{"id":561778,"date":"2025-11-09T01:53:00","date_gmt":"2025-11-09T01:53:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/561778\/"},"modified":"2025-11-09T01:53:00","modified_gmt":"2025-11-09T01:53:00","slug":"chatgpt-prompts-tauchten-offenbar-in-der-google-search-console-auf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/561778\/","title":{"rendered":"ChatGPT-Prompts tauchten offenbar in der Google Search Console auf"},"content":{"rendered":"<p>    close notice<\/p>\n<p class=\"notice-banner__text a-u-mb-0\">\n      This article is also available in<br \/>\n        <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/en\/news\/ChatGPT-prompts-apparently-appeared-in-Google-Search-Console-11071517.html\" class=\"notice-banner__link a-u-inline-link\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">English<\/a>.<\/p>\n<p>      It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.\n    <\/p>\n<p class=\"notice-banner__link a-u-mb-0\">\n    Don\u2019t show this again.\n<\/p>\n<p>Technikanalysten haben Eintr\u00e4ge in der Google Search Console einer Webseite entdeckt, die stark nach ChatGPT-Prompts aussehen. Offenbar leitet OpenAI diese ungesch\u00fctzt an die Google-Suche weiter. Der KI-Hersteller best\u00e4tigte das Problem nicht direkt, erkl\u00e4rte aber, ein entsprechender &#8222;Fehler&#8220; sei nun behoben.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Entdeckt wurde das Problem von den beiden Tech-Beratern Jason Packer und Slobodan Mani\u0107, vergangenen Monat informierte Packer <a href=\"https:\/\/www.quantable.com\/ai\/the-old-rules-are-dead\/\" rel=\"external noopener\" target=\"_blank\">in einem Blogpost dar\u00fcber<\/a>. Packer hatte \u00fcber die Eintr\u00e4ge in der Google Search Console (GSC) einer Webseite gestutzt. Hier werden den Seitenbetreibern Google-Suchanfragen angezeigt, bei denen die eigene Seite in den Ergebnissen auftauchte. In Packers Fall bestanden diese Eintr\u00e4ge aber nicht wie \u00fcblich aus wenigen Worten, sondern waren kleine Texte. Und es waren solche, die sehr stark an LLM-Prompts erinnerten. Insgesamt 200 solcher Eintr\u00e4ge z\u00e4hlte er, teils mit sehr pers\u00f6nlichem Inhalt. Auff\u00e4llig dabei: Alle hatten am Anfang eine ChatGPT-URL.<\/p>\n<p>OpenAI: &#8222;Tempor\u00e4rer Fehler&#8220;<\/p>\n<p>Au\u00dferdem entdeckten sie nach genauerer Suche einen Bug in einem ChatGPT-Prompt-Eingabefeld, welcher offenbar daf\u00fcr sorgte, dass das Modell zu jedem Prompt auch eine Websuche durchf\u00fchrte und daf\u00fcr eine ChatGPT-URL am Anfang des Prompts hinzuf\u00fcgte. Hier griff ChatGPT dann wohl auch auf Google zur\u00fcck, allerdings nicht \u00fcber eine API oder eine private Verbindung \u2013 sonst w\u00fcrden die Prompts nicht in der GSC auftauchen, f\u00fchrt der Autor aus. Auftauchen k\u00f6nnen die Prompts in der GSC von jeder Webseite, welche Googles Suchalgorithmus als relevant f\u00fcr die ChatGPT-URL erachtet. Packer gibt in seinem Beitrag zu bedenken, dass so verarbeitete ChatGPT-Prompts definitiv nicht privat sind \u2013 sie w\u00fcrden sowohl bei Google, in den GSCs diverser Website-Betreiber und wom\u00f6glich auch bei einer Stelle landen, welche die Google-Suchen f\u00fcr ChatGPT-Prompts \u00fcbernimmt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/arstechnica.com\/tech-policy\/2025\/11\/oddest-chatgpt-leaks-yet-cringey-chat-logs-found-in-google-analytics-tool\/\" rel=\"external noopener\" target=\"_blank\">Gegen\u00fcber der Nachrichtenagentur Ars Technica<\/a> wollte OpenAI das nicht best\u00e4tigen, gab aber an, sich dem Problem mit der GSC bewusst zu sein. Zudem sprach OpenAI davon, einen Fehler behoben zu haben, der &#8222;vor\u00fcbergehend&#8220; bestanden und &#8222;eine sehr kleine Zahl von Suchanfragen betroffen habe&#8220; und sich auf die Weiterleitung von Suchanfragen ausgewirkt habe. Packer geht nach der OpenAI-Stellungnahme davon aus, dass der Fehler in der Schicht von ChatGPT bestanden hat, der f\u00fcr die Umwandlung von Prompts in Suchanfragen verantwortlich ist. Statt wie vorgesehen einen Prompt in wenige relevante Suchbegriffe herunterzubrechen, wurde einfach der gesamte Prompt f\u00fcr die Suchanfrage genutzt.<\/p>\n<p>Packer: Starke Hinweise<\/p>\n<p>Die These, dass es sich hier wirklich um ChatGPT-Prompts handelt, st\u00fctzt Packer <a href=\"https:\/\/www.tomsguide.com\/ai\/chatgpt-is-secretly-using-google-search-data-heres-how\" rel=\"external noopener\" target=\"_blank\">zum einen auf fr\u00fchere Berichte<\/a>, dass OpenAI Scraping bei der Google-Suche betreibt. Der Inhalt der GSC-Eintr\u00e4ge an sich, und dass sich am Anfang stets eine ChatGPT-URL befindet, sieht er als weitere starke Hinweise. Von einer hundertprozentigen Sicherheit m\u00f6chte er aber auch nicht sprechen.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Es ist nicht das erste Mal, dass privat geglaubte ChatGPT-Prompts \u00f6ffentlich werden. Im Sommer machte <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Private-Chats-bei-Google-auffindbar-OpenAI-nimmt-Funktion-zurueck-10508123.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">eine falsch verstandene Funktion sehr private Chats \u00f6ffentlich auffindbar<\/a> \u2013 im Zweifel samt Namen.<\/p>\n<p>        Lesen Sie auchMehr anzeigenWeniger anzeigen<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:nen@heise.de\" title=\"Niklas Jan Engelking\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">nen<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p><strong>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. 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