{"id":559242,"date":"2025-11-08T01:24:18","date_gmt":"2025-11-08T01:24:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/559242\/"},"modified":"2025-11-08T01:24:18","modified_gmt":"2025-11-08T01:24:18","slug":"drogenszenen-in-nrw-staedten-veraendern-das-stadtbild","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/559242\/","title":{"rendered":"Drogenszenen in NRW-St\u00e4dten ver\u00e4ndern das Stadtbild"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">D\u00fcsseldorf Seit Jahren k\u00e4mpfen viele St\u00e4dte in Nordrhein-Westfalen gegen die offenen Drogenszenen, die sich teils mitten in den Innenst\u00e4dten angesiedelt haben. Betroffene Anwohner und Gesch\u00e4ftsleute wissen sich h\u00e4ufig nicht mehr zu helfen, geben auf und ziehen weg. Versch\u00e4rft wird die Problematik nun noch weiter durch die Droge Crack, die immer mehr Menschen konsumieren, was nach Angaben von betroffenen St\u00e4dten und Kommunen wie in K\u00f6ln im Stadtbild auff\u00e4llt \u2013 und das negativ. <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eDie Drogenszenen in unseren Innenst\u00e4dten beeintr\u00e4chtigen die Aufenthaltsqualit\u00e4t und insbesondere das Sicherheitsgef\u00fchl der Menschen in Nordrhein-Westfalen massiv. Wir d\u00fcrfen keine weitere Verwahrlosung unserer Innenst\u00e4dte zulassen\u201c, sagte Marcel Hafke, Parlamentarischer Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der FDP-Landtagsfraktion NRW, unserer Redaktion. <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Eine Umfrage unserer Redaktion zu dem Thema hat ergeben, dass l\u00e4ngst nicht nur gr\u00f6\u00dfere St\u00e4dte wie D\u00fcsseldorf und K\u00f6ln von dem Problem betroffen sind, sondern sich solche Szenen l\u00e4ngst auch in kleineren Gro\u00dfst\u00e4dten wie Moers und Wuppertal etabliert haben. \u201eViele St\u00e4dte berichten \u00fcber zunehmende Herausforderungen mit der lokalen Drogenszene. Gerade der ansteigende Konsum von Crack und anderen modernen <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/drogen\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Drogen<\/a> schafft zus\u00e4tzliche Probleme und ist auch sichtbarer auf den \u00f6ffentlichen Pl\u00e4tzen und Parks\u201c, sagt Christian Schuchardt, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des St\u00e4dtetages NRW. Es sei wichtig, \u00f6ffentliche R\u00e4ume f\u00fcr alle sicher zu gestalten. Dazu z\u00e4hlten unter anderem mehr Beleuchtungen und verst\u00e4rkte Polizeistreifen. \u201eAll dies ist personalintensiv und kostet viel Geld. Angesichts der katastrophalen kommunalen Finanzlage braucht es daf\u00fcr eine effektive finanzielle Unterst\u00fctzung von Bund und Land f\u00fcr zielgerichtete medizinische und soziale Hilfsma\u00dfnahmen\u201c, so Schuchardt.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/spd\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">SPD<\/a> fordert, den Ausbau von Hilfsangeboten vor Ort massiv zu st\u00e4rken. \u201eDrogenkonsumr\u00e4ume, niedrigschwellige Beratungsstellen und aufsuchende Sozialarbeit sind entscheidende Bausteine, um Menschen aus der Szene zu erreichen\u201c, sagt Rodion Bakum, Gesundheitsexperte der SPD-Landtagsfraktion. \u201eGleichzeitig muss der Organisierten Kriminalit\u00e4t viel intensiver der Kampf angesagt werden, als das bisher der Fall ist\u201c, betont er. Aufseiten der Gesch\u00e4ftsstelle des St\u00e4dte- und Gemeindebundes NRW hie\u00df es, dass es keine allgemeing\u00fcltige L\u00f6sung f\u00fcr das Drogenproblem in den St\u00e4dten gebe, weil die Voraussetzungen von Ort zu Ort unterschiedlich seien. Daher sei es notwendig, immer die lokale Situation in den Blick zu fassen und gezielt Schritte einzuleiten.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Letztlich ist das aber auch immer eine Frage des Geldes. So reichten die Mittel der Kommunen schon jetzt nicht aus, um auch nur die gesetzlich verpflichtenden Aufgaben zu erf\u00fcllen, wie der Pr\u00e4sident des St\u00e4dte- und Gemeindebunds NRW, Christoph Landscheidt, bei der Landespressekonferenz betont. \u201eGr\u00fcnfl\u00e4chenpflege geh\u00f6rt zum Stadtbild, saubere Stra\u00dfen, Stra\u00dfen kehren, Abfallbeseitigung geh\u00f6rt zum Stadtbild, auch Angstr\u00e4ume zu beseitigen, mit Security, mit eigenem Ordnungspersonal\u201c, z\u00e4hlte Landscheidt auf. \u201eDas kostet alles Geld. Das kann man den B\u00fcrgern auflasten durch Geb\u00fchren und h\u00f6here Steuern oder man muss darauf verzichten\u201c, f\u00fchrte er aus. \u201eUnd wenn man darauf verzichtet, hat man ein Stadtbild, das wir nicht wollen.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"D\u00fcsseldorf Seit Jahren k\u00e4mpfen viele St\u00e4dte in Nordrhein-Westfalen gegen die offenen Drogenszenen, die sich teils mitten in den&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":559243,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1831],"tags":[18782,8727,3364,29,3405,30,54058,33643,1209,7014,135319,9182,135320,52447],"class_list":{"0":"post-559242","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-duesseldorf","8":"tag-christian","9":"tag-crack","10":"tag-de","11":"tag-deutschland","12":"tag-duesseldorf","13":"tag-germany","14":"tag-grossstaedten","15":"tag-innenstaedten","16":"tag-nordrhein-westfalen","17":"tag-redaktion","18":"tag-schuchardt","19":"tag-staedte","20":"tag-staedtetages","21":"tag-teils"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115511470524792414","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/559242","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=559242"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/559242\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/559243"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=559242"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=559242"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=559242"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}