{"id":555040,"date":"2025-11-06T09:24:19","date_gmt":"2025-11-06T09:24:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/555040\/"},"modified":"2025-11-06T09:24:19","modified_gmt":"2025-11-06T09:24:19","slug":"sparprogramm-verfaengt-dhl-trotzt-sinkendem-umsatz-mit-steigendem-gewinn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/555040\/","title":{"rendered":"Sparprogramm verf\u00e4ngt: DHL trotzt sinkendem Umsatz mit steigendem Gewinn"},"content":{"rendered":"<p>                    Sparprogramm verf\u00e4ngt<br \/>\n                DHL trotzt sinkendem Umsatz mit steigendem Gewinn <\/p>\n<p>\t\t\t\t              06.11.2025, 08:34 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Die Importz\u00f6lle des US-Pr\u00e4sidenten vermiesen auch der DHL das Gesch\u00e4ft. Weil das Unternehmen aber gleichzeitig Stellen streicht und weniger investiert, kann es dennoch steigende Gewinne vermelden und sogar an seinen Jahreszielen festhalten.<\/strong><\/p>\n<p>Der Logistikriese DHL hat im dritten Quartal trotz gesunkener Ums\u00e4tze seinen Gewinn gesteigert. Der Bonner Konzern schnitt dabei besser ab, als vom Markt erwartet. F\u00fcr DHL zahlte sich erneut das Sparprogramm aus, mit dem sich das Unternehmen auch gegen die Auswirkungen der US-Zollpolitik auf den internationalen Handel stemmt. DHL-Chef Tobias Meyer bekr\u00e4ftigte die Jahresziele. Nun muss der Konzern im vierten Quartal mit dem wichtigen Weihnachtsgesch\u00e4ft operativ knapp zwei Milliarden Euro verdienen, um die Gewinnprognose zu erf\u00fcllen. &#8222;Angesichts des weiterhin herausfordernden Marktumfelds sind wir sehr zufrieden&#8220;, bilanzierte Meyer.<\/p>\n<p>  <a title=\"DEUTSCHE POST AG NAMENS-AKTIEN O.N.\" href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/boersenkurse\/aktien\/dt post-99923\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">  <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/1762421059_318_chartNG.gfn\" alt=\"DHL Group\" class=\"space__strech lazyload\"\/>    <strong>DHL Group<\/strong>  42,09  <\/a>  <\/p>\n<p>Der Umsatz sank im dritten Quartal um 2,3 Prozent auf 20,1 Milliarden Euro. Das lag auch an Volumenr\u00fcckg\u00e4ngen auf den Routen in die USA, wie die Konzernmutter der Deutschen Post mitteilte. Die Zollpolitik von US-Pr\u00e4sident Donald Trump bremse &#8222;vor allem den Handel auf Routen in die USA, aber auch den US-Export&#8220;, sagte Meyer: &#8222;Die Z\u00f6lle verteuern die Materialien und Vorprodukte f\u00fcr die in den USA produzierten G\u00fcter.&#8220; Damit w\u00fcrden diese weniger wettbewerbsf\u00e4hig. <\/p>\n<p>Zugleich profitierte DHL vom eingeschlagenen Sparkurs. Der operative Gewinn (Ebit) legte dank niedriger Kosten um 7,6 Prozent auf 1,477 Milliarden Euro zu. Unter dem Strich verdiente DHL nach Minderheiten 840 (Vorjahr: 751) Millionen Euro. Analysten hatten im Mittel mit einem Umsatz von 20,054 Milliarden Euro gerechnet. Den operativen Gewinn sahen sie bei 1,281 Milliarden Euro.<\/p>\n<p>DHL zeigt sich ger\u00fcstet f\u00fcr Weihnachten<\/p>\n<p>Der Konzern erwartet in diesem Jahr weiter einen operativen Gewinn von mindestens sechs Milliarden Euro. Nach neun Monaten summierte sich der auf rund 4,3 Milliarden Euro. Das Unternehmen muss also einen Endspurt im Weihnachtsquartal hinlegen. &#8222;Wir sind gut auf das saisonal starke Jahresendgesch\u00e4ft vorbereitet&#8220;, sagte DHL-Chef Meyer. Zum Jahresende rechnet er nun mit einem Anstieg der E-Commerce-Lieferungen an die Verbraucher. <\/p>\n<p>Die DHL-Sparten seien ger\u00fcstet: Express plane zum Beispiel, zeitweise zehn zus\u00e4tzliche Boeing 777-Frachtflugzeuge auf stark frequentierten Routen einzusetzen. In Deutschland r\u00fcsten sich DHL und die Deutsche Post mit mehr Personal und zus\u00e4tzlichen Fahrzeugen f\u00fcr die Paketflut vor den Feiertagen. DHL hat rund 10.000 zus\u00e4tzliche Aushilfskr\u00e4fte eingestellt. Diese sollen die \u00fcber 150.000 Besch\u00e4ftigten in Verteilzentren und Zustellung unterst\u00fctzen. Zudem wurden rund 11.000 zus\u00e4tzliche Fahrzeuge angemietet.<\/p>\n<p>Den Rotstift hatte DHL-Chef Meyer schon Anfang des Jahres angesetzt. In der Brief- und Paketsparte in Deutschland fallen rund vier Prozent der gut 190.000 Stellen weg. Meyer will die Kosten konzernweit bis 2027 um mehr als eine Milliarde Euro dr\u00fccken. DHL arbeitet nach eigenen Angaben bereits effizienter. So gingen unter anderem die Luftfahrtkosten von DHL Express gegen\u00fcber dem Vorjahreszeitraum um 8,5 Prozent zur\u00fcck, hie\u00df es nun. Aber auch geringere Investitionen und Preiserh\u00f6hungen halfen DHL. &#8222;Wir haben unsere Ebit-Marge weiter verbessert und einen starken Free Cashflow erzielt&#8220;, sagte Finanzchefin Melanie Kreis.<\/p>\n<p>Auch Wettbewerber dr\u00fccken auf die Kostenbremse und erh\u00f6hen &#8211; wo m\u00f6glich &#8211; die Preise. Der US-Paketriese UPS hatte zuletzt mit einer \u00fcberraschend starken Umsatzprognose f\u00fcr das vierte Quartal die Anleger \u00fcberzeugt. UPS setzt darauf, mit Preiserh\u00f6hungen die schwache Nachfrage von Gesch\u00e4ftskunden in den USA auszugleichen. Konkurrent FedEx hatte zuletzt durch Einsparungen die Kosten dr\u00fccken und den Gewinn steigern k\u00f6nnen. Dadurch konnte der Konzern auch die Auswirkungen des durch die US-Zollpolitik gesunkenen Paketvolumens abfedern.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Sparprogramm verf\u00e4ngt DHL trotzt sinkendem Umsatz mit steigendem Gewinn 06.11.2025, 08:34 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion wurde k\u00fcnstlich&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":555041,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[134],"tags":[104621,175,170,169,4217,29,10076,30,171,174,111519,173,172,55,211],"class_list":{"0":"post-555040","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-betriebsergebnis","9":"tag-business","10":"tag-companies","11":"tag-companies-markets","12":"tag-deutsche-post","13":"tag-deutschland","14":"tag-dhl","15":"tag-germany","16":"tag-markets","17":"tag-maerkte","18":"tag-sparprogramm","19":"tag-unternehmen","20":"tag-unternehmen-maerkte","21":"tag-wirtschaft","22":"tag-zoelle"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115502033673995339","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/555040","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=555040"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/555040\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/555041"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=555040"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=555040"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=555040"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}