{"id":558175,"date":"2025-11-07T15:03:15","date_gmt":"2025-11-07T15:03:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/558175\/"},"modified":"2025-11-07T15:03:15","modified_gmt":"2025-11-07T15:03:15","slug":"trotz-verbot-frankreich-plant-neues-delfinarium","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/558175\/","title":{"rendered":"Trotz Verbot: Frankreich plant neues Delfinarium"},"content":{"rendered":"<p class=\"date\">07.11.2025 \u2013 15:02<\/p>\n<p class=\"customer\">\n                        <a class=\"story-customer\" title=\"weiter zum newsroom von Whale &amp; Dolphin Conservation gGmbH\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/nr\/8211\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Whale &amp; Dolphin Conservation gGmbH<\/a>\n                    <\/p>\n<p><a class=\"glightbox event-trigger\" href=\"https:\/\/cache.pressmailing.net\/thumbnail\/story_hires\/dcb97f5b-380b-4de4-9576-db2c866e5fb1\/Delfin%20in%20Gefangensc~_JensKramer-WDC.jpg.jpg\" data-description=\"Ein Delfin in Gefangenschaft \u00a9 Jens Kramer \/ Whale and Dolphin Conservation\" data-category=\"medialightbox\" data-action=\"click\" data-label=\"single\" data-value=\"690dfbe4270000fd2ceb07d5\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" height=\"540\" with=\"720\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/trotz-verbot-frankreich-plant-neues-delfinarium.jpeg\"   alt=\"Trotz Verbot: Frankreich plant neues Delfinarium\" class=\"single\"\/><\/a><\/p>\n<p><b>Noch immer warten die Orcas und Gro\u00dfen T\u00fcmmler im geschlossenen Marineland Antibes auf eine langfristige Unterbringung. Doch anstatt sich auf den Bau authentischer Meeresrefugien zu fokussieren, genehmigte die franz\u00f6sische Regierung jetzt die Er\u00f6ffnung eines neuen Delfinariums unter dem Deckmantel der &#8222;Forschung&#8220;. Somit ist auch die Zucht von Delfinen erlaubt. 2021 erlie\u00df Frankreich ein Gesetz, dass die Haltung und Zucht von Walen und Delfinen zu Unterhaltungszwecken ab Ende 2026 verbietet. Ein Schlupfloch besteht f\u00fcr Forschungszwecke.<\/b><\/p>\n<p>2021 verabschiedete  <a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener nofollow\" href=\"https:\/\/de.whales.org\/2020\/09\/30\/frankreich-verbietet-delfinarien\/\">Frankreich ein Gesetz<\/a>, dass die Haltung und Zucht von Walen und Delfinen zu Unterhaltungszwecken ab Ende 2026 verbietet. Ein Schlupfloch besteht jedoch f\u00fcr Forschungszwecke. Als Antwort auf das Gesetz schloss der Park Asterix noch 2021 und  <a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener nofollow\" href=\"https:\/\/de.whales.org\/2025\/01\/15\/ungewisse-zukunft-fuer-ehemalige-show-orcas-in-frankreich\/\">Marineland Antibes schloss \u00fcbereilt seine Tore<\/a> Anfang diesen Jahres, ohne eine L\u00f6sung f\u00fcr die langfristige Unterbringung seiner Wale und Delfine zu haben. Der Park Plan\u00e9te Sauvage definiert seine Haltung zu Forschungszwecken und darf somit auch nach 2026 weiter operieren.<\/p>\n<p><b>Neues Delfinarium durch Gesetzesl\u00fccke<\/b><\/p>\n<p>Der Zoo in Beauval hatte bereits 2016 Pl\u00e4ne ein Delfinarium zu bauen. Neun Jahre sp\u00e4ter schl\u00e4gt der Zoo diese Idee nun unter dem Deckmantel eines &#8222;Schutz- und Forschungszentrums&#8220; f\u00fcr Delfine als L\u00f6sung f\u00fcr die zw\u00f6lf Gro\u00dfen T\u00fcmmler im geschlossenen Marineland Antibes vor. Vor ein paar Monaten galt dieser Plan als Zwischenl\u00f6sung, bis ein  <a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener nofollow\" href=\"https:\/\/de.whales.org\/wdc-ziele\/delfinarien-schliessen\/meeresrefugien\/\">authentisches Meeresrefugium<\/a> f\u00fcr die Delfine im Marineland Antibes gebaut werden kann. Shows und Z\u00fcchtungen wurden in diesem Plan explizit ausgeschlossen. Auch die elf Gro\u00dfen T\u00fcmmler im Plan\u00e9te Sauvage k\u00f6nnten im Zoo Beauval untergebracht werden.<\/p>\n<p>Der jetzt von der franz\u00f6sischen Regierung genehmigte Stand ist jedoch eine Anlage mit Platz f\u00fcr bis zu 30 Gro\u00dfe T\u00fcmmler, die im Rahmen der &#8222;Forschung&#8220; gez\u00fcchtet werden d\u00fcrfen. Auch potenzielle zuk\u00fcnftige Transporte in andere Einrichtungen stehen im Raum, sodass die Individuen und ihre Nachkommen weiterhin ein Leben lang von der Unterhaltungsindustrie ausgebeutet werden k\u00f6nnten. In anderen Worten: Es soll ein neues Delfinarium in Frankreich gebaut werden. Zu einer Zeit, in der die westlichen L\u00e4nder immer mehr Bewusstsein f\u00fcr das Leid von in Gefangenschaft gehaltenen Walen und Delfinen aufbringen und die Delfinarien-Industrie langsam, aber stetig abbaut, ist dies ein absoluter R\u00fcckschritt.<\/p>\n<p>&#8222;Der einzige Weg, die Gefangenschaft von Meeress\u00e4ugern langfristig zu beenden, besteht darin, diese Generation von Walen und Delfinen in Gefangenschaft zur letzten in Gefangenschaft zu machen und ein Zuchtverbot zu erlassen. Indem die franz\u00f6sische Regierung den Bau eines neuen Delfinariums unter dem Deckmantel der wissenschaftlichen Forschung erlaubt, widerspricht sie ihrem eigenen Ziel, die Gefangenschaft von Walen und Delfinen zu beenden und untergr\u00e4bt die eigenen Gesetze.&#8220; \u2212 Tamara Narganes Homfeldt, Koordinatorin Delfinarien schlie\u00dfen bei WDC Deutschland<\/p>\n<p><b>Zusammen mit der franz\u00f6sischen Organisation OneVoice fordert WDC, dass:<\/b><\/p>\n<ul class=\"naxml-ul\">\n<li>\u2026 der Zoo Beauval seinen urspr\u00fcnglichen Plan einh\u00e4lt, ein Delfinarium f\u00fcr die Aufnahme der Gro\u00dfen T\u00fcmmler aus dem Marineland Antibes zu bauen, ohne sie zu z\u00fcchten und ohne sie in andere Einrichtungen zu transportieren, bis ein authentisches Meeresrefugium als Langzeitl\u00f6sung bereitsteht.<\/li>\n<li>\u2026 die franz\u00f6sische Regierung keine Baugenehmigungen f\u00fcr neue Delfinarien erteilt, weder f\u00fcr Unterhaltungs- noch f\u00fcr Forschungszwecke.<\/li>\n<li>\u2026 die franz\u00f6sische Regierung Projekte zu authentischen Meeresrefugien aktiv unterst\u00fctzt und sich zu einer Politik im Sinne des Tierschutzes f\u00fcr in Gefangenschaft lebende Wale und Delfine verpflichtet.<\/li>\n<\/ul>\n<p><b>Whale and Dolphin Conservation<\/b> (WDC) ist die weltweit f\u00fchrende gemein\u00adn\u00fctzige Organi\u00adsation, die sich ausschlie\u00dflich dem Schutz von Walen und Delfinen widmet. Im Rahmen von Kampagnen, politischer \u00dcberzeugungsarbeit, Bildung, Beratung, Forschung, Rettungs- und Schutzprojekten sowie Mitmach-Aktionen verteidigt WDC Wale und Delfine gegen die zahlreichen Gefahren, denen sie heute ausgesetzt sind. Das kommt auch dem Klima zugute, da Wale unsere Verb\u00fcndeten im Kampf gegen den Klimawandel sind und eine wichtige Rolle im \u00d6kosystem Meer spielen. WDC-Expert:innen arbeiten in nationalen, europ\u00e4ischen und internationalen Arbeitsgruppen, sind in allen relevanten internationalen Foren vertreten und haben direkten Einfluss auf ma\u00dfgebliche Entscheidungen zur Zukunft von Walen und Delfinen. Wir sind Ansprechpartner:innen f\u00fcr Medien, \u00d6ffentlichkeit und Entscheidungstr\u00e4ger:innen.<\/p>\n<p>WDC arbeitet als gemeinn\u00fctzig anerkannte K\u00f6rperschaft politisch unabh\u00e4ngig und finanziert sich \u00fcber Spenden und Stiftungsmittel.<\/p>\n<p>Unsere Vision: Eine Welt, in der alle Wale und Delfine in Freiheit und Sicherheit leben.<\/p>\n<p> <a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener nofollow\" href=\"http:\/\/www.whales.org\"><b>www.whales.org<\/b><\/a><\/p>\n<p>Bianca K\u00f6nig<br \/>\nLeiterin Kommunikation<br \/>\nWDC Deutschland<br \/>\nTelefon: +49 179 6787 186 oder +49 89 6100 2393<\/p>\n<p>Whale and Dolphin Conservation (WDC)<br \/>\nImplerstra\u00dfe 55, 81371 M\u00fcnchen<br \/>\nwhales.org  <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"07.11.2025 \u2013 15:02 Whale &amp; Dolphin Conservation gGmbH Noch immer warten die Orcas und Gro\u00dfen T\u00fcmmler im geschlossenen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":558176,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3974],"tags":[331,332,3477,548,663,3934,3980,156,13,14,15,178,180,179,181,12],"class_list":{"0":"post-558175","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-frankreich","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-bild","11":"tag-eu","12":"tag-europa","13":"tag-europe","14":"tag-france","15":"tag-frankreich","16":"tag-headlines","17":"tag-nachrichten","18":"tag-news","19":"tag-presse","20":"tag-pressemeldung","21":"tag-pressemitteilung","22":"tag-pressemitteilungen","23":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115509028893876776","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/558175","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=558175"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/558175\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/558176"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=558175"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=558175"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=558175"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}