{"id":560582,"date":"2025-11-08T14:18:17","date_gmt":"2025-11-08T14:18:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/560582\/"},"modified":"2025-11-08T14:18:17","modified_gmt":"2025-11-08T14:18:17","slug":"hamburg-nach-defekt-wadephul-reist-per-linie-zu-suedamerika-gipfel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/560582\/","title":{"rendered":"Hamburg | Nach Defekt: Wadephul reist per Linie zu S\u00fcdamerika-Gipfel"},"content":{"rendered":"<p>Hamburg (dpa) &#8211; Au\u00dfenminister Johann Wadephul ist wegen eines defekten Regierungsflugzeugs gegen Mittag per Linienflug zu einem EU-Lateinamerika-Gipfel in Kolumbien gereist. Der in Schleswig-Holstein lebende CDU-Politiker startete nach Angaben des Ausw\u00e4rtigen Amts von Hamburg aus Richtung Bogota. Von der kolumbianischen Hauptstadt aus war geplant, dass er ebenfalls zun\u00e4chst per Linienflug zu dem Treffen in Santa Marta am Karibischen Meer im Norden des Landes fliegt.\u00a0<\/p>\n<p>Wadephul soll Kanzler Friedrich Merz (CDU) bei dem Treffen vertreten. Am modernen Regierungsflugzeug vom Typ Airbus A350 der Flugbereitschaft der Bundeswehr war nach Angaben eines Sprechers der Luftwaffe ein Defekt an einer Anlage aufgetreten, die zum Schutz vor Vereisung dient. Die entsprechenden Ersatzteile seien bestellt.\u00a0<\/p>\n<p>Auch die Deutsche Presse-Agentur wollte den Minister bei der Reise begleiten.<\/p>\n<p>Was will Wadephul in Lateinamerika erreichen?<\/p>\n<p>Beim Gipfel in Kolumbien will Wadephul angesichts der protektionistischen Zollpolitik von US-Pr\u00e4sident Donald Trump und der Abh\u00e4ngigkeit von China bei den sogenannten seltenen Erden die Zusammenarbeit mit den Staaten der Region vertiefen. Von der Diversifizierung der Lieferketten \u00fcber die Zusammenarbeit bei der F\u00f6rderung und Verarbeitung wichtiger Rohstoffe, von digitalen Technologien bis hin zu Fachkr\u00e4ften \u2013 \u00abunsere M\u00f6glichkeiten zur Zusammenarbeit sind riesig \u2013 wir m\u00fcssen sie nur ergreifen und nutzen\u00bb, erkl\u00e4rte Wadephul vor seiner Abreise.<\/p>\n<p>Seltene Erden stecken etwa in Bildschirmen von Smartphones oder Fernsehern, aber auch in den Antrieben f\u00fcr Elektromotoren, in Halbleitern oder Turbinen.<\/p>\n<p>Freihandelsabkommen wichtiges Beratungsthema in Kolumbien<\/p>\n<p>Schon heute gebe es mit vielen L\u00e4ndern in Lateinamerika und der Karibik starke Partnerschaften, erkl\u00e4rte Wadephul. In Kolumbien wolle man auch dar\u00fcber sprechen, wie das Freihandelsabkommen mit den Mercosur-Staaten schnell \u00fcber die Ziellinie gebracht und mit Leben gef\u00fcllt werden k\u00f6nne, genau wie die Abkommen mit Chile, Mexiko und anderen Partnern in der Region. Die Abkommen k\u00f6nnten Lieferketten und Widerstandskraft st\u00e4rken sowie Wachstumsimpulse sein.\u00a0<\/p>\n<p>\u00dcber das Abkommen zwischen der EU und den vier Mercosur-Staaten Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay wird seit 1999 verhandelt. Die neue Freihandelszone mit mehr als 700 Millionen Einwohnern w\u00e4re laut EU-Kommission die weltweit gr\u00f6\u00dfte dieser Art und soll auch ein Zeichen gegen die protektionistische Zollpolitik von Trump setzen. Z\u00f6lle und Handelsbarrieren zwischen EU und Mercosur-Staaten sollen weitestgehend abgebaut werden.<\/p>\n<p>Weiterreise nach Bolivien geplant<\/p>\n<p>Am Sonntag wollte Wadephul nach Bolivien weiterreisen, um Gespr\u00e4che mit der neugew\u00e4hlten Regierung zu f\u00fchren. Bolivien gilt als rohstoffreich und wichtiger Lieferant des f\u00fcr die Batterieproduktion wichtigen Lithiums.\u00a0<\/p>\n<p>Am Dienstag und Mittwoch will der Minister in der kanadischen Provinz Ontario am Treffen der Au\u00dfenminister der G7-L\u00e4nder wirtschaftsstarker Demokratien teilnehmen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Hamburg (dpa) &#8211; Au\u00dfenminister Johann Wadephul ist wegen eines defekten Regierungsflugzeugs gegen Mittag per Linienflug zu einem EU-Lateinamerika-Gipfel&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":560583,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1826],"tags":[1173,29,508,30,692,13287,47040,5225],"class_list":{"0":"post-560582","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-hamburg","8":"tag-bundesregierung","9":"tag-deutschland","10":"tag-diplomatie","11":"tag-germany","12":"tag-hamburg","13":"tag-internationale-beziehung","14":"tag-kolumbien","15":"tag-welthandel"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115514514238576748","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/560582","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=560582"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/560582\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/560583"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=560582"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=560582"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=560582"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}