{"id":55841,"date":"2025-04-23T22:33:10","date_gmt":"2025-04-23T22:33:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/55841\/"},"modified":"2025-04-23T22:33:10","modified_gmt":"2025-04-23T22:33:10","slug":"strassenkunst-festival-am-3-mai-2025-trubel-und-viel-vergnuegen-in-der-esslinger-city","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/55841\/","title":{"rendered":"Stra\u00dfenkunst-Festival am 3. Mai 2025: Trubel und viel Vergn\u00fcgen in der Esslinger City"},"content":{"rendered":"<p>Das Stra\u00dfenkunst-Festival Straku macht jedes Jahr an einem Fr\u00fchlingssamstag die Esslinger Innenstadt zur gro\u00dfen B\u00fchne. Nun feiert das Festival am 3. Mai sein zehnj\u00e4hriges Bestehen. Das Konzept strahlt l\u00e4ngst auch in andere St\u00e4dte der Region aus.<\/p>\n<p>So bunt und vielf\u00e4ltig wie beim allj\u00e4hrlichen Stra\u00dfenkunstfestival Straku pr\u00e4sentiert sich die Esslinger <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/thema\/Innenstadt\" title=\"Innenstadt\" class=\"art_thema\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Innenstadt<\/a> nicht alle Tage: Artisten, Clowns, Jongleure, T\u00e4nzerinnen, T\u00e4nzer und Aktionsk\u00fcnstler unterschiedlichster Couleur geben sich alle Jahre wieder an einem Fr\u00fchlingssamstag ein Stelldichein, und das Publikum ist eingeladen, von der Mittagszeit bis in den fr\u00fchen Abend von einer Attraktion zur anderen zu flanieren, mal hier und mal da zu verweilen, um zu schauen, zu staunen, zu lachen und zu genie\u00dfen. <\/p>\n<p>M\u00f6glich machen es Philipp Falser, der Intendant des Kunstdruck Central Theaters, und sein Team. F\u00fcr dieses Jahr haben sie sich etwas Besonderes vorgenommen, schlie\u00dflich feiert das Straku am 3. Mai sein zehnj\u00e4hriges Bestehen. <\/p>\n<p>Eine Esslinger Idee erobert die Region <\/p>\n<p>Als Falser und sein Team ihr Festival 2016 aus der Taufe oben, konnten sie nicht ahnen, dass daraus eine Institution werden w\u00fcrde, die weit \u00fcber die Stadt hinaus strahlt und zur Keimzelle f\u00fcr andere Festivals wurde. \u201eJedes ist uns wichtig und jedes hat seinen ganz eigenen Charakter\u201c, sagt Philipp Falser. \u201e<a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/thema\/Esslingen\" title=\"Esslingen\" class=\"art_thema\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Esslingen<\/a> wird f\u00fcr uns immer eine Herzensangelegenheit bleiben, weil wir hier zuhause sind und weil hier alles begonnen hat. Das verbindet auf eine ganz besondere Weise.\u201c Dass die Zeiten schon einfacher waren, mag der Festivalleiter nicht verhehlen: Waren fr\u00fcher zahlreiche Gesch\u00e4ftsleute der Innenstadt finanziell engagiert, so ist deren Zahl in den vergangenen Jahren kontinuierlich zur\u00fcckgegangen. \u201eDa ist es umso wichtiger, dass wichtige Unterst\u00fctzer wie die Stadt oder die Zukunftsstiftung Heinz Weiler an unserer Seite stehen\u201c, betont Falser. <\/p>\n<p>  <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/media.media.54d5e2b4-23e1-4e4c-94cb-debdf2f85752.original1024.media.jpeg\"\/>     Lucien Bollian, Jule Aichele, Sophia Baur, Philipp Falser, Raphael Berthold und Luca Steiger (von links) sind ger\u00fcstet f\u00fcr ihr Jubil\u00e4ums-Festival.    Foto: privat    <\/p>\n<p>Obwohl sich das mehr als 20-k\u00f6pfige Festival-Team zuweilen eine \u00e4hnlich gro\u00dfe finanzielle Unterst\u00fctzung wie an anderen Straku-Standorten w\u00fcnschen w\u00fcrde, ist es gelungen, f\u00fcrs Jubil\u00e4ums-Festival 2025 ein Programm mit vielen Extras auf die Beine zu stellen. \u201eWir bieten einen facettenreichen Mix aus Akrobatik, Clownerie, Jonglage, Aktionskunst und Musik an ausgew\u00e4hlten Orten an\u201c, sagt Falser. \u201eWir beziehen die Stadt ein, die K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler erhalten eine Gage, der Eintritt ist trotzdem frei. So kann man Kleinkunst in ihrer ganzen Vielseitigkeit genie\u00dfen und die Innenstadt von ihrer attraktivsten Seite erleben.\u201c <\/p>\n<p>Beim Publikum kommt das offenbar gut an. Wenn das Wetter seinen Teil zum Gelingen beitr\u00e4gt, werden an guten Straku-Tagen rund 14 000 Besucherinnen und Besucher gez\u00e4hlt. Eine Master-Arbeit \u00fcber das Esslinger Stra\u00dfenkunst-Festival, die an der P\u00e4dagogischen Hochschule in Ludwigsburg entstanden ist, hat im vergangenen Jahr gezeigt, dass jeweils rund die H\u00e4lfte der Besucherinnen und Besucher aus Esslingen beziehungsweise aus dem Umland kommen. \u201eDas zeigt, dass das Straku nach innen identit\u00e4tsstiftend f\u00fcr die Stadt wirkt und Esslingen auch in der Au\u00dfenwahrnehmung attraktiver macht\u201c, res\u00fcmiert der Festivalleiter. Dass sich auch in diesem Jahr wieder zahlreiche ehrenamtliche Helferinnen und Helfer gemeldet haben, freut die Koordinatorin Jule Aichele ganz besonders: \u201eViele sind den ganzen Tag auf den Beinen. Ohne dieses Engagement w\u00e4re ein Festival dieser Gr\u00f6\u00dfe und Qualit\u00e4t nicht machbar.\u201c <\/p>\n<p>Esslinger Innenstadt zeigt ihre sch\u00f6nsten Seiten   <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/media.media.11d0e102-8418-4e3f-9802-ba602a8cb4d2.original1024.media.jpeg\"\/>     Der Kinder- und Jugendzirkus Calibastra darf im Programm nie fehlen.    Foto: Ines Rude\/l    <\/p>\n<p>Dass es beim Stra\u00dfenkunst-Festival immer wieder Neues zu entdecken gibt, ist ein Erfolgsfaktor. \u201eWir versuchen, auf Bew\u00e4hrtem aufzubauen, aber stets auch offen zu bleiben f\u00fcr neue Ideen\u201c, sagt Raphael Berthold, der technische Leiter des Esslinger Festivals. So gibt es in diesem Jahr neben den traditionellen Spielorten am Postmichelbrunnen, in der K\u00fcferstra\u00dfe, am Schelztor und in der Bahnhofstra\u00dfe eine weitere Station an der VHS am Eck, der neuen Dependance der Volkshochschule in der Strohstra\u00dfe 16. Dort m\u00f6chte das Straku einen besonderen H\u00f6rgenuss bieten: Das Publikum steht vor der Schaufensterscheibe und erh\u00e4lt Kopfh\u00f6rer, \u00fcber die verfolgt werden kann, was Sprechk\u00fcnstlerinnen und -k\u00fcnstler, Musikerinnen und Musiker den ganzen Tag \u00fcber drinnen pr\u00e4sentieren. <\/p>\n<p>Sophia Baur, die den klangvollen Teil des Programms organisiert, hat neben den Musikerinnen und Musikern Max Paul, Enderummer und Pynschi mit dem Trio Phi auch drei G\u00e4ste engagiert, die in keinem Straku-Repertoire fehlen d\u00fcrfen. Internationale K\u00fcnstler wie der Jongleur Domenyk La Terra aus Australien, das jonglierende Clowns-Duo The Twins Trip aus Italien oder der Akrobat Budka Kuglarska aus Polen haben sich ebenso angesagt wie Esslinger Gr\u00f6\u00dfen \u2013 etwa die K\u00fcnstlerin Heidi Graf mit ihrem Portr\u00e4t-Zauberspiegel, die Tanzschule TanzES oder der Zirkus Agapedia. Und nat\u00fcrlich gibt es auch ein Wiedersehen mit alten Bekannten wie dem Kinder- und Jugendzirkus Calibastra oder dem Trio Vollegro und seiner atemberaubenden Luftakrobatik. Rund 300 K\u00fcnstlerinnen, K\u00fcnstler und Ensembles haben sich diesmal f\u00fcr einen Auftritt beim Esslinger Jubil\u00e4ums-Straku beworben \u2013 ein Zeichen daf\u00fcr, welch gro\u00dfes Renommee das Festival in der Stra\u00dfenkunst-Szene genie\u00dft. <\/p>\n<p> Das Straku im Kurzportr\u00e4t <\/p>\n<p class=\"infobox\"> <strong>Anf\u00e4nge<\/strong><br \/>Das Esslinger Stra\u00dfenkunst-Festival (Straku) hat 2016 Premiere gefeiert. Philipp Falser, der Intendant des Kunstdruck Central Theaters, hat damals mit Unterst\u00fctzung von H\u00e4ndlern und Gesch\u00e4ftsleuten aus dem Umfeld des Postmichelbrunnens das erste Festival aus der Taufe gehoben. Seither pr\u00e4sentieren Falser und sein Team jedes Jahr an einem Fr\u00fchlingssamstag einen abwechslungsreichen Mix aus innovativer Stra\u00dfenkunst, renommierten Artisten und pfiffigen Newcomern. Selbst in Coronazeiten, als in anderen Kultureinrichtungen wenig ging, war es dem Straku-Team gelungen, beim Festival in kleinen, auf die Hygienevorgaben abgestimmten Formaten Stra\u00dfenkunst in die Innenstadt zu bringen.<\/p>\n<p class=\"infobox\"> <strong>Ableger<\/strong><br \/>Mittlerweile ist das Esslinger Straku zu einem Markenzeichen geworden, das auch anderswo gesch\u00e4tzt wird. Philipp Falser und sein Team sind in weiteren Kommunen pr\u00e4sent, wobei jedes Festival einer gemeinsamen Grundidee folgt und dennoch seinen ganz eigenen Charakter entwickelt. Mit inklusiver Kunst und Kultur soll das Straku in Leonberg am 18. Mai mitten in der Altstadt zu einem Festival des Miteinanders werden. Das Brunnenfest hat in der Remstalkommune Winterbach eine gute Tradition. Das Straku bereichert dieses beliebte Fest am 6. Juli mit kulturellen Finessen der Stra\u00dfenkunst. Das Straku Neckarbogen feierte 2021 als erstes inklusives Stra\u00dfenkunstfestival im neuen Heilbronner Stadtquartier Neckarbogen Premiere \u2013 diesmal steigt es am 14. September. Au\u00dferdem sind Philipp Falser und sein Team am 17. Mai sowie am 26. Juli beim \u201eKulturSamstag\u201c in Heilbronn pr\u00e4sent. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Das Stra\u00dfenkunst-Festival Straku macht jedes Jahr an einem Fr\u00fchlingssamstag die Esslinger Innenstadt zur gro\u00dfen B\u00fchne. 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