{"id":556077,"date":"2025-11-06T18:59:11","date_gmt":"2025-11-06T18:59:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/556077\/"},"modified":"2025-11-06T18:59:11","modified_gmt":"2025-11-06T18:59:11","slug":"tianwen-1-chinesische-marssonde-fotografiert-interstellaren-kometen-3i-atlas","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/556077\/","title":{"rendered":"Tianwen-1: Chinesische Marssonde fotografiert interstellaren Kometen 3I\/ATLAS"},"content":{"rendered":"<p>Auch der chinesische Mars-Orbiter Tianwen-1 hat den interstellaren Kometen 3I\/ATLAS fotografiert, gelungen sind die unscharfen Aufnahmen aus 30 Millionen Kilometern Entfernung. Das berichtet die <a href=\"https:\/\/english.news.cn\/20251106\/37df42a36d914a4cb69f7d232a7a098f\/c.html\" rel=\"external noopener\" target=\"_blank\">chinesische Nachrichtenagentur Xinhua<\/a> unter Berufung auf die Weltraumagentur CNSA. Aus den Fotos haben die Verantwortlichen f\u00fcr die Mission auch eine kleine Animation erstellt, die die Bewegung des Himmelsk\u00f6rpers sichtbar macht. Am Mars geh\u00f6rte die Sonde zu den Instrumenten, die dem Himmelsk\u00f6rper bei seiner gr\u00f6\u00dften Ann\u00e4herung an die Sonne am n\u00e4chsten waren. Solche Beobachtungen sind also von besonders gro\u00dfem Wert, hat doch der Komet da mehr Gas und Staub verloren als vorher und danach.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>      <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/imgs\/18\/4\/9\/7\/2\/4\/9\/1\/10715444-15f53867e2ec0ccf.gif\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>  <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"\" height=\"607\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg xmlns='http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C\/rect%3E%3C\/svg%3E\" style=\"aspect-ratio: 1079 \/ 607; object-fit: cover;\" width=\"1079\"\/><\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>3I\/ATLAS in Bewegung<\/p>\n<p class=\"a-caption__source\">\n      (Bild:\u00a0CNSA)\n    <\/p>\n<p>Wieder von der Erde aus sichtbar<\/p>\n<p>3I\/ATLAS wurde Anfang Juli mit dem Asteroid Terrestrial-impact Last Alert System (ATLAS) in Chile entdeckt, daher sein Name. Der interstellare Komet ist \u00fcberhaupt nur der dritte Besucher in unserem Sonnensystem, der w\u00e4hrend des Durchflugs entdeckt wurde. Auf seiner Bahn durchs Sonnensystem befand er sich in den vergangenen Wochen aus der Perspektive der Erde hinter der Sonne. <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Interstellarer-Komet-3I-ATLAS-Jetzt-sind-die-Weltraumsonden-dran-10718840.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Deshalb mussten Sonden<\/a> aus verschiedenen Ecken des Sonnensystems einspringen. <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Astronomie-Interstellarer-Komet-3I-ATLAS-wieder-von-der-Erde-aus-sichtbar-11040533.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Seit einigen Tagen ist der Himmelsk\u00f6rper aber auch wieder von der Erde aus sichtbar<\/a>, darauf hat ein Astronom aus den USA hingewiesen. Um ihn abzulichten, braucht es am fr\u00fchen Morgen einen freien Himmel und einen tiefen Horizont in \u00f6stlicher Richtung.<\/p>\n<p>Tianwen-1 ist nicht die einzige Marssonde, die den interstellaren Besucher abgelichtet hat. <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Astronomie-ESA-Missionen-fotografieren-3I-ATLAS-die-der-NASA-vielleicht-auch-10733972.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Dem Trace Gas Orbiter der Europ\u00e4ischen Weltraumagentur ESA ist das ebenfalls gelungen<\/a>. Auf Aufnahmen von Mars Express war er dagegen nicht auszumachen. M\u00f6glicherweise hat ihn zudem der Mars-Rover Perseverance abgelichtet, die weitgehend stillgelegte US-Weltraumagentur NASA hat die komplett automatisch ver\u00f6ffentlichten Fotos aber nicht kommentiert. Aus China hei\u00dft es noch, dass die Fotos von Tianwen-1 ein wichtiger Teil der erweiterten Mission des Orbiters seien. Zudem handle es sich beim Nachweis eines derart lichtschwachen Objekts um einen wertvollen Test f\u00fcr die Mission Tianwen-2. Die ist im Fr\u00fchjahr gestartet, aber nicht zum Mars. Die Sonde soll einen Asteroiden und einen Kometen erforschen.<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:mho@heise.de\" title=\"Martin Holland\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">mho<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p><strong>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. Jetzt eine Woche unverbindlich testen \u2013 ohne Verpflichtung!<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Auch der chinesische Mars-Orbiter Tianwen-1 hat den interstellaren Kometen 3I\/ATLAS fotografiert, gelungen sind die unscharfen Aufnahmen aus 30&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":556078,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[135],"tags":[75912,3251,29,597,30,426,190,189,194,191,193,192],"class_list":{"0":"post-556077","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-wissenschaft-technik","8":"tag-3i-atlas","9":"tag-astronomie","10":"tag-deutschland","11":"tag-forschung","12":"tag-germany","13":"tag-raumfahrt","14":"tag-science","15":"tag-science-technology","16":"tag-technik","17":"tag-technology","18":"tag-wissenschaft","19":"tag-wissenschaft-technik"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115504294588398794","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/556077","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=556077"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/556077\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/556078"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=556077"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=556077"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=556077"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}