{"id":555937,"date":"2025-11-06T17:38:18","date_gmt":"2025-11-06T17:38:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/555937\/"},"modified":"2025-11-06T17:38:18","modified_gmt":"2025-11-06T17:38:18","slug":"rheinmetall-verbucht-einen-rekord-nach-dem-anderen-konzernchef-rechnet-mit-auftragsflut","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/555937\/","title":{"rendered":"Rheinmetall verbucht einen Rekord nach dem anderen \u2013 Konzernchef rechnet mit Auftragsflut"},"content":{"rendered":"<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Als Folge des Ukraine-Kriegs bleibt Deutschlands gr\u00f6\u00dfter R\u00fcstungskonzern Rheinmetall bei seinen Gesch\u00e4ften auf Rekordkurs. Wie das Unternehmen in D\u00fcsseldorf mitteilte, stieg der Umsatz in den ersten neun Monaten dieses Jahres um 20 Prozent auf 7,5 Milliarden Euro und das operative Ergebnis um 18 Prozent auf 835 Millionen Euro. <\/p>\n<p>So hohe Werte hatte Rheinmetall binnen neun Monaten noch nie verbucht. Das Management best\u00e4tigte sein ambitioniertes Jahresziel: 2025 soll der Umsatz mindestens 25 Prozent h\u00f6her liegen als 2024 &#8211; im letzten Jahresquartal soll kr\u00e4ftig Kasse gemacht werden.<\/p>\n<p>In einer Sparte gibt es einen deutlichen R\u00fcckgang<\/p>\n<p>Eitel Sonnenschein herrscht derzeit allerdings nicht in der Waffenschmiede, denn in der Finanzsparte Nomination \u2013 einer Art erweitertem Auftragseingang \u2013 gab es einen deutlichen R\u00fcckgang, mit 17,6 Milliarden Euro lag der Wert etwa vier Milliarden Euro unter dem Vorjahr. Der Wert ist zwar gesunken, im langj\u00e4hrigen Vergleich aber immer noch sehr hoch.<\/p>\n<p>Es geht hierbei um den klassischen Auftragseingang, neu abgeschlossene Rahmenvertr\u00e4ge mit Milit\u00e4rs und andere Kundenvereinbarungen \u00fcber k\u00fcnftige Abrufe. Manche Regierungen von Nato-Staaten m\u00f6chten angesichts der russischen Bedrohung zwar deutlich mehr in ihre Armee investieren, die tats\u00e4chlichen Bestellungen gehen dann aber eher schleppend ein.<\/p>\n<p>Warten auf noch mehr Bundeswehr-Bestellungen<\/p>\n<p>Gr\u00f6\u00dfter Kunde <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article68ecf3863c249870f308288a\/bundeswehr-kauft-hunderte-neue-panzer-milliardenauftrag-fuer-die-ruestungsindustrie.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article68ecf3863c249870f308288a\/bundeswehr-kauft-hunderte-neue-panzer-milliardenauftrag-fuer-die-ruestungsindustrie.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">von Rheinmetall ist die Bundeswehr,<\/a> also der Bund. Der Bundeshaushalt war unl\u00e4ngst erst mit deutlicher Verz\u00f6gerung verabschiedet worden, auch deshalb waren dem Bund etwas die H\u00e4nde gebunden. Grunds\u00e4tzlich bleiben die Aussichten f\u00fcr Rheinmetall aber sehr positiv, schlie\u00dflich sind Bundeswehr-Ausgaben weitgehend von der deutschen Schuldenbremse ausgenommen.<\/p>\n<p>\u201eWir haben uns kraftvoll entwickelt und sind mit solidem Wachstum auf gutem Kurs zur Erreichung unserer anspruchsvollen Jahresziele\u201c, sagte Konzernchef Armin Papperger. \u201eJetzt sind die Weichen gestellt f\u00fcr ein starkes viertes Quartal, zumal die geplanten Gro\u00dfprogramme der Bundeswehr nun in der Finanzplanung des Bundes abgesichert sind und in den kommenden Monaten in die Beauftragung gehen werden.\u201c<\/p>\n<p>Und so rechnet Papperger mit einer wahren Auftragsflut bis weit in das kommende Jahr. Es werde bis in das zweite Quartal praktisch jede Woche neue Vertr\u00e4ge geben, sagte er in einer Konferenz mit Analysten. Er rechne mit einem \u201esehr starken\u201c ersten und zweiten Quartal im kommenden Jahr.<\/p>\n<p>Breites Produktportfolio<\/p>\n<p>Rheinmetall stellt Panzer, Artillerie, Flugabwehrgesch\u00fctze, Milit\u00e4r-Lastwagen, Drohnen und Munition her. Bei Artilleriegranaten ist die Firma der gr\u00f6\u00dfte Hersteller der westlichen Welt, an dem nieders\u00e4chsischen Standort in Unterl\u00fc\u00df wurde daf\u00fcr k\u00fcrzlich ein neues Werk in Betrieb genommen. <\/p>\n<p>Die Waffenschmiede baut ihre Produktionskapazit\u00e4ten stark aus. \u201eAktuell sind es 13 Werke, die wir in Europa entweder neu entstehen lassen oder massiv ausbauen\u201c, sagte Manager Papperger. K\u00fcrzlich erfolgte ein Spatenstich f\u00fcr ein neues Werk in Litauen, eins in Lettland soll folgen. Und mit der bulgarischen Regierung vereinbarte Rheinmetall k\u00fcrzlich den Bau von zwei Werken f\u00fcr Munition und Pulver in dem Nato-Staat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Als Folge des Ukraine-Kriegs bleibt Deutschlands gr\u00f6\u00dfter R\u00fcstungskonzern Rheinmetall bei seinen Gesch\u00e4ften auf Rekordkurs. 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