{"id":559856,"date":"2025-11-08T07:16:11","date_gmt":"2025-11-08T07:16:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/559856\/"},"modified":"2025-11-08T07:16:11","modified_gmt":"2025-11-08T07:16:11","slug":"berlin-brandenburg-bsw-finanzminister-ruft-zu-loesung-im-koalitionsstreit-auf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/559856\/","title":{"rendered":"Berlin &#038; Brandenburg: BSW-Finanzminister ruft zu L\u00f6sung im Koalitionsstreit auf"},"content":{"rendered":"<p>                    Berlin &amp; Brandenburg<br \/>\n                BSW-Finanzminister ruft zu L\u00f6sung im Koalitionsstreit auf<\/p>\n<p>\t\t\t\t              08.11.2025, 08:02 Uhr<\/p>\n<p><strong>Das BSW Brandenburg lehnt zwei Staatsvertr\u00e4ge zur Rundfunkreform und zum Jugendschutz ab und stellt die Koalitionsmehrheit infrage. Kurz vor einem Spitzentreffen \u00e4u\u00dfert sich BSW-Minister Crumbach.<\/strong><\/p>\n<p>Potsdam (dpa\/bb) &#8211; Brandenburgs Vize-Ministerpr\u00e4sident Robert Crumbach (BSW) hat seine Partei kurz vor dem Spitzentreffen zur Koalitionskrise um die Rundfunkreform zu Verl\u00e4sslichkeit aufgerufen. &#8222;Das ist schon ein ernster Konflikt. Beide Partner m\u00fcssen zu jeder Zeit zeigen, dass sie zuverl\u00e4ssig sind&#8220;, sagte der Finanzminister der Deutschen Presse-Agentur. &#8222;Ich kann verstehen, dass die SPD hier unsere Zuverl\u00e4ssigkeit infrage stellt.&#8220;<\/p>\n<p>Der fr\u00fchere BSW-Landeschef zeigte sich zugleich optimistisch, dass die Koalition zusammenfindet. &#8222;Wir reden st\u00e4ndig und suchen nach L\u00f6sungsm\u00f6glichkeiten&#8220;, sagte Crumbach. &#8222;Ich bin zuversichtlich, dass uns das gelingt.&#8220; Am Sonntag beraten beide Parteien dar\u00fcber.<\/p>\n<p>Koalition h\u00e4tte keine eigene Mehrheit<\/p>\n<p>Die BSW-Landtagsfraktion will mehrheitlich gegen die Staatsvertr\u00e4ge zur Reform von ARD, ZDF und Deutschlandradio sowie f\u00fcr mehr Jugendschutz stimmen. Das hatte Fraktionschef Niels-Olaf L\u00fcders angek\u00fcndigt. Damit h\u00e4tte die Koalition keine eigene Mehrheit, wenn der Landtag voraussichtlich am 19. oder 20. November dar\u00fcber entscheidet. SPD und BSW haben ohnehin mit zwei Stimmen eine nur knappe Mehrheit.\u00a0<\/p>\n<p>Das Kabinett hatte &#8211; mit BSW-Beteiligung &#8211; den beiden Medienstaatsvertr\u00e4gen bereits vor mehreren Monaten zugestimmt. Am Sonntag vor einer Woche erkl\u00e4rte der BSW-Bundesvorstand, dem Landeschefin Friederike Benda angeh\u00f6rt, dass er beide Vertr\u00e4ge ablehnt. In Th\u00fcringen hatte das BSW den Reformen zugestimmt, in Sachsen nicht. Crumbach hatte der &#8222;M\u00e4rkischen Allgemeinen&#8220; zuvor gesagt: &#8222;Ich glaube an die Kraft der Worte und die Kraft der Vernunft.&#8220;\u00a0<\/p>\n<p>BSW sieht Sonderfall und kritisiert Reformpl\u00e4ne<\/p>\n<p>Im Koalitionsvertrag verpflichteten sich beide Partner, im Landtag gemeinsam aufzutreten und nicht mit wechselnden Mehrheiten abzustimmen. Das BSW argumentiert, die Staatsvertr\u00e4ge seien vor Eintritt in die Koalition fertig gewesen, zu ihnen sei nichts im Koalitionsvertrag vereinbart worden. Die Partei fordert eine weitreichendere Reform und f\u00fcrchtet bei Pl\u00e4nen f\u00fcr mehr Jugendschutz zu gro\u00dfe staatliche Eingriffe.<\/p>\n<p>SPD-Landtagsfraktionschef Bj\u00f6rn L\u00fcttmann hatte den Koalitionspartner am Freitag zum Einlenken aufgerufen. &#8222;Nat\u00fcrlich ist unsere Grundforderung, dass BSW, wie es auch im Koalitionsvertrag vorgesehen ist, nicht abweichend abstimmt von uns.&#8220; Weil SPD und CDU-Opposition zustimmen wollen, bekommen die Staatsvertr\u00e4ge im Landtag voraussichtlich eine Mehrheit, auch wenn das BSW mehrheitlich dagegen w\u00e4re.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin &amp; Brandenburg BSW-Finanzminister ruft zu L\u00f6sung im Koalitionsstreit auf 08.11.2025, 08:02 Uhr Das BSW Brandenburg lehnt zwei&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":559857,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1816],"tags":[1960,1958,1959,1957,296,1956,1890,135514,29,30,135515,26375],"class_list":["post-559856","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-brandenburg","tag-aktuelle-nachrichten-aus-berlin-und-brandenburg","tag-aktuelle-nachrichten-aus-brandenburg","tag-aktuelle-news-aus-berlin-und-brandenburg","tag-aktuelle-news-aus-brandenburg","tag-berlin","tag-berlin-und-brandenburg","tag-brandenburg","tag-bsw-finanzminister","tag-deutschland","tag-germany","tag-koalitionsstreit","tag-loesung"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115512854703160913","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/559856","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=559856"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/559856\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/559857"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=559856"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=559856"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=559856"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}