{"id":557945,"date":"2025-11-07T12:43:17","date_gmt":"2025-11-07T12:43:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/557945\/"},"modified":"2025-11-07T12:43:17","modified_gmt":"2025-11-07T12:43:17","slug":"berlin-brandenburg-einigung-im-streit-um-stellenabbau-bei-tiktok-erzielt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/557945\/","title":{"rendered":"Berlin &#038; Brandenburg: Einigung im Streit um Stellenabbau bei Tiktok erzielt"},"content":{"rendered":"<p>                    Berlin &amp; Brandenburg<br \/>\n                Einigung im Streit um Stellenabbau bei Tiktok erzielt<\/p>\n<p>\t\t\t\t              07.11.2025, 13:16 Uhr<\/p>\n<p><strong>Tiktok will rund 150 Content-Moderatoren in Berlin entlassen. Monatelang rang das Unternehmen mit Betriebsr\u00e4ten um die Abfindungen. Nun gibt es offenbar eine L\u00f6sung.<\/strong><\/p>\n<p>Berlin (dpa\/bb) &#8211; Im Streit um den Abbau von rund 150 Stellen bei der Videoplattform Tiktok in Berlin haben die Betriebsr\u00e4te mit dem Unternehmen eine Einigung gefunden. Diese umfasse vor allem Regelungen zur H\u00f6he der Abfindung f\u00fcr die betroffenen Besch\u00e4ftigten, teilten beide Seiten mit. Der Beschluss war den Angaben zufolge von der Einigungsstelle gefasst worden, die bei betrieblichen Auseinandersetzungen schlichten kann.<\/p>\n<p>Die L\u00f6sung sieht Verdi zufolge eine Grundabfindung von mindestens 17.000 Euro vor, abh\u00e4ngig von der Dauer der Besch\u00e4ftigung. Hinzu k\u00e4men Zuschl\u00e4ge f\u00fcr Eltern sowie f\u00fcr Mitarbeiter mit schweren Behinderungen. Bei Besch\u00e4ftigten, deren Aufenthaltstitel an den Bestand des Arbeitsvertrags gebunden ist, sei die K\u00fcndigungsfrist verl\u00e4ngert worden, hie\u00df es. Die K\u00fcndigungen seien in der vergangenen Woche zugestellt worden, teilte Verdi mit.\u00a0<\/p>\n<p>Abbau trifft vor allem Content Moderation<\/p>\n<p>Betroffen ist insbesondere der Bereich der sogenannten Content Moderation, bei der \u00fcberpr\u00fcft wird, ob Inhalte auf der Plattform den Richtlinien und geltenden Gesetzen entsprechen. Verdi kritisierte, dass diese Aufgaben k\u00fcnftig st\u00e4rker von K\u00fcnstlicher Intelligenz ausgef\u00fchrt werden sollten. Das habe negative Auswirkungen auf die Nutzerinnen und Nutzer, weil so potenziell weniger problematische Inhalte entdeckt w\u00fcrden.\u00a0<\/p>\n<p>Zudem warnt die Gewerkschaft davor, dass sich dadurch auch die Arbeitsbedingungen f\u00fcr die verbleibenden Moderatorinnen und Moderatoren verschlechtern k\u00f6nnten. Sie f\u00fcrchtet vor allem eine mangelnde psychologische Begleitung f\u00fcr die Besch\u00e4ftigten.\u00a0<\/p>\n<p>Tiktok, das zum chinesischen Konzern Bytedance geh\u00f6rt, wies die Bef\u00fcrchtungen zur\u00fcck. Schon jetzt unterst\u00fctze KI vielmehr die Arbeit der Moderatoren und Moderatorinnen und sorge daf\u00fcr, dass diese besonders belastende Inhalte nicht sehen m\u00fcssten. Menschen spielten zudem weiter eine Schl\u00fcsselrolle bei der Moderation von Inhalten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin &amp; Brandenburg Einigung im Streit um Stellenabbau bei Tiktok erzielt 07.11.2025, 13:16 Uhr Tiktok will rund 150&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":557946,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1816],"tags":[1960,1958,1959,1957,296,1956,1890,29,9751,30,19726,2127,151],"class_list":{"0":"post-557945","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-brandenburg","8":"tag-aktuelle-nachrichten-aus-berlin-und-brandenburg","9":"tag-aktuelle-nachrichten-aus-brandenburg","10":"tag-aktuelle-news-aus-berlin-und-brandenburg","11":"tag-aktuelle-news-aus-brandenburg","12":"tag-berlin","13":"tag-berlin-und-brandenburg","14":"tag-brandenburg","15":"tag-deutschland","16":"tag-einigung","17":"tag-germany","18":"tag-stellenabbau","19":"tag-streit","20":"tag-tiktok"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115508478298356982","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/557945","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=557945"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/557945\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/557946"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=557945"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=557945"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=557945"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}