{"id":557615,"date":"2025-11-07T09:42:13","date_gmt":"2025-11-07T09:42:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/557615\/"},"modified":"2025-11-07T09:42:13","modified_gmt":"2025-11-07T09:42:13","slug":"gew-bremen-unterstuetzt-petition-gegen-die-erhoehung-des-semesterbeitrages","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/557615\/","title":{"rendered":"GEW Bremen unterst\u00fctzt Petition gegen die Erh\u00f6hung des Semesterbeitrages"},"content":{"rendered":"<p class=\"bodytext\">\n\t\t\t\t\t<b>Am heutigen Freitag, dem 7. November 2025, befasst sich der Petitionsausschuss der Bremischen B\u00fcrgerschaft mit der Petition des AStA der Hochschule Bremen gegen die Erh\u00f6hung des Semesterbeitrags. 4.351 Menschen haben die Petition bereits mitgezeichnet.<\/b>\n\t\t\t\t<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t07.11.2025<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t<a href=\"https:\/\/bildungsklick.de\/bundeslaender\/bundesland\/bremen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><br \/>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\tBremen<br \/>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<\/a><\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\tPressemeldung<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t<a href=\"https:\/\/bildungsklick.de\/anbieter\/gew-bremen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><br \/>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\tGEW Bremen<br \/>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<\/a><\/p>\n<ul class=\"m-news-swiper__wrapper swiper-wrapper\">\n<li class=\"m-news-swiper__item swiper-slide\">\n<p>\t\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/csm_AdobeStock_214817483_7afc5671ae.jpg\" width=\"637\" height=\"358\" alt=\"Junge Frau mit Kopfh\u00f6ren sitzt in einer Bibliothek vor einem Laptop und bl\u00e4ttert in einem Buch.\"\/><\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\u00a9\u00a0Adobe Stock<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\tDie GEW Bremen vertritt die Meinung, dass Studieren nicht zum Luxus werden d\u00fcrfe.<\/p>\n<p><\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>\t\t\t<a class=\"m-news-swiper__left prev h\"\/><br \/>\n\t\t\t<a class=\"m-news-swiper__right next h\"\/><\/p>\n<p>Die Forderungen sind aus Sicht der GEW Bremen l\u00e4ngst \u00fcberf\u00e4llig:<\/p>\n<ul>\n<li>eine \u00dcbernahme des Verwaltungskostenbeitrags durch das Land Bremen \u2013 damit Geb\u00fchren nicht \u00fcber die soziale Herkunft den Zugang zum Studium entscheiden,<\/li>\n<li>eine Teilsubventionierung des Deutschlandsemestertickets \u2013 denn Mobilit\u00e4t ist Voraussetzung f\u00fcr Teilhabe am Studium, Praktika und Nebenjobs und<\/li>\n<li>eine Ausfinanzierung des Studierendenwerks Bremen \u2013 denn nur so bleiben Mensa, Wohnheime sowie psychosoziale und soziale Beratung bezahlbar und verl\u00e4sslich.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Nur durch eine solide Grundfinanzierung lassen sich die steigenden Lebenshaltungskosten f\u00fcr Studierende nachhaltig abfedern. Die GEW Bremen unterst\u00fctzt daher ausdr\u00fccklich die Forderungen des AStA und ruft zur Teilnahme an der Kundgebung auf, die parallel zur Anh\u00f6rung des Petitionsausschusses stattfindet.<\/p>\n<p>\u201eDer Zugang zur Bildung f\u00fcr alle, ungeachtet der finanziellen Lage, ist ein Grundbaustein unseres demokratischen Systems.\u201c betont Vladislav Ryzhkov, Sprecher der GEW Studis Bremen. \u201eDurch die Erh\u00f6hung der Semesterbeitr\u00e4ge wird dieses demokratische Versprechen von den Verantwortlichen im Land Bremen in Frage gestellt. Die Entwicklung des Hochschulsystems zu einem zunehmend elit\u00e4ren, betrachten wir mit gro\u00dfer Sorge und fordern von der Landesregierung alle n\u00f6tigen Schritte zu unternehmen, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken.\u201c<\/p>\n<p>Der Verwaltungskostenbeitrag stieg bereits zum Sommersemester 2025 von 50 auf 63 Euro. Weitere Erh\u00f6hungen im Wintersemester 2025\/26 kommen zu steigenden Mieten, Energie- und Lebenshaltungskosten hinzu \u2013 eine zus\u00e4tzliche Belastung, die viele Studierende an ihre finanziellen Grenzen bringt. Die GEW Studis Bremen fordern die Rot-Rot-Gr\u00fcnen Landesregierung deshalb auf, die schwierige finanzielle Haushaltslage nicht auf Kosten der Studierenden auszutragen.<\/p>\n<p>Andrea Sch\u00e4fer, Stadtverbands-Sprecherin der GEW Bremen, betont: \u201eDie Forderungen des AStA sind nicht nur berechtigt, sie sind ein Weckruf an die Landesregierung. Wer es ernst meint mit Chancengleichheit, muss aufh\u00f6ren, Studierende f\u00fcr die Sparpolitik des Landes zahlen zu lassen. Die \u00dcbernahme des Verwaltungskostenbeitrags, die Teilsubventionierung des Deutschlandsemestertickets und eine solide Finanzierung des Studierendenwerks sind keine Luxusforderungen, sondern Mindestvoraussetzungen f\u00fcr ein gerechtes Bildungssystem. Wenn Bremen Bildung als Zukunftsaufgabe begreift, dann darf die soziale Herkunft nicht dar\u00fcber entscheiden, wer studieren kann \u2013 und niemand darf sich fragen m\u00fcssen, ob er oder sie* sich das Studium noch leisten kann.\u201c<\/p>\n<p>\u201eEin gut ausfinanziertes und egalit\u00e4res Bildungssystem ist eine tragende S\u00e4ule unserer Demokratie\u201c erg\u00e4nzt, Fabian Kinz, Landesvorstandssprecher der GEW Bremen \u201eBildung darf kein Luxusgut werden. Wer Chancengleichheit und offenen Bildungszugang ernst meint, muss jetzt handeln und die Semesterbeitragserh\u00f6hung zur\u00fccknehmen. Wir als GEW stehen solidarisch Seite an Seite mit den Studierenden. Anstatt Studierende weiter finanziell zu belasten, sollten Bund und L\u00e4nder gemeinsam daf\u00fcr sorgen, dass eine sozial gerechte und nachhaltig finanzierte Hochschullandschaft entsteht \u2013 eine, die allen Studierenden die gleichen Chancen auf Bildung und Teilhabe bietet.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Am heutigen Freitag, dem 7. 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