{"id":559500,"date":"2025-11-08T03:47:19","date_gmt":"2025-11-08T03:47:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/559500\/"},"modified":"2025-11-08T03:47:19","modified_gmt":"2025-11-08T03:47:19","slug":"daenemark-will-mindestalter-von-15-jahren-fuer-social-media-einfuehren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/559500\/","title":{"rendered":"D\u00e4nemark will Mindestalter von 15 Jahren f\u00fcr Social Media einf\u00fchren"},"content":{"rendered":"<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/social-media-118.jpg\" alt=\"Eine Jugendliche sitzt auf dem Boden und nutzt ein Smartphone\" title=\"Eine Jugendliche sitzt auf dem Boden und nutzt ein Smartphone | dpa\"\/><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 07.11.2025 17:30 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Das d\u00e4nische Parlament will ein Mindestalter von 15 Jahren f\u00fcr die Nutzung sozialer Medien einf\u00fchren. Doch noch sind viele Fragen offen. Vor allem ist unklar, wann und wie das Gesetz umgesetzt werden soll.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">In D\u00e4nemark soll ein gesetzliches Mindestalter f\u00fcr die Nutzung von Social Media eingef\u00fchrt werden. Die Regierung in Kopenhagen einigte sich mit weiteren Parlamentsparteien darauf, eine nationale Altersgrenze von 15 Jahren f\u00fcr den Zugang zu bestimmten sozialen Medien einzuf\u00fchren. Eltern sollen jedoch die M\u00f6glichkeit erhalten, ihrem Nachwuchs bereits mit 13 die Anmeldung zu diesen Netzwerken zu erlauben.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Mit der entsprechenden Gesetzgebung sollen Kinder und Jugendliche besser vor der digitalen Welt gesch\u00fctzt werden, wie das d\u00e4nische Digitalministerium mitteilte. Ziel der Ma\u00dfnahme sei es, Kindern mehr Zeit f\u00fcr Ruhe, Spiel und Entwicklung zu geben, bevor sie Profile in den Netzwerken anlegten, die mit gewissen Risiken verbunden seien.<\/p>\n<p>    Unklar, welche Plattformen gemeint sind<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Wann und wie die Pl\u00e4ne konkret umgesetzt werden sollen, ging aus der politischen Vereinbarung nicht hervor. Unklar ist auch, welche sozialen Medien letztlich darunterfallen werden. In der Vereinbarung hie\u00df es, dass sich die Gesetzgebung gegen die gr\u00f6\u00dften Plattformen richten solle, auf denen man \u00f6ffentliche Nutzerprofile einrichten k\u00f6nne und die nachweislich mit Gefahren f\u00fcr Kinder und Jugendliche verbunden seien.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">&#8222;Kinder und Jugendliche leiden unter Schlafst\u00f6rungen, verlieren ihre Ruhe und Konzentrationsf\u00e4higkeit und stehen zunehmend unter dem Druck digitaler Beziehungen, in denen Erwachsene nicht immer pr\u00e4sent sind&#8220;, hie\u00df es in der Mitteilung. Diese Entwicklung k\u00f6nne kein Elternteil, keine Lehrkraft und keine Erziehenden allein aufhalten.<\/p>\n<p>    D\u00e4nemark als EU-Vorreiter &#8211; und als Vorbild f\u00fcr Deutschland?<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Deutschlands n\u00f6rdlicher Nachbar ist nach eigenen Angaben einer der ersten EU-Staaten, der den Schritt zu einer solchen Social-Media-Beschr\u00e4nkung geht. Auch EU-weit wollen die D\u00e4nen das Thema voranbringen, wie sie bereits im Juli anl\u00e4sslich der \u00dcbernahme des EU-Ratsvorsitzes angek\u00fcndigt hatten.\u00a0<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Als Vorbild bei der Social-Media-Beschr\u00e4nkung gilt Australien. Dort ist es <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/ozeanien\/australien-social-media-102.html\" title=\"Australien verbietet Social Media f\u00fcr Jugendliche unter 16\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">bereits beschlossene Sache<\/a>, dass Jugendliche k\u00fcnftig erst ab 16 Jahren Plattformen wie TikTok, Snapchat, YouTube, Facebook oder Instagram nutzen d\u00fcrfen. Ab dem 10. Dezember m\u00fcssen sich au\u00dferdem das Internetforum Reddit und die australische Livestreaming-Plattform Kick.com an die neuen gesetzlichen Vorgaben halten, wie die zust\u00e4ndige Online-Sicherheitsbeh\u00f6rde eSafety erst in dieser Woche mitgeteilt hatte.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Sicherheitsbeh\u00f6rde hatte Anfang des Jahres allerdings einger\u00e4umt, <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/ozeanien\/australien-social-media-104.html\" title=\"Australiens Jugendliche umgehen Social-Media-Verbot\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">dass das Verbot &#8222;problemlos&#8220; umgangen werde<\/a>. Die Regeln f\u00fcr das Mindestalter seien schlecht durchgesetzt, hie\u00df es. Kinder und Jugendlichen m\u00fcssen demnach bei der Anmeldung lediglich ihr Alter angeben.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">In Deutschland gibt es ein Mindestalter f\u00fcr Nutzer sozialer Medien bislang nicht. <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/gesellschaft\/social-media-verbot-kinder-104.html\" title=\"FAQ: W\u00e4re ein Social-Media-Verbot f\u00fcr Kinder rechtens?\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Unter Expertinnen und Experten ist es umstritten, ob sich die Beschr\u00e4nkung umsetzen lassen.<\/a> Zudem seien die rechtlichen H\u00fcrden hoch.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 07.11.2025 17:30 Uhr Das d\u00e4nische Parlament will ein Mindestalter von 15 Jahren f\u00fcr die Nutzung sozialer Medien&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":559501,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[331,332,1160,3364,29,30,13,14,15,12,154],"class_list":{"0":"post-559500","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-daenemark","11":"tag-de","12":"tag-deutschland","13":"tag-germany","14":"tag-headlines","15":"tag-nachrichten","16":"tag-news","17":"tag-schlagzeilen","18":"tag-social-media"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115512033241640769","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/559500","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=559500"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/559500\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/559501"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=559500"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=559500"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=559500"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}