{"id":556862,"date":"2025-11-07T02:17:21","date_gmt":"2025-11-07T02:17:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/556862\/"},"modified":"2025-11-07T02:17:21","modified_gmt":"2025-11-07T02:17:21","slug":"die-politischen-und-klassenfragen-beim-sieg-mamdanis-in-new-york-city","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/556862\/","title":{"rendered":"Die politischen und Klassenfragen beim Sieg Mamdanis in New York City"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" class=\"db relative center\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/29d7a1b1-2d97-4025-958a-63fdafe8b79d\" style=\"max-height:100%\"\/>Zohran Mamdani bei einer Rede auf einer Wahlparty am Dienstag, 4. November 2025, in New York [AP Photo\/Yuki Iwamura]<\/p>\n<p>Der Sieg von Zohran Mamdani von den Democratic Socialists of America (DSA) bei der B\u00fcrgermeisterwahl in New York City ist ein Ereignis von nationaler und sogar internationaler Bedeutung. Ein selbsternannter \u201edemokratischer Sozialist\u201c hat in der Stadt der Wall Street, dem Zentrum des amerikanischen und globalen Finanzkapitals, die Wahl gewonnen.<\/p>\n<p>Die Wahl widerlegt die Behauptung, dass jede Alternative zum Kapitalismus f\u00fcr eine Bev\u00f6lkerung, die jahrzehntelang mit Antikommunismus beschallt wurde, nicht infrage komme. In Wirklichkeit bewegt sich ein gro\u00dfer Teil der Arbeiter und Jugendlichen nach links. Sie stehen dem Kapitalismus immer feindlicher gegen\u00fcber und unterst\u00fctzten den Sozialismus mehr und mehr. Die Stimmen f\u00fcr Mamdani sind nicht nur Ausdruck der Entt\u00e4uschung \u00fcber das bestehende politische Establishment, sondern auch der Emp\u00f6rung \u00fcber die enorme Konzentration von Reichtum in den H\u00e4nden einer winzigen Elite, \u00fcber die unbezahlbaren Lebenshaltungskosten und die Zerst\u00f6rung grundlegender demokratischer und sozialer Rechte.<\/p>\n<p>Mehr als eine Million Menschen stimmten f\u00fcr Mamdani und die Wahlbeteiligung war so hoch wie seit Jahrzehnten nicht mehr. \u00dcber zwei Millionen Stimmen wurden abgegeben, doppelt so viele wie vor vier Jahren und mehr als bei jeder anderen Wahl seit dem Jahr 1969. Mamdani, der zu Beginn seiner Kampagne in den Vorwahlen nur 1 Prozent der Stimmen erhielt, gewann mit deutlicher Mehrheit und schlug seinen letztlich zweitplatzierten Konkurrenten, den demokratischen Ex-Gouverneur Andrew Cuomo, um 9 Prozentpunkte.<\/p>\n<p>Mamdani gewann in den meisten Arbeitervierteln der f\u00fcnf Stadtbezirke von New York City und erzielte \u00fcberw\u00e4ltigende Vorspr\u00fcnge in den Bezirken, die am st\u00e4rksten von Ungleichheit und steigenden Lebenshaltungskosten betroffen sind. In Harlem lag er 45 Prozentpunkte vor Cuomo; in Jamaica (Queens) waren es 28 Punkte; in East New York (Brooklyn) ebenfalls 28 Punkte; und 27 Punkte in Parkchester (Bronx). Es handelt sich um einige der \u00e4rmsten und ethnisch vielf\u00e4ltigsten Stadtteile der Stadt.<\/p>\n<p>Laut einer Umfrage von CNN erhielt er 70 Prozent der Stimmen bei W\u00e4hlern unter 45 Jahren, w\u00e4hrend Cuomo von diesen nur 25 Prozent auf sich vereinen konnte. Mamdani gewann mit \u00fcberw\u00e4ltigender Mehrheit unter denjenigen, die die finanzielle Situation ihrer Familie mit \u201ewir fallen zur\u00fcck\u201c (\u201efalling behind\u201c) beschrieben, sowie bei denen, die Trump und seine faschistische Agenda entschieden ablehnen. <\/p>\n<p>In der Wahl kam eine klare Ablehnung des politischen Establishments, sowohl der rechtsextremen Republikaner als auch des Apparats der Demokratischen Partei, zum Ausdruck. Das Establishment unterst\u00fctzte Cuomo und pumpte \u00fcber 50 Millionen Dollar an geheimen Spenden in seinen Wahlkampf. Dass Mamdani den Schwerpunkt seines Programms auf die steigenden Lebenshaltungskosten \u2013 Mieten, Kinderbetreuung und Lebensmittel \u2013 legte, traf ebenso einen Nerv wie seine rhetorischen Anklagen gegen die Oligarchen, die das politische und wirtschaftliche Leben dominieren und sich hinter Trumps heraufziehende Diktatur versammeln.<\/p>\n<p>Zweifellos hat Mamdanis Wahl nicht nur in den Vereinigten Staaten, sondern auch international Begeisterung ausgel\u00f6st. Der Kontrast zwischen Andrew Cuomo, dem Spross des zutiefst korrupten Establishments der Demokratischen Partei, und Mamdani, der sich als Anwalt der Unterdr\u00fcckten pr\u00e4sentiert, wird die Hoffnung n\u00e4hren, dass ein grundlegender Wandel im Gange ist. Doch es ist notwendig, bestimmte grundlegende Wahrheiten zu benennen, sich keiner Illusionen hinzugeben, sondern von der Logik der politischen und sozialen Realit\u00e4t auszugehen.<\/p>\n<p>Als erstes muss gesagt werden, dass Mamdani sich zwar als \u201edemokratischer Sozialist\u201c pr\u00e4sentiert, aber kein sozialistisches Programm vertritt. Seine Vorschl\u00e4ge \u2013 geringf\u00fcgige Steuererh\u00f6hungen f\u00fcr Million\u00e4re, begrenzte Ma\u00dfnahmen gegen ausufernde Mieten und eine bescheidene Ausweitung der \u00f6ffentlichen Dienstleistungen \u2013 sind kaum mehr als eine milde Wiederbelebung des liberalen Reformismus vergangener Tage.<\/p>\n<p>Doch selbst die bescheidensten Vorschl\u00e4ge werden auf den heftigen Widerstand der Wall Street, der Oligarchie in Wirtschaft und Finanzwesen und des Staatsapparats sto\u00dfen, der deren Interessen verteidigt \u2013 sei es in Form von Klagen, politischen Provokationen oder direkteren Ma\u00dfnahmen. Die Finanzaristokratie wird keinerlei Zugest\u00e4ndnisse machen. Sie wird mit allen ihr zur Verf\u00fcgung stehenden Mitteln Widerstand leisten, selbst gegen die geringf\u00fcgigsten Eingriffe in ihren Reichtum und ihre Macht. <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.iysse.de\/events.html\" class=\"db avenir f6 lh-title pa1 br2 tc mw6 mw-75rem-m bg-black-05 mt3 center\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" class=\"dn db-m\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/21c3426e-464e-436a-b1cd-a7eba8e1835e\"\/><img decoding=\"async\" class=\"db dn-m\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/0a30033c-1da7-474a-a83d-d8fecb4b665c\"\/><\/a><\/p>\n<p>Die Trump-Regierung hat in ihrer Rolle als Interessenvertreter der Finanzoligarchie bereits auf Mamdanis Sieg reagiert, indem sie ihre Drohungen versch\u00e4rfte und ihre Absicht, in New York City direkt einzugreifen, zu erkennen gab. Nachdem Mamdani in seiner Siegesrede dazu aufgerufen hatte, \u201edie Lautst\u00e4rke gegen Trump zu erh\u00f6hen\u201c, warnte der Pr\u00e4sident in einem Interview mit Fox News: \u201eDas ist eine sehr gef\u00e4hrliche Aussage von ihm. Sie sprechen von Gefahr \u2013 ich halte es f\u00fcr eine sehr gef\u00e4hrliche Aussage von ihm. Er muss Washington gegen\u00fcber ein wenig Respekt zeigen.\u201c<\/p>\n<p>Auch Trumps faschistischer Berater Steve Bannon sagte gegen\u00fcber Politico, Mamdanis Wahl sollte \u201eein Weckruf sein\u201c, und f\u00fcgte hinzu, dass \u201e\u00fcberall rote Warnleuchten aufleuchten sollten\u201c. Bannon erkl\u00e4rte: \u201eDas sind sehr ernstzunehmende Leute, und man muss sich ernsthaft mit ihnen auseinandersetzen\u201c. Dann forderte er, dass Mamdani, ein in Uganda geborener amerikanischer Staatsb\u00fcrger, abgeschoben werden sollte.<\/p>\n<p>Die Socialist Equality Party wird diesen und allen anderen Angriffen entgegentreten, einschlie\u00dflich dem wahrscheinlichen Einsatz der Nationalgarde oder anderer Streitkr\u00e4fte in New York City. Wir werden unsere Politik jedoch nicht Mamdani und der Demokratischen Partei unterordnen.<\/p>\n<p>Die Demokratische Partei, der Mamdani als Mitglied angeh\u00f6rt, lehnt es selbst entschieden ab, dass der Reichtum und die Vorherrschaft der Finanzelite irgendwie infrage gestellt werden. Die F\u00fchrung der Demokraten ist zwiegespalten. Eine Fraktion ist dazu bereit, mit Mamdani zusammenzuarbeiten, da sie erkennt, dass die Partei einen Kandidaten braucht, der eine breite W\u00e4hlerschaft anspricht. Eine andere Fraktion bef\u00fcrchtet hingegen, dass das Sch\u00fcren von Stimmungen, die sich gegen das Establishment richten, schnell au\u00dfer Kontrolle geraten k\u00f6nnte. <\/p>\n<p>Viele f\u00fchrende Demokraten, darunter der Minderheitsf\u00fchrer im Senat, Chuck Schumer, weigerten sich auch dann noch Mamdani zu unterst\u00fctzen, als er die Vorwahlen bereits gewonnen hatte. Das mediale Sprachrohr der Demokratischen Partei, die New York Times, ver\u00f6ffentlichte am Mittwoch einen langen Leitartikel, in dem sie den Handlungsspielraum des neuen B\u00fcrgermeister absteckte. Die Redaktion forderte Mamdani praktisch auf, seine Wahlversprechen aufzugeben und so zu regieren, wie es der milliardenschwere ehemalige B\u00fcrgermeister Michael Bloomberg getan hatte, um dessen Gunst sich Mamdani selbst erfolglos bem\u00fcht hatte.<\/p>\n<p>In dem Leitartikel wurde betont, dass Mamdani ein Kabinett zusammenstellen m\u00fcsse, das f\u00fcr die Wall Street und die Immobilienbranche akzeptabel ist \u2013 eine Vorgabe, die er sich schnell zu eigen machte. Am Mittwoch gab er ein \u00dcbergangsteam bekannt, das sich aus erfahrenen Demokraten aus dem Umfeld der letzten drei B\u00fcrgermeister zusammensetzt: Michael Bloomberg, Bill de Blasio und Eric Adams.<\/p>\n<p>In der Art und Weise, wie Mamdani auf die Drohungen aus den Reihen der herrschenden Klasse reagiert, spiegelt sich die Politik der Democratic Socialists of America insgesamt wider. Seine gesamte Politik basiert auf der Behauptung, dass es m\u00f6glich sei, v\u00f6llig gegens\u00e4tzliche Klasseninteressen miteinander in Einklang zu bringen. Echte soziale Ver\u00e4nderungen k\u00f6nnten angeblich durch die Zusammenarbeit zwischen Ausbeutern und Ausgebeuteten erreicht werden und das k\u00f6nne unter den Fittichen der Demokratischen Partei geschehen. Das ist eine Illusion, die keinerlei Grundlage in der politischen oder sozialen Realit\u00e4t hat.<\/p>\n<p>Auf seiner Pressekonferenz am Mittwoch betonte Mamdani wiederholt seine Bereitschaft, sowohl mit Trump als auch mit der Wall Street \u201ezusammenzuarbeiten\u201c. Er erkl\u00e4rte, dass er Trump zwar politisch ablehne, aber \u201edaran interessiert sei, mit Pr\u00e4sident Trump dar\u00fcber zu sprechen, wie wir f\u00fcr die Menschen in New York zusammenarbeiten k\u00f6nnten\u201c. Er f\u00fcgte hinzu, dass er \u201ebereit und willens sei, mit jedem zu sprechen\u201c, wenn dies der Stadt zugute komme.<\/p>\n<p>Mamdani k\u00fcndigte auch an, dass er sich auf ein Treffen mit Jamie Dimon, dem CEO der Bank JPMorgan Chase, und \u201eallen, denen es um die Zukunft unserer Stadt geht\u201c, freue. Er lobte Dimon und andere Milliard\u00e4re, die \u201esich der Lebendigkeit [New Yorks] verpflichtet\u201c f\u00fchlten. Das sind nicht die Worte eines Sozialisten, sondern eines Politikers, der der Finanzelite versichert, dass ihr Reichtum, ihre Macht und ihre Privilegien unangetastet bleiben werden.<\/p>\n<p><a class=\"db avenir f6 lh-title pa1 br2 tc mw6 mw7-l bg-black-05 mt3 center\" href=\"https:\/\/www.wsws.org\/de\/special\/pages\/freebogdan.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" class=\"dn db-m\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/1744237449_988_7e4eabbf-72c5-4c32-bbe7-fbf358c98be8\"\/><img decoding=\"async\" class=\"db dn-m\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/0fbce9ab-d2c4-417c-a910-46ad612cfce5\"\/><\/a><\/p>\n<p>Wie die World Socialist Web Site zum Zeitpunkt der Vorwahlen im Juni <a href=\"https:\/\/www.wsws.org\/de\/articles\/2025\/06\/26\/pers-j26.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">feststellte<\/a>: \u201eWahlkampfreden werden die Mauern der Wall Street nicht zum Einsturz bringen.\u201c Die Reaktion der M\u00e4rkte auf Mamdanis Wahl unterstrich diesen Punkt. Die Finanzoligarchie zeigte sich keineswegs besorgt, sondern nahm das Ergebnis gelassen hin. Alle wichtigsten Indizes an der Wall Street stiegen am Mittwoch an. <\/p>\n<p>In seiner Siegesrede berief sich Mamdani auf den gro\u00dfen amerikanischen Sozialisten Eugene V. Debs. Dabei lie\u00df er jedoch Debs\u2019 zentrale Schlussfolgerung au\u00dfer Acht: \u201eDie Arbeiterklasse wird niemals durch die Gnade der Kapitalistenklasse befreit werden, sondern nur durch den Sturz dieser Klasse.\u201c<\/p>\n<p>Die Erfahrungen des letzten Jahrzehnts sind reich an Beispielen von Parteien und Einzelpersonen, deren Behauptungen, dass sie f\u00fcr einen radikalen Bruch mit dem politischen Establishment stehen w\u00fcrden, an den Realit\u00e4ten der kapitalistischen Herrschaft zerschellten. In Griechenland kam die Partei Syriza, die sogenannte \u201eKoalition der Radikalen Linken\u201c, im Jahr 2015 mit dem Versprechen an die Macht, die Sparpolitik zu beenden, nur um dann auf Gehei\u00df der Banken und der Europ\u00e4ischen Union die brutalsten Sozialk\u00fcrzungen durchzuf\u00fchren. In Deutschland hat Die Linke \u00fcberall dort, wo sie entweder eine Landesregierung selbst gef\u00fchrt oder an daran mitgewirkt hat, Fl\u00fcchtlinge abschieben lassen und Sparma\u00dfnahmen durchgesetzt. In Gro\u00dfbritannien kapitulierte die Corbyn-Bewegung innerhalb der Labour Party vor dem rechten Establishment dieser Partei und ebnete damit den Weg f\u00fcr die R\u00fcckkehr offen reaktion\u00e4rer Politik.<\/p>\n<p>In Klassenbegriffen ausgedr\u00fcckt, bringen diese Tendenzen nicht die Interessen der Arbeiterklasse zum Ausdruck, sondern die der oberen Mittelschicht \u2013 einer privilegierten sozialen Schicht, die keine grundlegende Umgestaltung der Gesellschaft anstrebt, sondern eine komfortablere Position f\u00fcr sich selbst.<\/p>\n<p>Zweifellos werden viele Arbeiter, die f\u00fcr einen Sozialisten gestimmt haben, Mamdanis Wahl als Signal verstehen, aktiv zu werden und f\u00fcr ihre eigenen Forderungen einzutreten. Aber was wird Mamdani tun, wenn die Arbeiter in den Kampf ziehen? Unweigerlich wird sich dann die Logik der Klasseninteressen durchsetzen. Mamdani wird sich den Forderungen des Establishments in Wirtschaft und Politik beugen. Was auch immer er behaupten mag, das letztendliche Ziel seiner Kampagne besteht darin, die wachsende Bewegung der Arbeiterklasse zu unterbinden und einzud\u00e4mmen.<\/p>\n<p>Die Arbeiter in New York und im ganzen Land werden keinen Schritt voran kommen, wenn sie versuchen, Druck auf die Demokratische Partei auszu\u00fcben, oder Hoffnungen in Mamdanis Regierung setzen. Der Weg vorw\u00e4rts liegt vielmehr in der unabh\u00e4ngigen Mobilisierung der Arbeiterklasse im Kampf. <\/p>\n<p>Die Socialist Equality Party, die amerikanische Schwesterpartei der Sozialistischen Gleichheitspartei, ruft zum Aufbau von Aktionskomitees an jedem Arbeitsplatz, in jeder Nachbarschaft und an jeder Schule auf. Diese Komitees sollen durch die Internationale Arbeiterallianz der Aktionskomitees (IWA-RFC) miteinander verbunden werden. Sie m\u00fcssen den Arbeitern als Mittel dienen, ihre K\u00e4mpfe zu organisieren, zu koordinieren und zu versch\u00e4rfen \u2013 nicht um nach Reformen der bestehenden Ordnung zu betteln, sondern um ihr eigenes Programm auszudr\u00fccken und daf\u00fcr zu k\u00e4mpfen: die Verteidigung von Arbeitspl\u00e4tzen, L\u00f6hnen und Lebensstandard; Widerstand gegen Krieg und Diktatur; und der Kampf f\u00fcr Arbeitermacht und die sozialistische Umgestaltung der Gesellschaft.<\/p>\n<p>Ohne einen Frontalangriff auf den Reichtum der herrschenden Klasse kann nichts erreicht werden. Die Verm\u00f6gen der Milliard\u00e4re, die darauf beruhen, dass sie die Banken, Konzerne und Immobilienmonopole kontrollieren, m\u00fcssen enteignet und ihre Monopole in \u00f6ffentliche Dienstleister unter demokratischer Arbeiterkontrolle umgewandelt werden. <\/p>\n<p>Die entscheidende Frage ist die der F\u00fchrung und der Perspektive. Wir rufen alle, die aus diesen Ereignissen revolution\u00e4re Schlussfolgerungen ziehen, dazu auf, sich der Socialist Equality Party anzuschlie\u00dfen und dabei zu helfen, die F\u00fchrung aufzubauen, die notwendig ist, um die wachsende soziale Wut in einen bewussten Kampf f\u00fcr den Sozialismus zu verwandeln.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Zohran Mamdani bei einer Rede auf einer Wahlparty am Dienstag, 4. 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