{"id":556,"date":"2025-03-31T08:22:25","date_gmt":"2025-03-31T08:22:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/556\/"},"modified":"2025-03-31T08:22:25","modified_gmt":"2025-03-31T08:22:25","slug":"hoechste-woechentliche-zahl-infektionskrankheit-mpox-breitet-sich-in-berlin-aus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/556\/","title":{"rendered":"H\u00f6chste w\u00f6chentliche Zahl: Infektionskrankheit Mpox breitet sich in Berlin aus"},"content":{"rendered":"<p>                    H\u00f6chste w\u00f6chentliche Zahl<br \/>\n                Infektionskrankheit Mpox breitet sich in Berlin aus<\/p>\n<p>\t\t\t\t              28.03.2025, 16:37 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>In Afrika sorgt die Ausbreitung des fr\u00fcher als Affenpocken bezeichneten Mpox-Virus f\u00fcr eine internationale Notlage. Die EU-Gesundheitsbeh\u00f6rde ECDC sch\u00e4tzt das Risiko einer Ausbreitung der Ib-Variante in Europa als gering ein. Dennoch zeigt sich nun in Berlin ein hoher Anstieg an Neuinfektionen.<\/strong><\/p>\n<p data-dl-original=\"true\" data-dl-translated=\"true\" data-dl-uid=\"136\">Die Infektionskrankheit Mpox breitet sich aktuell in Berlin aus. Seit Jahresbeginn seien den Gesundheits\u00e4mtern 43 F\u00e4lle gemeldet worden, teilte das Landesamt f\u00fcr Gesundheit und Soziales (Lageso) mit. In den beiden Vorjahren hatte es zu diesem Zeitpunkt erst neun beziehungsweise zehn F\u00e4lle gegeben.<\/p>\n<p data-dl-original=\"true\" data-dl-translated=\"true\" data-dl-uid=\"137\">Allein in der vergangenen Woche seien zehn F\u00e4lle gemeldet worden, erkl\u00e4rte das Lageso. Das sei die h\u00f6chste w\u00f6chentliche Zahl an Neuinfektionen seit 2022, als es in Berlin erstmals hohe Fallzahlen gegeben hatte. Bei den 43 Betroffenen handle es sich ausschlie\u00dflich um M\u00e4nner im durchschnittlichen Alter von 35 Jahren.<\/p>\n<p>Die aktuellen Meldezahlen lie\u00dfen vermuten, dass sich das Infektionsgeschehen weiter ausbreiten k\u00f6nnte, erkl\u00e4rte das Lageso. Wichtigste Pr\u00e4ventionsma\u00dfnahme sei die Impfung gegen Mpox. Diese wird f\u00fcr M\u00e4nner, die mit M\u00e4nnern Sex haben, empfohlen. Erh\u00e4ltlich ist sie in den meisten HIV-Schwerpunktpraxen in Berlin.<\/p>\n<\/p>\n<p>Impfung mit hoher Wirksamkeit <\/p>\n<p data-dl-original=\"true\" data-dl-translated=\"true\" data-dl-uid=\"139\">Die Impfung gegen die Infektionskrankheit Mpox weist einer Studie der Berliner Universit\u00e4tsklinik Charit\u00e9 zufolge eine hohe Wirksamkeit auf. Dies habe ein Forscherteam im Auftrag der Europ\u00e4ischen Arzneimittelagentur herausgefunden, teilte die Charit\u00e9 am Mittwoch mit.<\/p>\n<p data-dl-original=\"true\" data-dl-translated=\"true\" data-dl-uid=\"140\">Seit sich Mpox 2022 global verbreitete, empfiehlt sie St\u00e4ndige Impfkommission (Stiko) eine Impfung mit dem Wirkstoff Imvanex, der urspr\u00fcnglich zum Schutz vor den echten Pocken entwickelt wurde. Basis der Zulassung waren Labordaten, bislang fehlten laut Charit\u00e9 aber Studien \u00fcber die Wirksamkeit, insbesondere bei Risikogruppen. Dazu z\u00e4hlen zum Beispiel Menschen, die mit HIV leben.<\/p>\n<p data-dl-original=\"true\" data-dl-translated=\"true\" data-dl-uid=\"141\">Mpox sind bereits seit Ende der 50er-Jahre bekannt und wurden lange als Affenpocken bezeichnet. Die Krankheit verursacht Fieber, Muskelschmerzen und pocken\u00e4hnliche Pusteln auf der Haut. In den meisten F\u00e4llen verl\u00e4uft sie nach Beh\u00f6rdenangaben mild. Das Virus wird durch engen K\u00f6rperkontakt oder Sex \u00fcbertragen. Sie kann aber bei kleinen Kindern oder immungeschw\u00e4chten Menschen t\u00f6dlich sein.<\/p>\n<p>Mpox in Afrika bleiben internationale Notlage<\/p>\n<p data-dl-original=\"true\" data-dl-translated=\"true\" data-dl-uid=\"133\">Die Ausbreitung von Mpox und insbesondere einer neuen Virus-Variante in Afrika bleiben eine internationale Gesundheitsnotlage. Das entschied die Weltgesundheitsorganisation (WHO) auf Empfehlung unabh\u00e4ngiger Experten.<\/p>\n<p data-dl-original=\"true\" data-dl-translated=\"true\" data-dl-uid=\"134\">Sie hatte im August 2024 die h\u00f6chste Alarmstufe ausgel\u00f6st und eine &#8222;Gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite&#8220; (PHEIC) erkl\u00e4rt. Die Sorge der WHO bezog sich vor allem auf die neue Variante, Klade Ib (r\u00f6misch eins). Konkrete Folgen hat die Alarmstufe nicht, sie soll aber Regierungen zu mehr \u00dcberwachung veranlassen und Gelder f\u00fcr die Bek\u00e4mpfung locker machen.<\/p>\n<p data-dl-original=\"true\" data-dl-translated=\"true\" data-dl-uid=\"135\">Bislang habe sich die Lage jedoch nicht verbessert, so die WHO. Die Fallzahlen steigen und das Virus verbreitet sich. Behindert wird die Bek\u00e4mpfung durch neue K\u00e4mpfe im Osten der Demokratischen Republik Kongo, von wo aus sich die Klade Ib seit 2024 ausbreitet. Dort hatten eigentlich Impfungen begonnen. Inzwischen sind aber Hunderttausende Menschen auf der Flucht. Zudem fehle immer noch Geld.<\/p>\n<p>Die Europ\u00e4ische Gesundheitsbeh\u00f6rde ECDC sch\u00e4tzt das Risiko einer Ausbreitung der Ib-Variante in Europa insgesamt als gering ein. So sieht es auch das Robert Koch-Institut, obwohl es einige wenige Infektionsf\u00e4lle mit dem neuen Virus in Deutschland gegeben hat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"H\u00f6chste w\u00f6chentliche Zahl Infektionskrankheit Mpox breitet sich in Berlin aus 28.03.2025, 16:37 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion wurde&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":557,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[296,752,29,759,30,141,13,755,756,758,753,14,15,754,12,10,8,9,11,757],"class_list":{"0":"post-556","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-deutschland","8":"tag-berlin","9":"tag-bildung","10":"tag-deutschland","11":"tag-ecdc","12":"tag-germany","13":"tag-gesundheit","14":"tag-headlines","15":"tag-impfung","16":"tag-infektionskrankheiten","17":"tag-lageso","18":"tag-mpox","19":"tag-nachrichten","20":"tag-news","21":"tag-robert-koch-institut","22":"tag-schlagzeilen","23":"tag-top-news","24":"tag-top-meldungen","25":"tag-topmeldungen","26":"tag-topnews","27":"tag-weltgesundheitsorganisation"},"share_on_mastodon":{"url":"","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/556","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=556"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/556\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/557"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=556"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=556"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=556"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}