{"id":563177,"date":"2025-11-09T15:48:11","date_gmt":"2025-11-09T15:48:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/563177\/"},"modified":"2025-11-09T15:48:11","modified_gmt":"2025-11-09T15:48:11","slug":"stop-research-for-apartheid-propalaestina-aktivisten-protestieren-in-muenchner-uni","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/563177\/","title":{"rendered":"&#8222;Stop research for Apartheid&#8220;: Propal\u00e4stina-Aktivisten protestieren in M\u00fcnchner Uni"},"content":{"rendered":"<p>                    &#8222;Stop research for Apartheid&#8220;<br \/>\n                Propal\u00e4stina-Aktivisten protestieren in M\u00fcnchner Uni<\/p>\n<p>\t\t\t\t              09.11.2025, 16:28 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Der Krieg in Gaza f\u00fchrt zu Protesten. 500 Demonstranten ziehen am Freitagabend durch M\u00fcnchen. Ein Studierendenkollektiv wirft der TU Beihilfe im Gaza-Krieg vor. Auf eine Androhung hin verlassen die Protestierenden das Geb\u00e4ude. Ganz ohne Sch\u00e4den ziehen sie aber nicht von dannen.<\/strong><\/p>\n<p>Rund 40 propal\u00e4stinensische Aktivisten sind w\u00e4hrend einer Kundgebung in das Hauptgeb\u00e4ude der Technischen Universit\u00e4t M\u00fcnchen eingedrungen. Sie z\u00fcndeten vom Dach Pyrotechnik und entrollten ein Transparent, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Die Versammlung stand den Angaben nach unter dem Motto &#8222;Students against TUM Complicity &#8211; Stop Research for Apartheid&#8220;.<\/p>\n<p>Laut &#8222;S\u00fcddeutscher Zeitung&#8220; bezeichnen die Aktivisten die TU als &#8222;f\u00fchrendes Beispiel westlicher Wissenschaftseinrichtungen&#8220;, die &#8222;Komplizen in dem Genozid in Gaza&#8220; seien. Ein <a href=\"https:\/\/www.ohchr.org\/sites\/default\/files\/documents\/hrbodies\/hrcouncil\/sessions-regular\/session59\/advance-version\/a-hrc-59-23-aev.pdf\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">aktueller UN-Bericht<\/a> besch\u00e4ftigt sich mit der wissenschaftlichen Zusammenarbeit zwischen der TU M\u00fcnchen und israelischen Einrichtungen, darunter auch Unternehmen mit milit\u00e4rischem Hintergrund. Eine direkte Beteiligung der Universit\u00e4t an milit\u00e4rischer Forschung oder an der Zerst\u00f6rung Gazas ist allerdings nicht belegt.<\/p>\n<p>Nach etwa zwei Stunden h\u00e4tten die Aktivisten das Geb\u00e4ude verlassen, als ihnen die Universit\u00e4t eine Anzeige wegen Hausfriedensbruchs angedroht habe. Die Polizei sicherte anschlie\u00dfend die Eing\u00e4nge des Unigeb\u00e4udes.<\/p>\n<p>500 Demonstranten in M\u00fcnchen<\/p>\n<p>Die Aktivisten sollen nach Angaben der TU M\u00fcnchen auch Parolen an W\u00e4nde im Inneren des Geb\u00e4udes geschrieben haben. Die Universit\u00e4t wolle Anzeige wegen Sachbesch\u00e4digung stellen, sagte ein Sprecher. Solche Protestaktionen w\u00fcrden auch k\u00fcnftig nicht geduldet, an der TU M\u00fcnchen sei kein Platz f\u00fcr Antisemitismus.<\/p>\n<p>Insgesamt zogen bei der Versammlung am Freitagabend laut Polizei rund 500 Demonstranten durch die bayerische Landeshauptstadt. Sonstige Zwischenf\u00e4lle gab es nicht. Etwa 100 Polizisten waren im Einsatz.<\/p>\n<p>Bayerns Antisemitismusbeauftragter Ludwig Spaenle teilte zu dem Vorfall mit, Kritik an der israelischen Regierung sei durchaus erlaubt, aber bundesdeutsche Wissenschaftseinrichtungen zu diffamieren, sei unzul\u00e4ssig. Die Vorw\u00fcrfe der Aktivisten zu einer vermeintlichen Mitschuld der TU am Leid der Menschen in Gaza seien \u00fcble Verleumdung und entbehrten jeglicher Grundlage.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"&#8222;Stop research for Apartheid&#8220; Propal\u00e4stina-Aktivisten protestieren in M\u00fcnchner Uni 09.11.2025, 16:28 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion wurde k\u00fcnstlich&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":563178,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1827],"tags":[772,710,29,30,411,1268,2548,16,159,5162],"class_list":{"0":"post-563177","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-muenchen","8":"tag-bayern","9":"tag-demonstrationen","10":"tag-deutschland","11":"tag-germany","12":"tag-israel","13":"tag-muenchen","14":"tag-palaestina","15":"tag-politik","16":"tag-proteste","17":"tag-universitaet"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115520530574454636","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/563177","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=563177"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/563177\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/563178"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=563177"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=563177"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=563177"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}