{"id":560952,"date":"2025-11-08T17:41:10","date_gmt":"2025-11-08T17:41:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/560952\/"},"modified":"2025-11-08T17:41:10","modified_gmt":"2025-11-08T17:41:10","slug":"studiengang-architektur-sie-geben-nicht-auf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/560952\/","title":{"rendered":"Studiengang Architektur: Sie geben nicht auf"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Emp\u00f6rung \u00fcber das drohende Aus des Architekturstudiengangs an der Bergischen Universit\u00e4t Wuppertal ebbt nicht ab. Am vergangenen Mittwoch zogen betroffene Studierende durch D\u00fcsseldorf und forderten mit anderen Hochsch\u00fclern aus ganz NRW das Ende der geplanten Sparpolitik.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Besonders sichtbar war dabei die Studierendeninitiative \u201efundament.tal\u201c aus Wuppertal, die um die Zukunft des traditionsreichen Architekturstudiengangs am Campus Haspel k\u00e4mpft. Dort droht der schleichende Auslauf \u2013 in den n\u00e4chsten Jahren gehen acht von elf Professuren in Rente, Nachbesetzungen stehen auf der Kippe. Bereits zum n\u00e4chsten Winter k\u00f6nnte es mit neuen Erstsemesterstudenten Schluss sein. Gegen die Einstellung hat die Gruppe am Dienstag eine Petition im Internet gestartet. In den ersten 24 Stunden sammelten die Studierenden bereits vierstellige Unterst\u00fctzerzahlen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Zudem sorgt ein offener Brief an das Rektorat f\u00fcr Aufsehen. Dort hei\u00dft es, das Aus w\u00e4re \u201edas v\u00f6llig falsche Signal\u201c angesichts der Klimakrise, des Sanierungsstaus und des Fachkr\u00e4ftemangels. Den Brief unterst\u00fctzen neben den Architektur-Verb\u00e4nden BDA NRW und BDB NRW zahlreiche Unternehmen, wie etwa die Akzenta-Superm\u00e4rkte, und lokale Pers\u00f6nlichkeiten, unter anderem Wuppertaler SPD-Bundestagsabgeordneter Helge Lindh.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Verb\u00e4nde verweisen darauf, dass Nordrhein-Westfalens Wirtschaft seit Jahren qualifizierte Planungs- und Bauberufe sucht. Allein seit dem 1. September listet die Stellenb\u00f6rse der Architektenkammer NRW laut Brief \u00fcber 100 offene Stellen. Und weiter: Der Wuppertaler Studiengang habe eine bundesweit besondere Rolle. Die Uni holte 2022 den Hochschulwettbewerb Solar Decathlon Europe nach Deutschland und ist seit den 1990er Jahren auf nachhaltiges Bauen spezialisiert. Der Studiengang schneidet im CHE-Ranking regelm\u00e4\u00dfig \u00fcberdurchschnittlich ab.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Unterzeichner argumentieren, die Schlie\u00dfung w\u00fcrde nicht nur Forschung und Lehre treffen, sondern die gesamte regionale Wertsch\u00f6pfungskette: Kommunen, Wohnungswirtschaft, Bauindustrie und Planungsb\u00fcros. Statt Abwicklung fordern sie \u201eprofiltreue Konsolidierung\u201c \u2013 etwa mehr Verzahnung mit Bauingenieurwesen und Mobilit\u00e4t, berufsbegleitende Weiterbildungsangebote und Partnerschaften mit Kommunen und Wirtschaft. Die Universit\u00e4t verf\u00fcge mit dem Studiengang Architektur \u00fcber ein \u201eAush\u00e4ngeschild, das inhaltlich pr\u00e4zise zur gr\u00f6\u00dften Aufgabe unserer Zeit passt\u201c.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der Dekan des Architekturstudiengangs, Christoph Grafe, stellt indessen in Aussicht, dass in den kommenden Tagen Gespr\u00e4che mit dem Rektorat stattfinden werden. Ziel sei es, Kompromisse zu verhandeln, die den Fortbestand eines voll kammerf\u00e4higen Architekturstudiengangs sichern.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Emp\u00f6rung \u00fcber das drohende Aus des Architekturstudiengangs an der Bergischen Universit\u00e4t Wuppertal ebbt nicht ab. 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