{"id":555790,"date":"2025-11-06T16:21:15","date_gmt":"2025-11-06T16:21:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/555790\/"},"modified":"2025-11-06T16:21:15","modified_gmt":"2025-11-06T16:21:15","slug":"gipfel-im-kanzleramt-merz-will-deutsche-stahlindustrie-schuetzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/555790\/","title":{"rendered":"Gipfel im Kanzleramt: Merz will deutsche Stahlindustrie sch\u00fctzen"},"content":{"rendered":"<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/merz-klingbeil-136.jpg\" alt=\"Gunnar Groebler, Friedrich Merz, Lars Klingbeil und J\u00fcrgen Kerner\" title=\"Gunnar Groebler, Friedrich Merz, Lars Klingbeil und J\u00fcrgen Kerner | dpa\"\/><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 06.11.2025 16:22 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Die Stahlindustrie befindet sich nach Worten von Kanzler Merz in einer &#8222;existenzbedrohenden Krise&#8220;. Die Zeiten des fairen Handels seien vorbei. Nach dem &#8222;Stahlgipfel&#8220; forderte er von der EU mehr Schutz f\u00fcr heimische M\u00e4rkte.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Nach dem sogenannten Stahlgipfel im Kanzleramt hat sich Bundeskanzler Friedrich Merz daf\u00fcr ausgesprochen, die Rahmenbedingungen f\u00fcr heimische Stahlproduzenten zu verbessern. So brauche die Stahlindustrie einen wirksamen Au\u00dfenhandelsschutz.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Angesichts einer &#8222;existenzbedrohenden Krise&#8220; forderte Merz, Stahlproduzenten zu bevorzugen. Bei dem Treffen im Kanzleramt h\u00e4tten Industrievertreter ihm gegen\u00fcber den Wunsch ge\u00e4u\u00dfert, europ\u00e4ischen und auch deutschen Stahl zu f\u00f6rdern.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Er werde sich nun bei der EU daf\u00fcr einsetzen, dass dies erm\u00f6glicht wird, sagte Merz. Er habe sich stets f\u00fcr offene M\u00e4rkte und fairen Wettbewerb eingesetzt. Doch sp\u00e4testens mit den von den USA verh\u00e4ngten Z\u00f6llen h\u00e4tten sich die Gegebenheiten ge\u00e4ndert.<\/p>\n<p>    Merz: &#8222;Zeiten fairen Handels sind vorbei&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Zeiten offener M\u00e4rkte und fairen Handels seien vorbei, sagte der Kanzler. Deshalb m\u00fcssten Deutschland und die EU die eigenen M\u00e4rkte und die eigenen Hersteller sch\u00fctzen. Die Bundesregierung will sich nun bei der EU unter anderem f\u00fcr h\u00f6here Z\u00f6lle auf Stahl aus China einsetzen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Deutschland hatte sich bei protektionistischen Ma\u00dfnahmen lange skeptisch gezeigt. Frankreich etwa hatte mehrfach vorgeschlagen, eigene Unternehmen zu bevorzugen. Mit Blick auf die Krise in der Stahlindustrie forderte Merz nun jedoch, heimischen Unternehmen &#8222;eine entsprechende Pr\u00e4ferenz&#8220; zu erm\u00f6glichen, wenn sie in Europa produzierten Stahl verwenden.<\/p>\n<p>    Energiepreise sollen gesenkt werden<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Weiter sprach sich Merz daf\u00fcr aus, die Energiepreise zu senken. Ohne eine wirksame Absenkung der Strompreise sei diese Industrie nicht lebensf\u00e4hig. Dabei verwies er auf die Absicht der Bundesregierung, einen Industriestrompreis einzuf\u00fchren. Dazu soll es bald Klarheit aus Br\u00fcssel geben.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">An dem Stahlgipfel nahmen neben weiteren Kabinettsmitgliedern auch Vertreter von Industrie und Gewerkschaften sowie Ministerpr\u00e4sidenten von Bundesl\u00e4ndern mit Stahlindustrie teil. Arbeitnehmervertreter stellten dar, was die Lage f\u00fcr die Betriebe bedeutet. Merz sagte dazu, das seien keine abstrakten volkswirtschaftlichen Zahlen, es gehe um das Schicksal einer Schl\u00fcsselindustrie und damit Unternehmen, Arbeitnehmern und ihren Familien.<\/p>\n<p>    Klingbeil: &#8222;D\u00fcrfen nicht die Dummen sein&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Frage, wie die heimische Industrie st\u00e4rker gesch\u00fctzt werden k\u00f6nne, &#8222;war, glaube ich, der gr\u00f6\u00dfte Debattenpunkt&#8220;, sagte auch Bundesfinanzminister Lars Klingbeil nach den Gespr\u00e4chen. Regelbasierter Handel sei wichtig, &#8222;aber wir d\u00fcrfen am Ende nicht die Dummen sein&#8220;.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die deutsche Stahlindustrie leidet unter billiger Konkurrenz vor allem aus Asien. Die Z\u00f6lle von US-Pr\u00e4sident Donald Trump erschweren zudem den Export. Zugleich ist die Umstellung der h\u00f6chst energieintensiven Stahlproduktion auf gr\u00fcne Energie sehr teuer.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 06.11.2025 16:22 Uhr Die Stahlindustrie befindet sich nach Worten von Kanzler Merz in einer &#8222;existenzbedrohenden Krise&#8220;. 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