{"id":557102,"date":"2025-11-07T04:42:11","date_gmt":"2025-11-07T04:42:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/557102\/"},"modified":"2025-11-07T04:42:11","modified_gmt":"2025-11-07T04:42:11","slug":"apotheker-alarmiert-drogeriekette-dm-plant-versand-von-arzneimitteln","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/557102\/","title":{"rendered":"Apotheker alarmiert: Drogeriekette dm plant Versand von Arzneimitteln"},"content":{"rendered":"<p>                    Apotheker alarmiert<br \/>\n                Drogeriekette dm plant Versand von Arzneimitteln<\/p>\n<p>\t\t\t\t              07.11.2025, 04:00 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Im Heilmittelregal von Drogerien d\u00fcrfen keine Medikamente stehen. Die Kette dm hat ein Schlupfloch \u00fcbers Ausland gefunden und will sehr bald einen Online-Versand f\u00fcr Arzneimittel starten. Apotheken und Gesundheitspolitiker sind entsetzt. Die strengen Standards w\u00fcrden damit aufgeweicht. <\/strong><\/p>\n<p>Die Drogeriemarktkette dm will noch in diesem Jahr mit dem Versand rezeptfreier Medikamente in Deutschland beginnen. Das best\u00e4tigte ein Unternehmenssprecher dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Nicht nur die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverb\u00e4nde (ABDA) ist alarmiert, auch Gesundheitspolitiker bef\u00fcrchten eine Aufweichung deutscher Apothekenstandards. So sagte die gesundheitspolitische Sprecherin der CDU\/CSU, Simone Borchardt, dem RND: &#8222;Auch scheinbar harmlose Pr\u00e4parate k\u00f6nnen ernsthafte Neben- und Wechselwirkungen haben. Medikamente geh\u00f6ren folglich nicht in die Warenk\u00f6rbe von Online-Drogerien, sondern in die H\u00e4nde des pharmazeutischen Personals in Vor-Ort-Apotheken.&#8220;<\/p>\n<p>Normalerweise d\u00fcrfen Drogerien in Deutschland keine apothekenpflichtigen Arzneimittel verkaufen. Die Drogeriekette geht deshalb einen Umweg und hat in der tschechischen Stadt Bor eine Apotheke gegr\u00fcndet. Von dieser aus darf die Drogerie rezeptfreie Medikamente nach Deutschland versenden. Borchardt kritisierte, dass dm dieses Schlupfloch nutzt: &#8222;Dass eine deutsche Drogeriekette \u00fcber eine Apotheke im tschechischen Bor versucht, das deutsche Fremdbesitzverbot zu umgehen, ist ein gezielter Angriff auf unser bew\u00e4hrtes Apothekensystem.&#8220; Der Umweg \u00fcber das Ausland d\u00fcrfe keinesfalls erlaubt bleiben, so die Gesundheitspolitikerin gegen\u00fcber dem RND.<\/p>\n<p>Doc Morris nutzt Umweg \u00fcber Niederlande<\/p>\n<p>Auch der gesundheitspolitische Sprecher der Gr\u00fcnen, Janosch Dahmen sieht das Vorgehen der Drogeriemarktkette kritisch: &#8222;Arzneimittel sind kein normales Handelsgut &#8211; ihre sichere Abgabe braucht \u00e4rztliche Verordnung, pharmazeutische Beratung und klare Regeln.&#8220; Wenn Drogerieketten \u00fcber Umwege aus dem Ausland Medikamente verkauften, d\u00fcrfe das nicht zur Umgehung der hohen deutschen Apothekenstandards f\u00fchren, sagte er dem RND. <\/p>\n<p>Auch die gro\u00dfen Versandapotheken Shop Apotheke und Doc Morris nutzen den Umweg \u00fcbers Ausland und versenden ihre Medikamente aus den Niederlanden, wo \u00e4hnlich liberale Gesetze gelten wie in Tschechien. <\/p>\n<p>Das ginge zulasten der Apotheken in Deutschland, monierte der Pr\u00e4sident der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverb\u00e4nde (ABDA), Thomas Preis. &#8222;Apotheken in Deutschland \u00fcbernehmen Verantwortung, leisten Notdienste, bieten qualifizierte Arbeitspl\u00e4tze und zahlen Steuern in der Gemeinde&#8220;, mahnte er an. Gerade mit Blick auf Krisen- und Pandemieszenarien brauchten die Menschen ein sicheres Apothekennetz.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Apotheker alarmiert Drogeriekette dm plant Versand von Arzneimitteln 07.11.2025, 04:00 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":557103,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[134],"tags":[3279,175,170,169,29,10214,30,4612,171,174,8226,173,172,55],"class_list":{"0":"post-557102","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-apotheken","9":"tag-business","10":"tag-companies","11":"tag-companies-markets","12":"tag-deutschland","13":"tag-dm","14":"tag-germany","15":"tag-gesundheitspolitik","16":"tag-markets","17":"tag-maerkte","18":"tag-onlinehandel","19":"tag-unternehmen","20":"tag-unternehmen-maerkte","21":"tag-wirtschaft"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115506586839937379","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/557102","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=557102"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/557102\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/557103"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=557102"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=557102"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=557102"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}