{"id":556655,"date":"2025-11-07T00:22:30","date_gmt":"2025-11-07T00:22:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/556655\/"},"modified":"2025-11-07T00:22:30","modified_gmt":"2025-11-07T00:22:30","slug":"stoertebeker-ausstellung-in-warin-kritisiert-rostock-schau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/556655\/","title":{"rendered":"St\u00f6rtebeker-Ausstellung in Warin kritisiert Rostock-Schau"},"content":{"rendered":"<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Der Mythos St\u00f6rtebeker lebt weiter. In Warin k\u00f6nnen Geschichtsinteressierte <a target=\"_blank\" data-li-document-ref=\"4046466\" href=\"https:\/\/www.nordkurier.de\/regional\/schwerin\/mv-geschichte-mythos-klaus-stoertebeker-neue-ausstellung-in-warin-soll-die-ganze-wahrheit-zeigen-4046466\" rel=\"noopener\">noch bis zum 15. November 2025 in die Welt von Klaus St\u00f6rtebeker abtauchen<\/a>. In der kleinen Ausstellung mit dem Titel \u201eSt\u00f6rtebeker. Die ganze Wahrheit\u201c wird der Lebensweg des legend\u00e4ren Freibeuters nachgezeichnet. Dabei gibt es unz\u00e4hlige Bez\u00fcge zur Region wie etwa nach Warin, Sternberg, Schwaan und Wismar. Das \u00fcberrascht auch die Besucher. \u201eSt\u00f6rtebeker und Warin? Die Verbindung kannte ich vorher nicht\u201c, hei\u00dft es etwa im G\u00e4stebuch.<\/p>\n<p>Hamburger studierte Mecklenburger Quellen<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Die Ausstellung distanziere sich klar von Projekten, die den Mythos Klaus St\u00f6rtebeker zerst\u00f6ren wollten. Dazu geh\u00f6re auch <a target=\"_blank\" data-li-document-ref=\"3763583\" href=\"https:\/\/www.nordkurier.de\/regional\/mecklenburg-vorpommern\/die-wahre-geschichte-von-kapitaen-stoertebeker-3763583\" rel=\"noopener\">die Schau in der Hansestadt Rostock<\/a>, die noch bis zum 19. November zu sehen ist. \u201eRostock sagt, dass der sp\u00e4ter lebende Johann St\u00f6rtebeker aus Danzig die wahre Identit\u00e4t des Klaus St\u00f6rtebeker sei\u201c, so der Wariner Citymanager Tom Clau\u00df. \u201eUnsere Version folgt den meisten Darstellungen, wie auch die Grundaussage der St\u00f6rtebeker-Festspiele in Ralswiek.\u201c<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Demnach setzte der Schriftsteller Hans Leip in seinem Roman \u201eGodekes Knecht\u201c von 1925 den Mecklenburger Ritter Klaus Alkun mit Klaus St\u00f6rtebeker gleich. Daf\u00fcr studierte der Hamburger historische Quellen. Aus diesen Erkenntnissen ergebe sich \u201eein v\u00f6llig neues Geschichtsbild\u201c, hei\u00dft es in der Brosch\u00fcre zur Wariner Ausstellung.<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">\u201eDie Verstrickung von St\u00f6rtebeker in den Machtapparat seiner Zeit ist viel intensiver, als bisher angenommen\u201c, so Tom Clau\u00df. Der brutale Stoff, wie Thomas Mann ihn damals nannte, habe auch heute noch das Zeug zum Blockbuster. \u201eMillionen G\u00e4ste haben die Festspiele in Ralswiek gesehen, die diese historischen Fakten frei interpretiert.\u201c<\/p>\n<p>Ausstellung in Warin wird gut angenommen<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Etwas mehr als 100 Besucher haben die Ausstellung in Warin bereits besucht. Vor allem am vergangenen Wochenende seien viele Interessierte gekommen. Neben den Informationen und Bildern warten auch eine Replik des Goldschatzes, der 1545 in Sternberg gefunden wurde, sowie der nachgebildete Sch\u00e4del St\u00f6rtebekers auf die Besucher.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/4d7609af-da58-4ce5-96b9-fe97477db74a.jpg\" loading=\"lazy\" alt=\"Die Replik des St\u00f6rtebeker-Sch\u00e4dels ist eines der wenigen Ausstellungsst\u00fccke in der Wariner Stadthalle.\"\/><img decoding=\"async\" alt=\"Bild vergr\u00f6\u00dfern\" class=\"sm:tw-w-9 sm:tw-h-9\" src=\"https:\/\/www.nordkurier.de\/_next\/static\/media\/imageExpand.10dba927.svg\"\/><\/p>\n<p>Die Replik des St\u00f6rtebeker-Sch\u00e4dels ist eines der wenigen Ausstellungsst\u00fccke in der Wariner Stadthalle. (Foto: Sebastian Lohse)<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Die Vorbereitungen f\u00fcr die Ausstellung liefen seit Sommer vergangenen Jahres. Tausende Urkunden und zeitgen\u00f6ssische Chroniken wurden gesichtet und ausgewertet, darunter zahlreiche \u00fcbersetzte Quellen aus D\u00e4nemark, Schweden und Island. Tom Clau\u00df, der selbst mehrere Ortschroniken verfasst hat, blickt auf eine intensive Zeit zur\u00fcck: \u201eIch habe auch zu Hause daran gearbeitet. Wenn man den Knoten l\u00f6sen wollte, macht man das so lange, bis er gel\u00f6st ist.\u201c<\/p>\n<\/p>\n<p>\u201eFrappierend logische \u00dcbersicht \u00fcber St\u00f6rtebekers Leben\u201c<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Entstanden ist eine Ausstellung, die die Stadthalle in Warin gut ausf\u00fcllt. An mehreren Stationen k\u00f6nnen sich die Besucher dank ansprechend aufbereiteter Banner zum Mythos St\u00f6rtebeker informieren und gleichzeitig spannende Aspekte der Geschichte Mecklenburgs erfahren. Insbesondere die Verstrickungen mit Politik, Kirche und den nordischen L\u00e4ndern D\u00e4nemark und Schweden spielen eine tragende Rolle.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/d8814ab2-6fa9-4e0d-884a-e08c57cb78aa.jpg\" loading=\"lazy\" alt=\"Anfang des 20. Jahrhunderts setzte Hans Leip in seinem Roman \u201eGodekes Knecht\u201c den Mecklenburger Ritter Klaus Alkun mit Klaus St\u00f6rtebeker gleich.\"\/><img decoding=\"async\" alt=\"Bild vergr\u00f6\u00dfern\" class=\"sm:tw-w-9 sm:tw-h-9\" src=\"https:\/\/www.nordkurier.de\/_next\/static\/media\/imageExpand.10dba927.svg\"\/><\/p>\n<p>Anfang des 20. Jahrhunderts setzte Hans Leip in seinem Roman \u201eGodekes Knecht\u201c den Mecklenburger Ritter Klaus Alkun mit Klaus St\u00f6rtebeker gleich. (Foto: Sebastian Lohse)<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">\u201eUnsere kurzen Zitate aneinandergereiht bilden eine frappierend logische \u00dcbersicht \u00fcber St\u00f6rtebekers Leben\u201c, erkl\u00e4rt Tom Clau\u00df. Mit Spekulationen halte man sich zur\u00fcck, es w\u00fcrden jedoch Fragen in den Raum geworfen. \u201eFast alle Aussagen beruhen auf dem Mecklenburgischen Urkundenbuch. Da wird St\u00f6rtebeker gar nicht erw\u00e4hnt? Doch, doch!\u201c<\/p>\n<p>Gesammelte Tatsachen aus ganz Nordeuropa<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Die Wariner stellen sich mit ihrer Ausstellung klar gegen die Thesen der Universit\u00e4t Rostock. \u201eDie Gesamtheit der aufgez\u00e4hlten Fakten beweist die tats\u00e4chliche Existenz des 1401 in Hamburg gek\u00f6pften St\u00f6rtebeker. Nicht anhand von Thesen, sondern mit in ganz Nordeuropa gesammelten Tatsachen\u201c, betont Tom Clau\u00df.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/9afac12f-c7d3-4046-8562-320805ed80b0.jpg\" loading=\"lazy\" alt=\"Im Rahmen der Ausstellung wurde extra ein Schnaps in Auftrag gegeben. Das golden glitzernde W\u00e4sserchen tr\u00e4gt den passenden Namen &quot;St\u00f6rtebekers Gold&quot;.\"\/><img decoding=\"async\" alt=\"Bild vergr\u00f6\u00dfern\" class=\"sm:tw-w-9 sm:tw-h-9\" src=\"https:\/\/www.nordkurier.de\/_next\/static\/media\/imageExpand.10dba927.svg\"\/><\/p>\n<p>Im Rahmen der Ausstellung wurde extra ein Schnaps in Auftrag gegeben. Das golden glitzernde W\u00e4sserchen tr\u00e4gt den passenden Namen &#8222;St\u00f6rtebekers Gold&#8220;. (Foto: Sebastian Lohse)<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Wer sich selbst ein Bild machen m\u00f6chte, hat noch bis Mitte November die Gelegenheit dazu. Au\u00dferdem k\u00f6nnen die Besucher den eigens f\u00fcr die St\u00f6rtebeker-Schau hergestellten Schnaps probieren, der augenzwinkernd \u201emit dem Rest des legend\u00e4ren Schatzes\u201c abgef\u00fcllt sei.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der Mythos St\u00f6rtebeker lebt weiter. In Warin k\u00f6nnen Geschichtsinteressierte noch bis zum 15. 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