{"id":561353,"date":"2025-11-08T21:39:12","date_gmt":"2025-11-08T21:39:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/561353\/"},"modified":"2025-11-08T21:39:12","modified_gmt":"2025-11-08T21:39:12","slug":"massenmord-genozid-die-heimlichen-geldgeber-der-sudan-schlaechter-politik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/561353\/","title":{"rendered":"Massenmord, Genozid: Die heimlichen Geldgeber der Sudan-Schl\u00e4chter | Politik"},"content":{"rendered":"<p><b>Sie vergewaltigen, morden, qu\u00e4len, belagern, vertreiben. Die M\u00f6rder-Miliz RSF zieht eine blutige Spur durch den Sudan: Tausende Tote, Hunderttausende, die hungern. F\u00fcr ihre menschenverachtenden Taten sind sie sehr gut mit allem, was sie brauchen, ausgestattet: Maschinengewehre, Drohnen, Granatwerfer, Autos, Munition.<\/b><\/p>\n<p>Auch interessant<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>Auch interessant<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>All das w\u00e4chst nat\u00fcrlich nicht auf B\u00e4umen. Die <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/ausland-und-internationales\/er-serviert-den-tod-mit-einem-laecheln-der-brutale-tiktok-schlaechter-aus-dem-sudan-6905c4b2a6bc3e9242fc8c2c\" class=\"text-link\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Sudan-Schl\u00e4chter<\/a> bekommen ihr Material von heimlichen Geldgebern geliefert. Und das sind vor allen Dingen die Vereinigten Arabischen Emirate. Aus reiner N\u00e4chstenliebe machen die das freilich nicht. Sie lassen sich gl\u00e4nzend bezahlen.<\/p>\n<p>\u25b6\ufe0e <b>\u201eUm den Krieg im Sudan zu l\u00f6sen, m\u00fcssen wir dem Gold folgen, und dabei landen wir in den Vereinigten Arabischen Emiraten\u201c, sagte Marc Ummel, ein Forscher der Entwicklungsorganisation Swissaid, der Nachrichtenagentur AFP. Laut sudanesischen Beamten, Quellen aus der Bergbauindustrie und Recherchen von Swissaid flie\u00dft fast das gesamte Gold Sudans in die VAE \u2013 \u00fcber offizielle Handelswege, Schmuggel und durch direkten Besitz der derzeit lukrativsten Mine des Staates durch die Emirate.<\/b><\/p>\n<p>Mehr zum Thema<\/p>\n<p>Fast die H\u00e4lfte der staatlichen Produktion wird \u00fcber die Grenzen geschmuggelt, hei\u00dft es. Die lukrativen Goldminen befinden sich an Sudans Grenzen zum S\u00fcdsudan und zur Zentralafrikanischen Republik und werden von der M\u00f6rder-Miliz RSF (Rapid Support Forces) kontrolliert. Experten wissen, dass ein Gro\u00dfteil des Goldes \u00fcber den Tschad, den S\u00fcdsudan und \u00c4gypten in die Vereinigten Arabischen Emirate geschmuggelt wird.<\/p>\n<p>Auch der sudanesische Botschafter bei den Vereinten Nationen in Genf, Hassan Hamid, warf den Emiraten vor, die RSF-Miliz zu unterst\u00fctzen. Der Waffenlieferant f\u00fcr die Miliz \u201eist wohlbekannt\u201c, sagte Hamid vor Journalisten. \u201eLeider sind es die Vereinigten Arabischen Emirate.\u201c Die Staatengemeinschaft m\u00fcsse nun \u201e\u00f6ffentlich entschieden Druck auf die Vereinigten Arabischen Emirate aus\u00fcben, damit sie sofort aufh\u00f6ren, eine solche Terrormiliz zu bewaffnen und zu finanzieren\u201c. Die VAE bezeichnen die Anschuldigungen als \u201ePR-Gag\u201c.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" width=\"992\" height=\"661\" alt=\"Mohammed Hamdan Daglo mit Putin Au\u00dfenminister Sergej Lawrow am 9. Februar 2023 in Khartum\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/9c7baaea1a8643d22567120cb88c2325,c4669768\"   class=\"dynamic\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p class=\"fig__caption__text\">Mohammed Hamdan Dagalo mit Putins Au\u00dfenminister Sergej Lawrow am 9. Februar 2023 in Khartum<\/p>\n<p>Foto: picture alliance \/ ASSOCIATED PRESS<\/p>\n<p><b>Aber auch Moskau mischt in Sachen Gold im <\/b><a href=\"https:\/\/www.bild.de\/themen\/orte\/sudan\/nachrichten-news-fotos-videos-17371082.bild.html\" class=\"text-link\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><b>Sudan<\/b><\/a><b> mit. Mitten zwischen Port Sudan und Khartum befindet sich die sudanesische Kush-Mine, das Herzst\u00fcck der staatlichen Goldindustrie. Zu Kriegsbeginn war sie evakuiert worden. Doch nach Angaben eines Ingenieurs der in Russland gebauten Anlage produziert sie nun wieder Hunderte von Kilogramm pro Monat.  Die Mine wurde laut einer anonymen Quelle 2020 \u201evon einem emiratischen Investor gekauft, der sich bereit erkl\u00e4rte, das russische Management beizubehalten\u201c, schreibt \u201eGenocide Watch\u201c.<\/b><\/p>\n<p>Die Waffenlieferungen der Emirate haben vor allem die Amerikaner frustriert, so das \u201eWall Street Journal\u201c. Die j\u00fcngste von den USA vermittelte Gespr\u00e4chsrunde zur Aushandlung eines Waffenstillstands endete ergebnislos. \u201eOhne die Vereinigten Arabischen Emirate w\u00e4re der Krieg l\u00e4ngst vorbei\u201c, sagt Cameron Hudson, Stabschef mehrerer amerikanischer Sondergesandter f\u00fcr den Sudan. \u00dcber die RSF sagt Hudson: \u201eDas Einzige, was sie in diesem Krieg h\u00e4lt, ist die \u00fcberw\u00e4ltigende milit\u00e4rische Unterst\u00fctzung der Vereinigten Arabischen Emirate.\u201c<\/p>\n<p>Das sind die Kriegsparteien im Sudan<\/p>\n<p>Armeechef Abdel Fattah al-Burhan ist der Herrscher. Sein fr\u00fcherer Stellvertreter Mohammed Hamdan Dagalo f\u00fchrt die M\u00f6rder-Miliz RSF. Im Oktober 2021 putschten die beiden gemeinsam gegen die zivile \u00dcbergangsregierung, die nach dem Sturz des langj\u00e4hrigen Autokraten Omar al-Baschir im Jahr 2019 amtierte. Sp\u00e4ter kam es zu Spannungen zwischen den beiden Gener\u00e4len, die Mitte April 2023 in t\u00f6dliche K\u00e4mpfe ausarteten.<\/p>\n<p>Der RSF geh\u00f6ren Tausende ehemalige K\u00e4mpfer der ber\u00fcchtigten arabischen Dschandschawid-Miliz an, der Gr\u00e4ueltaten im Darfur-Konflikt von 2003 zur Last gelegt werden. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Sie vergewaltigen, morden, qu\u00e4len, belagern, vertreiben. 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