{"id":562528,"date":"2025-11-09T09:34:14","date_gmt":"2025-11-09T09:34:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/562528\/"},"modified":"2025-11-09T09:34:14","modified_gmt":"2025-11-09T09:34:14","slug":"christdemokrat-paz-uebernimmt-praesidentenamt-in-bolivien-beziehungen-zu-usa-wieder-aufgenommen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/562528\/","title":{"rendered":"Christdemokrat Paz \u00fcbernimmt Pr\u00e4sidentenamt in Bolivien &#8211; Beziehungen zu USA wieder aufgenommen"},"content":{"rendered":"<p>      Christdemokrat Paz \u00fcbernimmt Pr\u00e4sidentenamt in Bolivien &#8211; Beziehungen zu USA wieder aufgenommen<\/p>\n<p>            Kopiere den aktuellen Link<\/p>\n<p>          Zur Merkliste hinzuf\u00fcgen<\/p>\n<p>Mit der Amtseinf\u00fchrung des neuen Pr\u00e4sidenten Rodrigo Paz geht in Bolivien eine 20-j\u00e4hrige \u00c4ra linksgerichteter Regierungen zu Ende. Der wirtschaftsfreundliche Christdemokrat legte am Samstag im Parlament in La Paz seinen Amtseid ab. Kurz darauf k\u00fcndigten Bolivien und die USA die Wiederaufnahme ihrer seit 17 Jahren eingeschr\u00e4nkten diplomatischen Beziehungen auf Botschafter-Ebene an. Bolivien befindet sich zum Zeitpunkt des Machtwechsels in der schwersten Wirtschaftskrise seit 40 Jahren.\u00a0<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">&#8222;Nie wieder ein isoliertes <a class=\"taxonomy-entity place\" data-target-type=\"article\" href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/ausland\/themen\/bolivien-4131724.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Bolivien<\/a>, das \u00fcberholten Ideologien unterworfen ist oder ein Bolivien, das der Welt den R\u00fccken zuwendet&#8220;, sagte Paz in seiner Antrittsrede. &#8222;Bolivien kehrt wieder zur\u00fcck in die Welt, und die Welt kehrt zur\u00fcck nach Bolivien&#8220;, betonte er mit Verweis auf mehr als 70 internationale Delegationen, die seiner Vereidigung beiwohnten. Unter den G\u00e4sten waren der chilenische Pr\u00e4sident Gabriel Boric, Argentiniens Staatschef Javier Milei, der Pr\u00e4sident von Uruguay, Yamand\u00fa Orsi, und US-Vizeau\u00dfenminister Christopher Landau.<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">Der Christdemokrat <a class=\"\" data-target-type=\"article\" href=\"https:\/\/www.stern.de\/news\/themen\/rodrigo-paz-35980328.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Paz<\/a> hatte im Wahlkampf ein Programm des &#8222;Kapitalismus f\u00fcr alle&#8220; angek\u00fcndigt. Er will Kraftstoffsubventionen um mehr als die H\u00e4lfte zur\u00fcckfahren und der heimischen Industrie unter anderem mit einer Steuerreform zum Aufschwung verhelfen.\u00a0Gleichzeitig versprach er die Beibehaltung von Sozialausgaben.<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">Die Regierung seines Amtsvorg\u00e4ngers <a class=\"\" data-target-type=\"article\" href=\"https:\/\/www.stern.de\/panorama\/themen\/luis-arce-9110338.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Luis Arce<\/a> hatte fast s\u00e4mtliche Devisenreserven aufgebraucht, um Subventionen f\u00fcr Benzin und Diesel aufrechtzuerhalten. Die j\u00e4hrliche Inflationsrate lag im Oktober bei 19 Prozent, nachdem sie im Juli einen H\u00f6chststand von 25 Prozent erreicht hatte.<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">&#8222;Schluss mit Ideologien, die kein Essen auf den Tisch bringen&#8220;, sagte Paz. &#8222;Was Essen auf den Tisch bringt, sind Arbeitspl\u00e4tze, Produktion, Wachstum und die Achtung des Privateigentums.&#8220; Er k\u00fcndigte eine &#8222;Regierung der Innovation, der Wissenschaft, der Technologie und der gr\u00fcnen <a class=\"taxonomy-entity keyword\" data-target-type=\"article\" href=\"https:\/\/www.stern.de\/stern-studien\/themen\/zukunft-33761246.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Zukunft<\/a>&#8220; an. &#8222;Wir werden unsere Fl\u00fcsse, W\u00e4lder und Gletscher sch\u00fctzen. Die wirtschaftliche Entwicklung wird Hand in Hand mit dem Schutz der Umwelt gehen&#8220;, f\u00fcgte er hinzu.<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">Nach seinem Wahlsieg hatte Paz angek\u00fcndigt, die vor fast 20 Jahren von dem linksgerichteten Staatschef Evo Morales abgebrochenen diplomatischen Beziehungen zu den <a class=\"taxonomy-entity place\" data-target-type=\"article\" href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/ausland\/us-wahl-2024\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">USA<\/a> wieder aufzunehmen. &#8222;Wir werden diese Beziehungen wiederherstellen&#8220;, bekr\u00e4ftigte Paz am Samstag bei einem Treffen mit US-Vizeau\u00dfenminister Landau.\u00a0<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">Dieser verk\u00fcndete, die Beziehungen w\u00fcrden in Zukunft auf Botschafterniveau gef\u00fchrt, &#8222;so wie es immer h\u00e4tte sein sollen&#8220;. Die USA legten Wert auf eine gute Beziehungen zu\u00a0Bolivien, betonte Landau. Bolivien und die USA hatten die jeweiligen Botschafter vor 17 Jahren au\u00dfer Landes verwiesen.<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">Zun\u00e4chst hatte der damalige linksgerichtete Pr\u00e4sident Morales den US-Botschafter in La Paz 2008 ausgewiesen. Morales beschuldigte den Diplomaten, landesweite Demonstrationen gegen die Regierung zu unterst\u00fctzen. Washington zog daraufhin ebenfalls seinen Botschafter ab.\u00a0<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">Unter dem seit 2020 regierenden Pr\u00e4sidenten Luis Arce wurden diese Beziehungen nicht wieder aufgenommen, er kn\u00fcpfte stattdessen wirtschaftliche und politische Bande mit Venezuela, China, Russland und dem Iran.<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">Paz hatte die Stichwahl um das Pr\u00e4sidentenamt im Oktober mit knapp 55 Prozent der Stimmen gewonnen. Sein weiter rechts stehender Rivale Jorge &#8222;Tuto&#8220; Quiroga kam auf rund 45 Prozent. Quirogas Anh\u00e4nger sprachen von angeblichem Wahlbetrug.\u00a0<\/p>\n<p>\n    AFP\n  <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Christdemokrat Paz \u00fcbernimmt Pr\u00e4sidentenamt in Bolivien &#8211; Beziehungen zu USA wieder aufgenommen Kopiere den aktuellen Link Zur Merkliste&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":562529,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3977],"tags":[331,332,13,14,15,12,4017,4018,4016,64,4019,4020],"class_list":{"0":"post-562528","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-usa","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-schlagzeilen","14":"tag-united-states","15":"tag-united-states-of-america","16":"tag-us","17":"tag-usa","18":"tag-vereinigte-staaten","19":"tag-vereinigte-staaten-von-amerika"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115519059896976281","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/562528","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=562528"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/562528\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/562529"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=562528"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=562528"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=562528"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}