{"id":558419,"date":"2025-11-07T17:30:16","date_gmt":"2025-11-07T17:30:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/558419\/"},"modified":"2025-11-07T17:30:16","modified_gmt":"2025-11-07T17:30:16","slug":"wirtschaft-als-schluessel-merz-will-namhaften-betrag-fuer-tropenschutz-geben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/558419\/","title":{"rendered":"Wirtschaft als Schl\u00fcssel: Merz will &#8222;namhaften Betrag&#8220; f\u00fcr Tropenschutz geben"},"content":{"rendered":"<p>                    Wirtschaft als Schl\u00fcssel<br \/>\n                Merz will &#8222;namhaften Betrag&#8220; f\u00fcr Tropenschutz geben<\/p>\n<p>\t\t\t\t              07.11.2025, 16:49 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Brasilien ruft \u00fcberraschend einen Fonds zum Schutz tropischer W\u00e4lder ins Leben und Kanzler Merz unterst\u00fctzt das Vorhaben prompt. Die Bundesregierung werde das Milliardenvorhaben substanziell unterst\u00fctzen, k\u00fcndigt der Staatschef bei seinem Kurzbesuch an.<\/strong><\/p>\n<p>Deutschland unterst\u00fctzt einen von Brasilien ins Leben gerufenen neuen Milliardenfonds zum Schutz der Tropenw\u00e4lder. Die Bundesregierung werde &#8222;einen namhaften Betrag zum Gelingen dieser Initiative beisteuern&#8220;, sagte Kanzler Friedrich Merz in Bel\u00e9m bei einem Klimagipfel von Staats- und Regierungschefs. Die UN-Weltklimakonferenz startet offiziell am Montag.<\/p>\n<p>Die Tropenw\u00e4lder weltweit seien wichtig im Kampf gegen die Klimakrise, betonte Merz in seiner Rede vor dem Plenum. &#8222;Sie sind gleichzeitig einer der wichtigsten Kohlenstoffspeicher weltweit und Lebensraum f\u00fcr Menschen und unz\u00e4hlige Tier- und Pflanzenarten.&#8220; Zum Erreichen der Klimaschutzziele m\u00fcsse der Tropenwald erhalten bleiben und gleichzeitig m\u00fcssten mehr Privatsektormittel mobilisiert werden.<\/p>\n<p>F\u00fcr den Fonds &#8222;Tropenw\u00e4lder f\u00fcr immer&#8220; (TFFF) schl\u00e4gt die brasilianische Regierung ein neues Modell vor: L\u00e4nder, die ihre W\u00e4lder erhalten, werden belohnt. F\u00fcr jeden zerst\u00f6rten Hektar sollen sie aber umgekehrt Strafe zahlen. \u00dcberpr\u00fcft w\u00fcrde dies mit Satellitenbildern. J\u00e4hrlich k\u00f6nnte der Fonds mit einem angestrebten Volumen von 125 Milliarden US-Dollar nach einiger Anlaufzeit rund vier Milliarden US-Dollar aussch\u00fctten &#8211; fast das Dreifache des derzeitigen Volumens internationaler Wald-Finanzhilfen.<\/p>\n<p>Wirtschaft als Schl\u00fcssel<\/p>\n<p> &#8222;Wir setzen auf Innovation und auf Technologie, um &#8230; dem Klimawandel erfolgreich Einhalt zu gebieten&#8220;, sagte Merz. &#8222;Unsere Wirtschaft ist nicht das Problem, unsere Wirtschaft ist der Schl\u00fcssel, um unser Klima noch besser zu sch\u00fctzen.&#8220; <\/p>\n<p>Klimaschutz brauche heute Dreierlei, sagte der Kanzler weiter: politisches Tempo, gesellschaftliche Akzeptanz und unternehmerische Innovation. Die Europ\u00e4ische Union gehe hier weiter entschlossen voran, mit ambitionierten Klimazielen. &#8222;Auf diesem Weg m\u00fcssen wir aber sicherstellen, dass Energie langfristig g\u00fcnstig, sicher und verl\u00e4sslich verf\u00fcgbar ist.&#8220; <\/p>\n<p>Deutschland stehe zu den nationalen und europ\u00e4ischen Klimazielen. Es m\u00fcsse aber darum gehen, den Klimaschutz mit Wettbewerbsf\u00e4higkeit und sozialer Ausgewogenheit zu verbinden. &#8222;Auf Deutschland ist Verlass&#8220;, betonte Merz.<\/p>\n<p> Profit f\u00fcr Entwicklungsstaaten<\/p>\n<p>Brasilien wird selbst eine Milliarde US-Dollar einzahlen. Auch Indonesien zahlt eine Milliarde ein. Es wird erwartet, dass sich der deutsche Beitrag an dieser Gr\u00f6\u00dfenordnung orientiert. Norwegen hatte am Donnerstag rund drei Milliarden US-Dollar zugesagt, aber \u00fcber zehn Jahre gestreckt. Frankreich pr\u00fcft nach brasilianischen Angaben die Bereitstellung von 500 Millionen Euro.<\/p>\n<\/p>\n<p>Profitieren k\u00f6nnten zufolge gut 70 Entwicklungsstaaten, die Tropenw\u00e4lder haben. Ein F\u00fcnftel der Mittel sollen in den jeweiligen Staaten an indigene Gemeinschaften und die lokale Bev\u00f6lkerung gehen.<\/p>\n<p>Am Donnerstag, dem offiziellen Start, wurde die Initiative nach Angaben Brasiliens bereits von 53 L\u00e4ndern unterst\u00fctzt, darunter 19 potenziellen Staatsinvestoren. Nach den Vorstellungen Brasiliens sollen reiche Staaten anf\u00e4nglich freiwillig 25 Milliarden US-Dollar einzahlen. Mit diesem Grundstock sollen dann in den n\u00e4chsten Jahren weitere 100 Milliarden US-Dollar aus dem Privatsektor mobilisiert werden. Zu den Gr\u00fcndungsmitgliedern geh\u00f6ren neben Brasilien auch Kolumbien, Ghana, die Demokratische Republik Kongo, Indonesien und Malaysia.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wirtschaft als Schl\u00fcssel Merz will &#8222;namhaften Betrag&#8220; f\u00fcr Tropenschutz geben 07.11.2025, 16:49 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion wurde&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":558420,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[5697,775,13,1548,14,15,16,95483,12,10,8,9,11,103,134848,104],"class_list":{"0":"post-558419","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-brasilien","9":"tag-friedrich-merz","10":"tag-headlines","11":"tag-klimaschutz","12":"tag-nachrichten","13":"tag-news","14":"tag-politik","15":"tag-regenwald","16":"tag-schlagzeilen","17":"tag-top-news","18":"tag-top-meldungen","19":"tag-topmeldungen","20":"tag-topnews","21":"tag-welt","22":"tag-weltklimakonferenzen","23":"tag-world"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115509606790498671","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/558419","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=558419"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/558419\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/558420"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=558419"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=558419"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=558419"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}