{"id":561878,"date":"2025-11-09T03:00:22","date_gmt":"2025-11-09T03:00:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/561878\/"},"modified":"2025-11-09T03:00:22","modified_gmt":"2025-11-09T03:00:22","slug":"juedische-gemeinde-in-frankfurt-fuehlt-sich-noch-immer-bedroht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/561878\/","title":{"rendered":"J\u00fcdische Gemeinde in Frankfurt f\u00fchlt sich noch immer bedroht"},"content":{"rendered":"<p>J\u00fcdische Gemeinde in Frankfurt <\/p>\n<p>Sicherheitsbedenken: &#8222;Hass gegen Juden wird nicht verschwinden&#8220;<\/p>\n<p>08.11.2025 &#8211; 17:27 UhrLesedauer: 2 Min.<\/p>\n<p><a href=\"#focus-0\" class=\"transition-colors duration-200 block text-current relative\" data-sctrack=\"FocusGalleryImage.Reference\"><img fetchpriority=\"high\" data-testid=\"Opener.Image\" style=\"--lqipURL:url('https:\/\/images.t-online.de\/2025\/11\/7QGfeyHc6xKh\/222x0:3556x2000\/fit-in\/150x0\/filters:blur(25)\/menschen-vor-dem-eingang-der-westend-synagoge-in-frankfurt-archivbild-viele-juden-fuehlen-sich-in-deutschland-unsicher.jpg')\"   loading=\"eager\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/menschen-vor-dem-eingang-der-westend-synagoge-in-frankfurt-archivbild-viele-juden-fuehlen-sich-in-de.jpeg\" alt=\"Menschen vor dem Eingang der Westend-Synagoge in Frankfurt (Archivbild). Viele Juden f\u00fchlen sich in Deutschland unsicher.\" title=\"Menschen vor dem Eingang der Westend-Synagoge in Frankfurt (Archivbild). Viele Juden f\u00fchlen sich in Deutschland unsicher.\" width=\"3556\" height=\"2000\" class=\"bg-[url:var(--lqipURL)] bg-cover bg-center flex h-full w-full max-w-full\" decoding=\"async\"\/><img style=\"--width:32;--height:32\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/frankfurt.t-online.de\/s\/paper\/_next\/static\/media\/zoom-in.f7dae02f.svg\" alt=\"Vergr\u00f6\u00dfern des Bildes\" title=\"Vergr\u00f6\u00dfern des Bildes\" class=\"block h-[calc(var(--height)_\/_16_*_1rem)] w-[calc(var(--width)_\/_16_*_1rem)] max-w-none absolute bottom-8 right-8 rounded-4 bg-snow p-8\" decoding=\"async\"\/><\/a><\/p>\n<p>Menschen vor dem Eingang der Westend-Synagoge in Frankfurt (Archivbild). Viele Juden f\u00fchlen sich in Deutschland unsicher. (Quelle: Arne Dedert)<\/p>\n<p class=\"font-bold text-18 leading-17\">Frankfurts j\u00fcdische Gemeinde f\u00fchlt sich weiterhin bedroht. Mitglieder vermeiden religi\u00f6se Symbole in der \u00d6ffentlichkeit.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Mitglieder der j\u00fcdischen Gemeinde in Frankfurt sind nach wie vor um ihre Sicherheit besorgt, sagte der Vorstandsvorsitzende der Gemeinde, Benjamin Graumann. Noch immer k\u00e4me es zu Bedrohungen.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Gegen\u00fcber der &#8222;Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung&#8220; (FAS) erkl\u00e4rte Graumann, dass trotz der Waffenruhe im Gaza-Krieg weiterhin antisemitische Bedrohungen fortbestehen. &#8222;An der Sicherheitslage hat sich gar nichts ver\u00e4ndert&#8220;, so Graumann.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Die Bedrohungslage wirkt sich konkret auf den Alltag aus. Viele Gemeindemitglieder lehnen Post ab, die sie als Mitglieder der j\u00fcdischen Gemeinde erkennbar macht. Eltern verbieten ihren Kindern, Davidsternketten zu tragen oder in der \u00d6ffentlichkeit Hebr\u00e4isch zu sprechen. Graumann betont: &#8222;Diese Angst ist da und sie bedeutet Unfreiheit.&#8220;<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Nach der Freilassung der letzten lebenden Geiseln der Hamas herrsche zwar Erleichterung. Die Lage f\u00fcr Juden in Deutschland bleibe dennoch schwierig. Graumann warnt: &#8222;Die Blau\u00e4ugigkeit, zu denken, wenn dort jetzt Ruhe ist, wird hier wieder alles gut, gibt es nicht. Denn gar nichts ist gut.&#8220; Der Glaube an eine schnelle Beruhigung der Situation sei nicht nur naiv, sondern gef\u00e4hrlich. &#8222;Der Hass gegen Juden wird nicht verschwinden.&#8220;<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Anl\u00e4sslich des Jahrestages der Pogromnacht am 9. November mahnte auch der hessische Ministerpr\u00e4sident Boris Rhein (CDU) die Bev\u00f6lkerung dazu an, die Verbrechen gegen J\u00fcdinnen und Juden nicht zu vergessen.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">&#8222;J\u00fcdisches Leben in Deutschland steht aktuell unter einem starken Druck&#8220;, erkl\u00e4rte Rhein. &#8222;Die Lage im Nahen Osten tr\u00e4gt dazu bei, antisemitische Gewalttaten zu befeuern und zu bagatellisieren. Doch dort, wo J\u00fcdinnen und Juden bedroht, angefeindet oder angegriffen werden, d\u00fcrfen wir nicht schweigen.&#8220;<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 kam es in ganz Deutschland zu gezielt koordinierten Ausschreitungen und Angriffen gegen das j\u00fcdische Leben in Deutschland. Synagogen wurden angez\u00fcndet, Gesch\u00e4fte gepl\u00fcndert und zerst\u00f6rt. Viele Mitglieder der j\u00fcdischen Gemeinde wurden au\u00dferdem verhaftet und verschleppt oder ermordet.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Rhein erinnerte an die Zerst\u00f6rung, die in der sogenannten &#8222;Pogromnacht&#8220; geschah und forderte, dass sich die Gewalt niemals wiederholen d\u00fcrfe.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Auch in Frankfurt gab es viele solcher Tatorte. Anl\u00e4sslich des Jahrestages <a class=\"transition-colors duration-200 cursor-pointer text-inherit no-underline text-salemsfur md:hover:text-magenta md:hover:border-magenta md:focus:text-magenta border-current border-b border-solid break-words\" href=\"https:\/\/frankfurt.t-online.de\/region\/frankfurt-am-main\/id_100989534\/frankfurt-app-deckt-tatorte-der-ns-novemberpogrome-1938-auf.html\" data-sctrack=\"BodyAnchor\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">wurde auch eine App ver\u00f6ffentlicht<\/a>, die Nutzern auf einer Karte die Tatorte sichtbar macht und Begleitinformationen liefert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"J\u00fcdische Gemeinde in Frankfurt Sicherheitsbedenken: &#8222;Hass gegen Juden wird nicht verschwinden&#8220; 08.11.2025 &#8211; 17:27 UhrLesedauer: 2 Min. 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