{"id":56255,"date":"2025-04-24T02:17:21","date_gmt":"2025-04-24T02:17:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/56255\/"},"modified":"2025-04-24T02:17:21","modified_gmt":"2025-04-24T02:17:21","slug":"einsturzgefahr-nuernberger-brueckenstahl-wird-untersucht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/56255\/","title":{"rendered":"Einsturzgefahr? N\u00fcrnberger Br\u00fcckenstahl wird untersucht"},"content":{"rendered":"<p>Mit schwerem Ger\u00e4t geht es in N\u00fcrnberg der gro\u00dfen Hafenbr\u00fccke an den Kragen. Mit viel M\u00fche k\u00e4mpfen sich die Bauarbeiter mit dem Bagger durch Tonnen aus Beton und Stahl. Das marode Bauwerk wurde bereits in eine Fahrtrichtung abgerissen, jetzt haben die Aufr\u00e4umarbeiten begonnen. Dabei geht es allerdings nicht nur um die reine Entsorgung. <\/p>\n<p>In welchem Zustand ist der Spannstahl? <\/p>\n<p>Inmitten des Schutts wirft Br\u00fcckenbau-Ingenieur Christoph Miller vom Servicebetrieb \u00d6ffentlicher Raum der Stadt N\u00fcrnberg einen genauen Blick auf die Tr\u00fcmmer. &#8222;Das kommt bei uns nat\u00fcrlich auch eher selten vor, dass wir diese R\u00fcckbau-Bereiche so genau inspizieren, aber das hat hier einen besonderen Grund. Wir interessieren uns vorwiegend f\u00fcr den Spannstahl.&#8220;<\/p>\n<p>Denn diesen Stahl sollen Materialforscher in Berlin nun genauer unter die Lupe nehmen. Der in der N\u00fcrnberger Hafenbr\u00fccke verbaute Spannstahl ist laut Christoph Miller nicht ganz unproblematisch. Sp\u00e4testens mit dem <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/deutschland-welt\/abrissarbeiten-an-dresdner-carolabruecke-beendet,UOS7Q6E\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">teilweisen Einsturz der Carolabr\u00fccke in Dresden<\/a> im September 2024 sind die Risiken mehr als deutlich geworden. Der Stahl ist, so hei\u00dft es im Fachjargon, spannungsrisskorrosionsgef\u00e4hrdet. Das hei\u00dft, er kann versagen, ohne dass man es von au\u00dfen sieht.<\/p>\n<p>Anf\u00e4lliger Spannstahl: Wie gef\u00e4hrdet sind Br\u00fccken?<\/p>\n<p>Bei seiner Suche nach geeigneten Untersuchungsobjekten hat es Ingenieur Miller auf ganz besondere Teile der abgerissenen Br\u00fccke abgesehen. &#8222;Stellen, die f\u00fcr uns relevant sind, aus der Feldmitte, \u00fcber dem Bereich der St\u00fctze, also die, die am h\u00f6chsten belastet sind.&#8220; Dort k\u00f6nnen die Experten schauen, in welchem Zustand die am h\u00f6chsten belasteten Stellen sind.<\/p>\n<p>In N\u00fcrnberg befinde sich der umstrittene Spannstahl noch in neun weiteren Br\u00fccken. Deshalb m\u00fcssten die Verantwortlichen diese Bauwerke besonders sorgf\u00e4ltig beobachten, so Miller. &#8222;Wir tun alles daf\u00fcr, dass diese Br\u00fccken entsprechend gepr\u00fcft werden, auch in einem engmaschigeren Turnus, um die Sicherheit weiterhin gew\u00e4hrleisten zu k\u00f6nnen. (&#8230;) Wir pr\u00fcfen mittlerweile zweimal j\u00e4hrlich, das hei\u00dft, wir haben den Turnus nochmal reduziert, um sicherzugehen und so entsprechend unserer Pflicht nachzukommen und die Sicherheit f\u00fcr die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger zu gew\u00e4hrleisten.&#8220;<\/p>\n<p>In sp\u00e4testens zwei bis drei Monaten erwartet Christoph Miller die ersten Ergebnisse aus Berlin. Entsprechende Erkenntnisse \u00fcber Tragf\u00e4higkeit und Einsturzgefahr k\u00f6nnten f\u00fcr Br\u00fccken in ganz Deutschland von Bedeutung sein. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Mit schwerem Ger\u00e4t geht es in N\u00fcrnberg der gro\u00dfen Hafenbr\u00fccke an den Kragen. 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