{"id":56244,"date":"2025-04-24T02:11:15","date_gmt":"2025-04-24T02:11:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/56244\/"},"modified":"2025-04-24T02:11:15","modified_gmt":"2025-04-24T02:11:15","slug":"indien-verschaerft-nach-anschlag-sicherheitsmassnahmen-in-kaschmir","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/56244\/","title":{"rendered":"Indien versch\u00e4rft nach Anschlag Sicherheitsma\u00dfnahmen in Kaschmir"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 23.04.2025 16:52 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Indien verst\u00e4rkt nach einem Anschlag auf Touristen in Kaschmir die Pr\u00e4senz von Polizei und Milit\u00e4r &#8211; die Suche nach den T\u00e4tern geht weiter. Am Dienstag waren mindestens 26 Menschen von mutma\u00dflichen Extremisten get\u00f6tet worden.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nZehntausende indische Polizisten und Soldaten sollen nach dem Anschlag auf Touristen in der Himalaya-Region Kaschmir die Sicherheit wiederherstellen. Sie errichteten zus\u00e4tzliche Kontrollpunkte und patrouillieren in den Stra\u00dfen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nLaut Angaben der Polizei handelt es sich bei 24 der 26 Todesopfer um Inder, die in der Region Urlaub machten. Ferner sei ein Tourist aus Nepal get\u00f6tet worden sowie ein lokaler Fremdenf\u00fchrer. Mindestens 17 weitere Menschen wurden verletzt. Sie besuchten die sogenannte Baisaran-Wiese, eine Naturfl\u00e4che etwa f\u00fcnf Kilometer vom beliebten Urlaubsort Pahalgam entfernt, als es dort zu der Attacke kam. Die Regierung stufte die Tat als Terrorakt ein, als gezielten Angriff auf Touristen.<\/p>\n<p>    Jahrzehntelange Spannungen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie islamistische Gruppe &#8222;The Resistance Force&#8220; (TRF), die gegen die indische Vorherrschaft in Kaschmir k\u00e4mpft, reklamierte nach Berichten lokaler Medien den Anschlag f\u00fcr sich. Beh\u00f6rden haben dies bislang nicht best\u00e4tigt. Die TRF ist eine Splittergruppe der verbotenen Organisation Lashkar-e-Taiba (LeT), die unter anderem f\u00fcr eine Anschlagsserie in der indischen Wirtschaftsmetropole Mumbai im November 2008 verantwortlich gemacht wird. Damals wurden 175 Menschen get\u00f6tet.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie \u00fcberwiegend muslimisch gepr\u00e4gte Region Kaschmir wird seit der Unabh\u00e4ngigkeit und Teilung Indiens sowohl von Indien als auch von Pakistan beansprucht. Bewaffnete Konflikte f\u00fchrten in der Folge zu Zehntausenden Toten. 2019 hatte der indische Premierminister Narendra Modi der Region die Teilautonomie aberkannt, um st\u00e4rkere Sicherheitsma\u00dfnahmen durchsetzen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nGegen diese Politik scheint sich nun erneut gewaltsamer Widerstand zu formieren. Eine Touristin, deren Mann bei dem Anschlag ums Leben kam, berichtete, die Angreifer h\u00e4tten gezielt nach der Religion der Opfer gefragt, berichtet ARD-Korrespondentin\u00a0Lena Bodewein. Eine andere Frau, deren Mann erschossen wurde, erz\u00e4hlte einem Fernsehsender, nach der Tat habe der Angreifer zu ihr gesagt: &#8222;Geh und sag Modi, was hier passiert ist.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDieser beendete vorzeitig einen zweit\u00e4gigen Besuch in Saudi-Arabien und kehrte am Mittwochmorgen nach Neu-Delhi zur\u00fcck. Die T\u00e4ter sind unterdessen weiterhin auf der Flucht. Die Polizei in Kaschmir ver\u00f6ffentlichte Phantombilder von drei mutma\u00dflichen Angreifern.<\/p>\n<p>    Die Ermittlungen haben begonnen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nEin Team der Nationalen Ermittlungsbeh\u00f6rde NIA, die f\u00fcr Terrorismusbek\u00e4mpfung zust\u00e4ndig ist, traf Berichten einheimischer Medien zufolge in Pahalgam ein, um Untersuchungen aufzunehmen. Die Einsatzkr\u00e4fte durchsuchten Autos und luden ehemalige Mitglieder bewaffneter Gruppen zu Verh\u00f6ren vor.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nViele Gesch\u00e4fte und Unternehmen in der Region blieben nach einem entsprechenden Aufruf religi\u00f6ser und politischer Gruppen aus Protest gegen den Angriff geschlossen &#8211; die Ersch\u00fctterung ist gro\u00df. In einer Mahnwache forderten Menschen am Dienstagabend die Bestrafung der Attent\u00e4ter. Der Anschlag ist der schwerste in der Region seit 2019. Es bleibt abzuwarten, welche politischen Konsequenzen Indien aus dem Vorfall ziehen wird.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Mit Informationen von Lena Bodewein, ARD-Studio Neu-Delhi<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 23.04.2025 16:52 Uhr Indien verst\u00e4rkt nach einem Anschlag auf Touristen in Kaschmir die Pr\u00e4senz von Polizei und&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":56245,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[331,332,13774,3364,29,30,13,699,25180,14,15,12],"class_list":{"0":"post-56244","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-anschlag","11":"tag-de","12":"tag-deutschland","13":"tag-germany","14":"tag-headlines","15":"tag-indien","16":"tag-kaschmir","17":"tag-nachrichten","18":"tag-news","19":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114390518054655337","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/56244","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=56244"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/56244\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/56245"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=56244"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=56244"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=56244"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}