u00e4nger das Bordell Europas sein&#8220;, pflichtete Warken ihrer Parteikollegin und Bundestagspr\u00e4sidentin Julia Kl\u00f6ckner bei, die Deutschland zuvor den &#8222;Puff Europas&#8220; genannt hatte.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Warken, die auch Vorsitzende der Frauen Union ist, sprach sich wie Kl\u00f6ckner f\u00fcr das sogenannte &#8222;Nordische Modell&#8220; aus. Dieses stellt den Kauf sexueller Dienstleistungen sowie deren organisierte Vermittlung unter Strafe &#8211; entkriminalisiert aber die Prostituierten selbst und bietet ihnen umfassende Unterst\u00fctzung, um sich eine neue Existenz aufzubauen. Schweden, Norwegen, Island, Kanada, Nordirland, Frankreich, Irland und Israel setzten den Ansatz bereits um.<\/p>\n<p>    Kl\u00f6ckner: Prostitution ist kein normaler Beruf<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Kl\u00f6ckner hatte bei der Verleihung des Heldinnen-Awards in Berlin gesagt: &#8222;Wenn wir sonst \u00fcber Frauenrechte sprechen, aber sagen, dass Prostitution ein Beruf wie jeder andere sei, dann ist das nicht nur l\u00e4cherlich, sondern Ver\u00e4chtlichmachen von Frauen. Es gibt auch keine Sch\u00fclerpraktika in diesem Beruf.&#8220; Mit dem Preis der Alice-Schwarzer-Stiftung wurden in diesem Jahr die beiden Streetworkerinnen Sabine Constabel und Cathrin Schauer-Kelpin f\u00fcr ihr Engagement gegen Prostitution ausgezeichnet.\u00a0<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die bisherige Gesetzgebung in Deutschland sch\u00fctze Prostituierte bislang nicht ausreichend, so Kl\u00f6ckner. &#8222;Ganz im Gegenteil, weder das Prostitutionsgesetz noch das Prostituiertenschutzgesetz st\u00e4rken die Rechte der Frauen in der Prostitution nachhaltig&#8220;.\u00a0Es bleibe bei gewaltigen \u00dcbergriffen, der \u00dcbermacht von M\u00e4nnern und bei der Unfreiwilligkeit. 2017 trat hierzulande das Prostituiertenschutzgesetz in Kraft. F\u00fcr Prostituierte besteht laut Gesetz eine Anmeldepflicht, f\u00fcr Prostitutionsgewerbe wie etwa Bordelle eine Erlaubnispflicht.<\/p>\n<p>    Es gibt auch Kritik am &#8222;Nordischen Modell&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Kritiker lehnen das &#8222;Nordische Modell&#8220; ab, weil es Prostituierte in die Illegalit\u00e4t treibe. Ende September hatte etwa die Diakonie-Bundesvorst\u00e4ndin Elke Ronneberger gesagt: &#8222;Die Erfahrungen aus L\u00e4ndern mit einem Sexkaufverbot zeigen, dass Prostitution nicht verschwindet, sondern aufgrund Grund des Verbotes von legalen T\u00e4tigkeitsorten in gef\u00e4hrliche und prek\u00e4re Bereiche abgedr\u00e4ngt wird.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Dadurch steige das Risiko von Gewalt und Krankheiten und der Zugang zu Unterst\u00fctzung und medizinischer Versorgung werde erschwert. &#8222;Zwangsprostitution und Menschenhandel zum Zweck der sexuellen Ausbeutung&#8220;, m\u00fcssten konsequent strafrechtlich verfolgt werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 06.11.2025 07:48 Uhr Bundestagspr\u00e4sidentin Kl\u00f6ckner hat eine Debatte zur Prostitution angesto\u00dfen, Deutschland sei der &#8222;Puff Europas&#8220;. 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