{"id":561999,"date":"2025-11-09T04:11:11","date_gmt":"2025-11-09T04:11:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/561999\/"},"modified":"2025-11-09T04:11:11","modified_gmt":"2025-11-09T04:11:11","slug":"niedersachsen-bremen-krankenkasse-zahnvorsorge-bei-kleinkindern-vernachlaessigt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/561999\/","title":{"rendered":"Niedersachsen &#038; Bremen: Krankenkasse: Zahnvorsorge bei Kleinkindern vernachl\u00e4ssigt"},"content":{"rendered":"<p>                    Niedersachsen &amp; Bremen<br \/>\n                Krankenkasse: Zahnvorsorge bei Kleinkindern vernachl\u00e4ssigt<\/p>\n<p>\t\t\t\t              09.11.2025, 04:32 Uhr<\/p>\n<p><strong>Schon vom ersten Milchzahn an sollten Kinder den Zahnarzt regelm\u00e4\u00dfig nach dem Rechten sehen lassen &#8211; in Niedersachsen und Bremen passiert das aber zu selten. Eine Krankenkasse warnt vor den Folgen.<\/strong><\/p>\n<p>Hannover (dpa\/lni) &#8211; Bei der Zahnvorsorge f\u00fcr Kleinkinder in Niedersachsen l\u00e4uft es nach Daten einer Krankenkasse schlecht &#8211; und in Bremen noch schlechter. Nur etwas mehr als ein Drittel (rund 37 Prozent) der nieders\u00e4chsischen Kinder im Alter bis vier Jahre war 2023 zur Prophylaxe in der Zahnarztpraxis, wie die Krankenkasse Barmer mitteilte. Demnach waren in dem Jahr etwa zwei von drei Kleinkindern bei keiner zahn\u00e4rztlichen Fr\u00fcherkennungsuntersuchung. In Bremen waren 2023 sogar nur rund 29 Prozent der Kinder im Alter bis vier Jahre bei der Vorsorge.<\/p>\n<p>Die Daten gehen auf die Versicherten der Barmer zur\u00fcck und wurden auf Basis der Angaben des Statistischen Bundesamtes zur Bev\u00f6lkerung hochgerechnet. Laut Kasse geht es damit der Hochrechnung zufolge in Niedersachsen um insgesamt rund 380.000 Kinder in der Altersgruppe der bis Vierj\u00e4hrigen, in Bremen sind es etwa 34.000.<\/p>\n<p>Positiver Trend<\/p>\n<p>Immerhin: Obwohl noch zu wenige Eltern in Niedersachsen mit ihren Kleinkindern zur Vorsorge gehen, zeige sich ein positiver Trend, teilte die Barmer mit. 2022 lag der Anteil der Kinder bis vier Jahre, die bei dieser Untersuchung waren, noch bei knapp 35 Prozent, 2019 waren es erst 26 Prozent. In der Altersgruppe der F\u00fcnf- bis Neunj\u00e4hrigen nahmen 2023 rund 63 Prozent die Vorsorgetermine wahr, bei den Zehn- bis 14-J\u00e4hrigen waren es 66 Prozent.<\/p>\n<p>In Bremen ist der Nachholbedarf bei der Zahnprophylaxe von Kleinkindern nach den Daten der Krankenkasse noch gr\u00f6\u00dfer. Nur rund 29 Prozent der Bremer Kinder im Alter bis vier Jahre waren demnach 2023 bei der Fr\u00fcherkennungsuntersuchung &#8211; ein Jahr zuvor waren es gut 25 Prozent, 2019 knapp 20 Prozent. In der Gruppe der f\u00fcnf- bis neunj\u00e4hrigen Bremerinnen und Bremern waren es 2023 etwas mehr als die H\u00e4lfte (rund 58 Prozent) der Kinder, bei den Zehn- bis 14-J\u00e4hrigen gut 61 Prozent.<\/p>\n<p>Gef\u00e4hrlicher Irrglaube<\/p>\n<p>&#8222;Der Glaube, Karies an Milchz\u00e4hnen sei unproblematisch, weil sie ausfallen, ist gef\u00e4hrlich. Ein gesundes Milchzahngebiss ist entscheidend f\u00fcr gesunde bleibende Z\u00e4hne&#8220;, betonte Heike Sander, die Landesgesch\u00e4ftsf\u00fchrerin der Barmer in Niedersachsen und Bremen. Kariesbakterien k\u00f6nnen sich demnach von Milchz\u00e4hnen auf die nicht durchgebrochenen bleibenden Z\u00e4hne \u00fcbertragen. Auch seien Milchz\u00e4hne nicht nur Platzhalter f\u00fcr die bleibenden Z\u00e4hne, sondern auch wichtig f\u00fcr die Sprachentwicklung.<\/p>\n<p>Sander sagte: &#8222;Um Karies und Zahnerkrankungen konsequent zu verhindern, muss der Besuch in der Zahnarztpraxis sp\u00e4testens mit dem ersten Milchzahn zur Routine werden.&#8220; Der erste Zahnarztbesuch solle nicht erst bei Schmerzen erfolgen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Niedersachsen &amp; Bremen Krankenkasse: Zahnvorsorge bei Kleinkindern vernachl\u00e4ssigt 09.11.2025, 04:32 Uhr Schon vom ersten Milchzahn an sollten Kinder&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":562000,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1824],"tags":[2420,3364,29,30,135780,18765,1411,135779],"class_list":{"0":"post-561999","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-bremen","8":"tag-bremen","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-germany","12":"tag-kleinkindern","13":"tag-krankenkasse","14":"tag-niedersachsen","15":"tag-zahnvorsorge"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115517789516367734","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/561999","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=561999"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/561999\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/562000"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=561999"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=561999"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=561999"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}