{"id":555052,"date":"2025-11-06T09:30:18","date_gmt":"2025-11-06T09:30:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/555052\/"},"modified":"2025-11-06T09:30:18","modified_gmt":"2025-11-06T09:30:18","slug":"kieler-institut-preise-fuer-haeuser-und-wohnungen-streben-neuem-allzeithoch-entgegen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/555052\/","title":{"rendered":"Kieler Institut: Preise f\u00fcr H\u00e4user und Wohnungen streben neuem Allzeithoch entgegen"},"content":{"rendered":"<p>Das Kieler Institut f\u00fcr Weltwirtschaft hat in einer Studie die mittelfristigen Entwicklungen auf dem Immobilienmarkt analysiert. Wer sein Haus verkaufen m\u00f6chte, sollte vielleicht noch etwas damit warten.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Die Preise von Wohnimmobilien in Deutschland legen zu und k\u00f6nnen einer Studie zufolge im Jahr 2027 neue H\u00f6chstst\u00e4nde erreichen. Im dritten Quartal verteuerten sich Eigentumswohnungen um durchschnittlich 1,2 Prozent zum vorangegangenen Vierteljahr, die f\u00fcr Einfamilienh\u00e4user um 1,3 Prozent, wie das Kieler Institut f\u00fcr Weltwirtschaft (IfW) am Donnerstag zu seiner Untersuchung mitteilte. Verglichen mit dem Vorjahresquartal zogen die Preise f\u00fcr Eigentumswohnungen um 2,7 Prozent an, die f\u00fcr Einfamilienh\u00e4user um 4,3 Prozent, w\u00e4hrend die f\u00fcr Mehrfamilienh\u00e4user um 0,4 Prozent fielen.<\/p>\n<p>\u201eBei Fortsetzung der Steigerungsraten des aktuellen Quartals w\u00fcrden die Immobilienpreise erst Ende 2027 ein neues Allzeithoch erreichen\u201c, sagen die Forscher voraus. Im bundesweiten Durchschnitt lagen Eigentumswohnungen knapp zehn Prozent, Einfamilienh\u00e4user fast zw\u00f6lf Prozent und Mehrfamilienh\u00e4user rund 25 Prozent unter ihren H\u00f6chstst\u00e4nden von 2022. \u201eUnter dem Strich sehen wir eine moderate, aber stabile Aufw\u00e4rtsbewegung bei den Immobilienpreisen\u201c, sagte IfW-Experte Jonas Zdrzalek.<\/p>\n<p>Die Zahl der Transaktionen stieg kr\u00e4ftig: Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum erreichten die Zuw\u00e4chse im Sommer teilweise den zweistelligen Bereich. Am deutlichsten ist das Plus bei Eigentumswohnungen, wo 14 Prozent mehr Kaufabschl\u00fcsse get\u00e4tigt wurden. \u201eDie steigende Zahl an Transaktionen zeigt, dass sich viele Marktteilnehmer offenbar mit den aktuellen Bedingungen arrangiert haben\u201c, sagte Zdrzalek. Verglichen mit den Jahren 2019 bis 2021, die die Spitze des Immobilienbooms abbilden, lagen die Transaktionszahlen nur noch wenig darunter. Bei Einfamilienh\u00e4usern lagen sie sogar f\u00fcnf Prozent dar\u00fcber.<\/p>\n<p>In den acht gr\u00f6\u00dften St\u00e4dten verlief die Entwicklung uneinheitlich. Im Quartalsvergleich am deutlichsten stiegen die Preise in D\u00fcsseldorf (+1,6 Prozent), Leipzig (+1,0 Prozent) und Stuttgart (+0,6 Prozent). In Frankfurt am Main stagnierten sie, in K\u00f6ln gingen sie um 1,0 Prozent zur\u00fcck. F\u00fcr Berlin, Hamburg und M\u00fcnchen lagen f\u00fcr das dritte Quartal noch keine vollst\u00e4ndigen Daten vor. Demnach markierten die Preise in Leipzig ein neues Rekordhoch von knapp einem Prozent \u00fcber dem H\u00f6chststand des Immobilienbooms Mitte 2022. In den anderen Metropolen notierten sie noch teils deutlich darunter.<\/p>\n<p>\u201eDie Nachfrage nach Wohnraum ist hoch\u201c, sagte Zdrzalek. \u201eF\u00fcr die nahe Zukunft deuten die meisten Indikatoren auf weiter steigende Preise hin, trotz der vermutlich anhaltend hohen Finanzierungszinsen.\u201c<\/p>\n<p>rtr\/jlau<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Das Kieler Institut f\u00fcr Weltwirtschaft hat in einer Studie die mittelfristigen Entwicklungen auf dem Immobilienmarkt analysiert. 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