{"id":555581,"date":"2025-11-06T14:21:21","date_gmt":"2025-11-06T14:21:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/555581\/"},"modified":"2025-11-06T14:21:21","modified_gmt":"2025-11-06T14:21:21","slug":"stuttgart-21-das-soll-die-erschliessung-des-rosenstein-gelaendes-in-stuttgart-kosten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/555581\/","title":{"rendered":"Stuttgart 21: Das soll die Erschlie\u00dfung des Rosenstein-Gel\u00e4ndes in Stuttgart kosten"},"content":{"rendered":"<p><strong>Stuttgart.<\/strong> Bis zu 1,6 Milliarden Euro wird nach einem Gutachten die <a data-mce-href=\"https:\/\/www.staatsanzeiger.de\/nachrichten\/kreis-und-kommune\/innenentwicklung-statt-stillstand-verbaende-fuer-das-rosensteinquartier\/\" href=\"https:\/\/www.staatsanzeiger.de\/nachrichten\/kreis-und-kommune\/innenentwicklung-statt-stillstand-verbaende-fuer-das-rosensteinquartier\/\" rel=\"noopener nofollow\" target=\"_blank\">Erschlie\u00dfung des Gleisvorfeldes<\/a> f\u00fcr den St\u00e4dtebau kosten. Diese Zahl nennt ein Gutachten der Beratungsfirma Drees &amp; Sommer, das die Stadt nun vorgestellt und im Gemeinderat diskutiert hat. Demnach werde 1,2 bis 1,6 Milliarden Euro f\u00fcr die Planung, den R\u00fcckbau der Gleise, die Erschlie\u00dfung und die Baunebenkosten f\u00e4llig. Einen Risikozuschlag von einem Drittel haben die Experten einberechnet. Damit sollen Preissteigerungen und unerwartete Kosten erfasst werden.<\/p>\n<p>Wohnungen, Gewerbeeinheiten, Schulen und Kitas sind f\u00fcr diese Summe nicht zu haben. Die Entwicklungskosten daf\u00fcr beziffert die Stadt auf weitere 1,4 bis 3,8 Milliarden Euro. Mit dem Gutachten reagiert die Stadt auf einen Antrag der Gr\u00fcnen-, CDU-, SPD\/Volt- und Freien-W\u00e4hler Fraktionen, die angesichts des n\u00e4her r\u00fcckenden Baustarts f\u00fcr das Rosensteinquartier eine durch einen Wirtschaftspr\u00fcfer begutachtete Zeit- und Kostenplanung fordern.<\/p>\n<p>Baustart f\u00fcr die Erschlie\u00dfung f\u00e4llt in gut eineinhalb Jahren<\/p>\n<p><a data-mce-href=\"https:\/\/www.staatsanzeiger.de\/nachrichten\/kreis-und-kommune\/nopper-neues-gesetz-gefaehrdet-rosenstein-projekt\/\" href=\"https:\/\/www.staatsanzeiger.de\/nachrichten\/kreis-und-kommune\/nopper-neues-gesetz-gefaehrdet-rosenstein-projekt\/\" rel=\"noopener nofollow\" target=\"_blank\">Das Rosenstein<\/a> soll bis zu 10\u2009000 Menschen Platz bieten. Die Einzelquartiere haben unterschiedliche Nutzungsschwerpunkte, die vorrangig im Wohnen, aber auch im gewerblichen bis hin zum k\u00fcnstlerischen Bereich liegen. Bis in die fr\u00fchen 2040er-Jahre soll an dem neuen Quartier gebaut werden, mit dem Baustart rechnet die Stadt Mitte 2027, falls Stuttgart 21 bis dahin vollst\u00e4ndig in Betrieb geht.<\/p>\n<p>Das B\u00fcrgerbegehren gegen die Bebauung der Gleisfl\u00e4chen vor dem <a data-mce-href=\"https:\/\/www.staatsanzeiger.de\/kommunen\/stuttgart\/\" data-mce-selected=\"inline-boundary\" href=\"https:\/\/www.staatsanzeiger.de\/kommunen\/stuttgart\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Stuttgarter<\/a> Hauptbahnhof h\u00e4tte die Planung mindestens vez\u00f6gert, wenn es nicht gescheitert w\u00e4re. Die abgegebenen Unterschriften reichen nicht aus, um das Quorum von 20\u2005000 Unterschriften zu erf\u00fcllen, so die Landeshauptstadt. Bis zum 15. Oktober hatte die Initiative \u201eBahnhof mit Zukunft\u201c zwar \u00fcber 20\u2005000 Unterschriften abgegeben, allerdings waren nur 18\u2005270 f\u00fcr das Begehren relevant.<\/p>\n<p>Nopper und Initiative streiten \u00fcber Stichtag<\/p>\n<p>Zwischen den Initiatoren des Begehrens \u201eMehr Bahnhof = Mehr Zukunft\u201c und der Verwaltung gab es aber <a data-mce-href=\"https:\/\/www.staatsanzeiger.de\/nachrichten\/kreis-und-kommune\/s21-buergerbegehren-initiative-pocht-auf-fristverlaengerung\/\" href=\"https:\/\/www.staatsanzeiger.de\/nachrichten\/kreis-und-kommune\/s21-buergerbegehren-initiative-pocht-auf-fristverlaengerung\/\" rel=\"noopener nofollow\" target=\"_blank\"> Streit um das Fristende<\/a> . Das Begehren will Gleise als Frischluftschneise und G\u00e4ubahn-Zufahrt erhalten. Es richtete sich gegen einen Gemeinderatsbeschluss vom 15. Juli. Damals hatte das Gremium f\u00fcr den Bebauungsplan zu einem Teilgebiet von Stuttgart Rosenstein votiert. W\u00e4hrend Oberb\u00fcrgermeister Frank Nopper (CDU) von diesem Datum als Start der dreimonatigen Frist f\u00fcr das Begehren ausging, pochte Stadtrat Hannes Rockenbauch, einer der drei Vertrauensleute, auf die Ver\u00f6ffentlichung im Amtsblatt als ma\u00dfgebliches Datum \u2013 der 24. Juli.<\/p>\n<p>Deshalb hatten die Aktivisten bis zum 24. Oktober gesammelt. Aber selbst die sp\u00e4ter eingegangenen Unterschriften reichten f\u00fcr das Quorum nicht aus, so die Stadt. Insgesamt kamen 23\u2005926 Unterschriften zusammen. Dennoch fehlen 165 ma\u00dfgebliche Signaturen f\u00fcr die 20\u2005000-Grenze. \u201eDas Ergebnis ist absolut sicher\u201c, sagt Matthias Fatke, Leiter des Statistischen Amtes.\u00a0Die Fehlerquote von 17 Prozent sei mit anderen B\u00fcrgerbegehren vergleichbar. Die Unterzeichner m\u00fcssen EU-B\u00fcrger und \u00fcber 16 Jahre als sein, aus Stuttgart kommen und d\u00fcrfen nur einmal unterschreiben.<\/p>\n<p>Rat soll B\u00fcrgerentscheid trotz fehlender Unterschriften zulassen<\/p>\n<p>Rockenbauch findet das knappe Ergebnis von 19\u2005835 Voten dennoch so gewichtig, dass der Gemeinderat den B\u00fcrgerentscheid zulassen solle. Kritik \u00fcbt er an OB Nopper, der mit seiner \u201emaximal b\u00fcrgerunfreundlichen Auslegung\u201c der Gemeindeordnung das Ansinnen der Initiative torpediert und das Sammeln nach dem 15. Oktober erkl\u00e4rungsbed\u00fcrftig gemacht habe.<\/p>\n<p>Die Kritik weist ein Sprecher der Stadt zur\u00fcck. Die Initiative habe bereits unmittelbar nach dem Beschluss mit dem Sammeln begonnen. W\u00e4re ihre Auslegung zum sp\u00e4ten Start die Drei-Monats-Frist ma\u00dfgeblich, sei sogar noch mehr Zeit gewesen, als im Gesetz vorgesehen. Doch da selbst die nach dem 15. Oktober eingetroffenen Unterschriften f\u00fcrs Quorum nicht ausgereicht haben, lasse sich keine Behinderung durch die Stadt konstruieren.<\/p>\n<p>Abh\u00e4ngig von den Planungen zu S-21<\/p>\n<p>Nach den bislang g\u00fcltigen Planungen soll der Tiefbahnhof zu Stuttgart 21 im Dezember 2026 in Betrieb gehen, allerdings nicht f\u00fcr alle Z\u00fcge. W\u00e4hrend der Fernverkehr durch die neu gebauten Tunnelr\u00f6hren in den neuen Bahnhof in der Stuttgarter Talsohle f\u00e4hrt, f\u00e4hrt, werden weite Teile des Nahverkehrs f\u00fcr einige Monate \u00fcber den alten Kopfbahnhof abgewickelt. Die Bahn will damit eine abrupte Umstellung vom Betrieb des Kopfbahnhofs auf den neuen Durchgangsbahnhof verhindern. Zun\u00e4chst war der klare Schnitt f\u00fcr Ende 2026 vorgesehen. Die Inbetriebnahme des digitalen Knotens barg die Gefahr, dass der Zugverkehr rund um Stuttgart kollabiert. Bis Ende 2027 sollen alle neuen Einrichtungen in Betrieb gehen. <a data-mce-href=\"https:\/\/www.staatsanzeiger.de\/nachrichten\/kreis-und-kommune\/s-21-verspaetung-bremst-das-rosenstein-quartier-aus\/\" href=\"https:\/\/www.staatsanzeiger.de\/nachrichten\/kreis-und-kommune\/s-21-verspaetung-bremst-das-rosenstein-quartier-aus\/\" rel=\"noopener nofollow\" target=\"_blank\">Das Ende des Kopfbahnhofs<\/a> ist Voraussetzung daf\u00fcr, dass das Gleisvorfeld zu einem neuen Stadtteil umgebaut werden kann.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stuttgart. Bis zu 1,6 Milliarden Euro wird nach einem Gutachten die Erschlie\u00dfung des Gleisvorfeldes f\u00fcr den St\u00e4dtebau kosten.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":555582,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1830],"tags":[1634,2037,3364,29,30,2985,52718,1441,9634],"class_list":{"0":"post-555581","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-stuttgart","8":"tag-baden-wuerttemberg","9":"tag-bahnhof","10":"tag-de","11":"tag-deutschland","12":"tag-germany","13":"tag-kosten","14":"tag-rosensteinviertel","15":"tag-stuttgart","16":"tag-stuttgart-21"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115503201425536801","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/555581","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=555581"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/555581\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/555582"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=555581"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=555581"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=555581"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}