{"id":562540,"date":"2025-11-09T09:42:10","date_gmt":"2025-11-09T09:42:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/562540\/"},"modified":"2025-11-09T09:42:10","modified_gmt":"2025-11-09T09:42:10","slug":"franzosen-bleiben-das-mass-der-dinge","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/562540\/","title":{"rendered":"Franzosen bleiben das Ma\u00df der Dinge"},"content":{"rendered":"<p>Auch bei der 41. Ausgabe des\u00a0<strong>ADAC Supercross Stuttgart<\/strong>\u00a0setzte sich ein altbekanntes Muster fort: Die franz\u00f6sischen Fahrer gaben in beiden Klassen den Ton an. In der\u00a0<strong>SX1<\/strong>\u00a0und der\u00a0<strong>SX2<\/strong>\u00a0stand am Ende jeweils ein Franzose ganz oben auf dem Podium. Damit best\u00e4tigte sich, was sich seit Jahren beobachten l\u00e4sst: Frankreich bleibt im europ\u00e4ischen Supercross das Ma\u00df der Dinge \u2013 w\u00e4hrend die deutschen Piloten weiterhin nach Anschluss suchen.<\/p>\n<p>Soubeyras triumphiert zum dritten Mal \u2013 Frankreich bleibt unantastbar<\/p>\n<p>In der\u00a0<strong>K\u00f6nigsklasse SX1<\/strong>\u00a0sicherte sich\u00a0<strong>Cedric Soubeyras<\/strong>\u00a0seinen bereits\u00a0<strong>dritten Stuttgart-Sieg<\/strong>\u00a0nach 2017 und 2022. Der 36-j\u00e4hrige Franzose, der nach einem schweren\u00a0<strong>H\u00fcftbruch<\/strong>\u00a0im Vorjahr lange pausieren musste, meldete sich eindrucksvoll zur\u00fcck und zeigte, dass mit ihm auch nach seiner Verletzung wieder zu rechnen ist.<\/p>\n<p>\u201eVor einem Jahr wusste ich nicht, ob ich jemals wieder fahren kann. Ich habe hart daf\u00fcr gearbeitet, heute hier zu stehen. Das bedeutet mir sehr viel\u201c, sagte Soubeyras nach dem Rennen sichtlich bewegt.<\/p>\n<p>Hinter dem Franzosen belegten\u00a0<strong>Mitchell Oldenburg<\/strong>\u00a0(USA) und\u00a0<strong>Luke Clout<\/strong>\u00a0(Australien) die Pl\u00e4tze zwei und drei.\u00a0<strong>Bester Deutscher<\/strong>\u00a0war\u00a0<strong>Maximilian Spies<\/strong>, der an beiden Abenden das Finale erreichte und sich \u00fcber einen starken\u00a0<strong>Gesamtrang sieben<\/strong>\u00a0freuen konnte.<\/p>\n<p>\u201eIch bin selbst \u00fcberrascht, wie gut es lief. Mir fehlt noch etwas die Routine, aber ich bin einfach locker geblieben und mein Rennen gefahren\u201c, erkl\u00e4rte der 21-j\u00e4hrige Brandenburger zufrieden.<\/p>\n<p><strong>Paul Haberland<\/strong>\u00a0und\u00a0<strong>Nico Koch<\/strong>\u00a0komplettierten das deutsche Ergebnis mit den Pl\u00e4tzen zw\u00f6lf und vierzehn.<\/p>\n<p>Franz\u00f6sische Dreifachf\u00fchrung in der SX2 \u2013 deutsche Talente mit Licht und Schatten<\/p>\n<p>Auch in der\u00a0<strong>SX2-Klasse<\/strong>\u00a0f\u00fchrte kein Weg an den Franzosen vorbei.\u00a0<strong>Jules Pietre<\/strong>\u00a0sicherte sich den Titel\u00a0<strong>\u201ePrinz von Stuttgart\u201c<\/strong>, vor seinen Landsm\u00e4nnern\u00a0<strong>Calvin Fonvieille<\/strong>\u00a0und\u00a0<strong>Liam Bruneau<\/strong>\u00a0\u2013 ein weiteres franz\u00f6sisches Podium ohne internationale Konkurrenz.<\/p>\n<p>\u201eIch hatte einen guten Start und konnte meinen Speed voll ausspielen. Die Stimmung in Stuttgart ist gro\u00dfartig \u2013 ich bin sehr gl\u00fccklich \u00fcber den Sieg\u201c, sagte Pietre.<\/p>\n<p>Bester Deutscher war\u00a0<strong>Noah Ludwig<\/strong>, der am Freitag mit Platz drei und am Samstag mit Rang sechs \u00fcberzeugte und damit in der Gesamtwertung\u00a0<strong>unter die Top 10<\/strong>\u00a0fuhr. \u201eIch h\u00e4tte gerne nochmal ums Podium gek\u00e4mpft, aber insgesamt bin ich zufrieden. F\u00fcr mein erstes Supercross-Rennen war das richtig gut\u201c, so Ludwig.<\/p>\n<p><strong>Paul Bloy<\/strong>\u00a0aus Biberach k\u00e4mpfte sich trotz der Folgen eines Sturzes vom Freitag erneut ins Finale und wurde in der Endabrechnung\u00a0<strong>Achter<\/strong>\u00a0\u2013 unterst\u00fctzt von einem enthusiastischen Heimpublikum.<\/p>\n<p>Frankreich dominiert \u2013 Deutschland sucht den Anschluss<\/p>\n<p>Die Ergebnisse zeigen ein deutliches Bild:\u00a0<strong>Frankreich bleibt im Supercross eine Klasse f\u00fcr sich.<\/strong>\u00a0Pr\u00e4zise Fahrtechnik, Hallenerfahrung und eine starke Nachwuchsf\u00f6rderung sorgen seit Jahren daf\u00fcr, dass franz\u00f6sische Fahrer in fast jeder europ\u00e4ischen Halle das Tempo bestimmen.<\/p>\n<p>In Deutschland hat man dieses Ungleichgewicht mittlerweile erkannt. Mit der 2023 eingef\u00fchrten\u00a0<strong>Amateur SX Series<\/strong>wurde ein System geschaffen, das jungen Fahrern den Einstieg ins Supercross erleichtern soll. Hier k\u00f6nnen Nachwuchspiloten unter realistischen Rennbedingungen erste Hallenerfahrung sammeln und so den Sprung in die internationale Szene vorbereiten.<\/p>\n<p>Wie es mit der Serie jedoch weitergeht, ist\u00a0<strong>nach der Saison 2025 unklar<\/strong>. Aktuell ist offen, ob die Amateur SX Series in dieser Form fortgef\u00fchrt werden kann oder eine Neuausrichtung geplant ist. Klar ist nur: Ohne eine starke nationale Nachwuchsplattform wird es f\u00fcr deutsche Fahrer weiterhin schwierig bleiben, den R\u00fcckstand auf die franz\u00f6sische Konkurrenz aufzuholen.<\/p>\n<p>SX Next \u2013 Nachwuchs erstmals Teil des Stuttgarter Programms<\/p>\n<p>Ein Schritt in die richtige Richtung ist die neue\u00a0<strong>SX Next-Klasse<\/strong>, die in Stuttgart erstmals Teil des offiziellen Rennprogramms war. Sie richtet sich an junge deutsche Talente zwischen\u00a0<strong>13 und 25 Jahren<\/strong>, die auf\u00a0<strong>125ccm-Zweitakt-<\/strong>\u00a0oder\u00a0<strong>250ccm-Viertakt-Maschinen<\/strong>\u00a0starten. Zugelassen sind Fahrer aus den\u00a0<strong>Deutschen Motocross Meisterschaften 125 und 250<\/strong>\u00a0sowie die besten Piloten der\u00a0<strong>Amateur SX Series<\/strong>.<\/p>\n<p>Die SX Next soll als\u00a0<strong>Talentschmiede<\/strong>\u00a0dienen, in der junge Fahrer unter echten Wettkampfbedingungen Erfahrung sammeln und sich langfristig f\u00fcr h\u00f6here Klassen empfehlen k\u00f6nnen \u2013 ein wichtiger Baustein, um wieder mehr deutsche Namen in den Finalrennen zu sehen.<\/p>\n<p>Blick nach Dortmund<\/p>\n<p>Auch wenn einige franz\u00f6sische Topstars wie\u00a0<strong>Greg Aranda<\/strong>,\u00a0<strong>Jordi Tixier<\/strong>\u00a0und\u00a0<strong>Maxime Desprey<\/strong>\u00a0in Stuttgart fehlten, weil sie derzeit in der\u00a0<strong>World Supercross Championship (WSX)<\/strong>\u00a0antreten, d\u00fcrfte die franz\u00f6sische \u00dcbermacht bald wieder komplett sein. Beim\u00a0<strong>Supercross Dortmund<\/strong>\u00a0im Januar werden sie voraussichtlich wieder am Start stehen \u2013 und die deutschen Fahrer erneut vor eine gro\u00dfe Herausforderung stellen.<\/p>\n<p>\t\tPost navigation<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Auch bei der 41. 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