{"id":556228,"date":"2025-11-06T20:21:14","date_gmt":"2025-11-06T20:21:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/556228\/"},"modified":"2025-11-06T20:21:14","modified_gmt":"2025-11-06T20:21:14","slug":"streit-um-eu-vorgaben-apple-plant-angeblich-funktionssperre-fuer-watches","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/556228\/","title":{"rendered":"Streit um EU-Vorgaben: Apple plant angeblich Funktionssperre f\u00fcr Watches"},"content":{"rendered":"<p>Neuer Zwist im Dauerstreit zwischen Apple und der EU-Kommission: Der Konzern plant einem Bericht zufolge erstmals, eine bestehende Funktion nachtr\u00e4glich f\u00fcr eigene Kunden abzudrehen \u2013 statt eine von der EU diktierte Schnittstelle umzusetzen. Mit iOS 26.2, dessen Betatest j\u00fcngst angelaufen ist, wird Apple deshalb die Synchronisation von WLAN-Zugangsdaten auf die Apple Watch sperren.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Das <a href=\"https:\/\/www.numerama.com\/tech\/2110247-lapple-watch-et-liphone-vont-perdre-une-fonction-en-europe-pour-la-premiere-fois-annonce-apple.html\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">berichtet die franz\u00f6sische Seite Numerama<\/a>. Demnach hat Apple den Schritt gemeinsam mit der geplanten, nachtr\u00e4glichen <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/AirPods-Pro-und-AirPods-4-Live-Uebersetzung-kommt-nach-Europa-11055015.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Einf\u00fchrung der AirPods-Live-\u00dcbersetzung in der EU<\/a> kommuniziert. Ob das tats\u00e4chlich mit dem f\u00fcr Dezember geplanten iOS 26.2 greift und wie das konkret umgesetzt wird, ist vorerst unklar. Eine Nachfrage von Mac &amp; i bei Apple ist unbeantwortet.<\/p>\n<p>Automatische WLAN-Verbindungen nur f\u00fcr die Apple Watch<\/p>\n<p>Konkret geht es demnach um &#8222;automatische WLAN-Verbindungen&#8220;: Apple Watches erhalten nach Anmeldung mit dem Apple-Konto automatisch alle auf dem iPhone bereits gespeicherten WLAN-Zugangsdaten. Sie k\u00f6nnen sich die Armbanduhren bequem direkt \u2013 und fernab des iPhones \u2013 mit allen bekannten WLANs verbinden, ohne dass man erst auf dem kleinen Bildschirm Zugangsdaten eintippen muss.<\/p>\n<p>Das sollen auch Smartwatches &amp; Co anderer Hersteller k\u00f6nnen, um konkurrenzf\u00e4hige Produkte f\u00fcr iPhone-Nutzer anbieten zu k\u00f6nnen, meint die EU-Kommission. Eine Schnittstelle f\u00fcr automatische WLAN-Verbindungen geh\u00f6rt zu den weitreichenden Interoperabilit\u00e4tsvorgaben, zu deren Umsetzung Apple bereits verdonnert wurde. <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/EU-Deadline-naht-Wie-iPhones-kompatibler-werden-muessen-10962109.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Erste weitreichende \u00d6ffnungsschritte muss Apple noch bis Jahresende in iOS 26 umsetzen<\/a>, darunter auch eine vollwertige Weiterleitung von Mitteilungen an andere Ger\u00e4te \u2013 so umf\u00e4nglich wie es bislang nur die Apple Watch kann.<\/p>\n<p>Apple warnt vor Datenschutzproblemen \u2013 EU weist das zur\u00fcck<\/p>\n<p>Apple l\u00e4uft seit Anbeginn Sturm gegen einen Gro\u00dfteil der Vorgaben. Das Unternehmen f\u00fchlt sich ungerecht behandelt, sieht seine Rechte verletzt und warnt vor Datenschutz- und Sicherheitsproblemen. Die Weitergabe von WLAN-Zugangsdaten w\u00fcrde Dritten erlauben, Einblick in Nutzerstandorte zu erhalten und etwa f\u00fcr Fingerprinting zu missbrauchen, lauten die Einw\u00e4nde. Das Unternehmen betont, dass es selbst diese Daten gar nicht einsehen kann \u2013 diese liegen nur lokal auf den Ger\u00e4ten vor und werden beim iCloud-Sync standardm\u00e4\u00dfig durch Ende-zu-Ende-Verschl\u00fcsselung gesch\u00fctzt.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Die EU-Kommission hat die von Apple vorgebrachte Datenschutz- und Sicherheitsproblematik bereits zur\u00fcckgewiesen: Apple-Nutzer seien es schlie\u00dflich l\u00e4ngst gewohnt, Apps auch den Zugriff auf andere sensible Daten wie den genauen Standort und die eigenen Fotos zu gew\u00e4hren \u2013 oder das eben abzulehnen. Zudem seien auch die Hersteller der Drittger\u00e4te an Datenschutzgesetze wie die DSGVO gebunden.<\/p>\n<p>Der Streit wird zunehmend auf dem R\u00fccken der Nutzer ausgetragen: Apple hat bereits mehrfach die Einf\u00fchrung neuer Funktionen in der EU unter Verweis auf die Regeln des Digital Markets Acts verz\u00f6gert, <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/iOS-und-macOS-26-Welche-Funktionen-Apple-vorerst-in-der-EU-blockiert-10465267.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">manche Funktionen wie das iPhone-Mirroring auf dem Mac sind weiterhin blockiert<\/a>. Der Konzern forderte zuletzt unverbl\u00fcmt, den Digital Markets Act zu kippen \u2013 oder weitreichend zu entsch\u00e4rfen.<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:lbe@heise.de\" title=\"Leo Becker\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">lbe<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p><strong>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. 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