{"id":5653,"date":"2025-04-03T18:24:21","date_gmt":"2025-04-03T18:24:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/5653\/"},"modified":"2025-04-03T18:24:21","modified_gmt":"2025-04-03T18:24:21","slug":"hamburg-hafenarbeiter-als-drogenschmuggler-zu-haftstrafen-verurteilt-regional","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/5653\/","title":{"rendered":"Hamburg: Hafenarbeiter als Drogenschmuggler zu Haftstrafen verurteilt | Regional"},"content":{"rendered":"<p>Hamburg \u2013 <b>Sie hofften auf den gro\u00dfen Drogen-Coup \u2013 und werden stattdessen f\u00fcr viele Jahre im Knast landen.<\/b><\/p>\n<p>Wegen Beteiligung an einem geplanten Schmuggel von 480 Kilo Kokain hat das Landgericht <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/regional\/hamburg\/hamburg-regional\/home-16344102.bild.html\" class=\"text-link\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hamburg<\/a> am Mittwoch zwei Angeklagte (38, 45) wegen bandenm\u00e4\u00dfigen Handeltreibens mit Bet\u00e4ubungsmitteln in nicht geringer Menge zu langen Haftstrafen verurteilt.<\/p>\n<p><b>Der \u00c4ltere, der auch wegen gef\u00e4hrlicher K\u00f6rperverletzung verurteilt wurde, bekam neuneinhalb Jahre Haft. Der J\u00fcngere muss f\u00fcr acht Jahre in den Knast. <\/b><\/p>\n<p>Versprochener Drogen-Lohn: 2000 Euro pro Kilo Kokain<\/p>\n<p>Laut Strafkammer hatten sich beide im Sommer 2020 einer Drogenbande angeschlossen. Diese plante, das <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/themen\/specials\/kokain\/nachrichten-news-fotos-videos-02-42346610.bild.html\" class=\"text-link\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kokain<\/a> in einem Container mit Balsaholz aus S\u00fcdamerika in den Hamburger Hafen zu schmuggeln. Um an den Container zu kommen, warb die Bande die beiden Besch\u00e4ftigten im Hafen an. <\/p>\n<p>Der J\u00fcngere arbeitete f\u00fcr eine Logistikfirma, wodurch er Zugang zu dem Terminal hatte. Der \u00c4ltere arbeitete auf dem Terminal im Stadtteil Altenwerder. Dort sollte der 45-J\u00e4hrige den Container in der Nacht zum 13. Januar 2021 in Empfang nehmen. <\/p>\n<p><b>Die versprochene Bezahlung: Beide sollten jeweils 2000 Euro pro Kilo Kokain erhalten. <\/b><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" width=\"992\" height=\"558\" alt=\"Schwer bewacht: 1,2 Tonnen Kokain werden von der Polizei im Februar aus der Asservatenkammer im Strafjustizgeb\u00e4ude abgeholt und zur Verbrennung in den Hafen transportiert\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/08e38102a26083d4541842766b999506,834ea1dc\"   class=\"landscape\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p class=\"fig__caption__text\">Schwer bewacht: Beschlagnahmtes Kokain wird von der Polizei im Februar aus der Asservatenkammer im Strafjustizgeb\u00e4ude abgeholt und zur Verbrennung abtransportiert (Archivfoto)<\/p>\n<p>Foto: Martin Brinckmann<\/p>\n<p>Doch der Coup ging nicht glatt.<b> <\/b>Im Wege stand der Bande ein Arbeitskollege, der zusammen mit dem 45-J\u00e4hrigen f\u00fcr die Nachtschicht eingeteilt war. Zwei Bandenmitglieder verfolgten den Mann auf der Fahrt zur Arbeit und stoppten ihn als vermeintliche Polizisten. <\/p>\n<p>Aufmerksamer Arbeitskollege wurde verpr\u00fcgelt<\/p>\n<p>Doch der Kollege wurde misstrauisch und verlangte die Dienstausweise zu sehen. Daraufhin versetzte ihm einer der schwarz gekleideten M\u00e4nner mehrere kr\u00e4ftige <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/themen\/ereignisse\/straftaten\/news-fotos-videos-17026252.bild.html\" class=\"text-link\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Faustschl\u00e4ge ins Gesicht<\/a>. Dem Hafenarbeiter gelang es, mit seinem Auto zu fl\u00fcchten. Das Opfer erlitt zahlreiche Kopfverletzungen und ist bis heute in psychologischer Behandlung. <\/p>\n<p><b>\u201eEs zeigt sich die besondere Gef\u00e4hrlichkeit der Bande, mit der wir es hier zu tun haben\u201c, sagte die Vorsitzende Richterin Isabel Hildebrandt.<\/b><\/p>\n<p>Lesen Sie auchDrogen im Wert von 14 Millionen Euro verschwunden<\/p>\n<p>Als die Bande das Kokain aus dem Container holen wollte, war es bereits verschwunden. Den Verbleib des Rauschgifts konnte das Gericht nicht aufkl\u00e4ren. Nach Angaben der Richterin war der Container bei einem Zwischenstopp in Rotterdam bereits dem niederl\u00e4ndischen Zoll aufgefallen, weil er ein besch\u00e4digtes Siegel hatte. Er sollte in Hamburg durchleuchtet werden. <\/p>\n<p>Au\u00dferdem hatten die Bandenmitglieder \u00fcber die verschl\u00fcsselten Messengerdienste EncroChat und Sky ECC kommuniziert, die die franz\u00f6sische Polizei bereits \u00fcberwachte. <\/p>\n<p><b>Das Rauschgift h\u00e4tte in Deutschland verkauft werden sollen, wie die Richterin sagte. Die 480 Kilo Kokain h\u00e4tten nach konservativer Sch\u00e4tzung einen Verkaufswert von 14 Millionen Euro. <\/b><\/p>\n<p>Das Urteil ist noch nicht rechtskr\u00e4ftig. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Hamburg \u2013 Sie hofften auf den gro\u00dfen Drogen-Coup \u2013 und werden stattdessen f\u00fcr viele Jahre im Knast landen.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":5654,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1826],"tags":[29,30,692,1989,1346,4933,4934,1347,2288,45],"class_list":{"0":"post-5653","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-hamburg","8":"tag-deutschland","9":"tag-germany","10":"tag-hamburg","11":"tag-hamburger-hafen","12":"tag-kokain","13":"tag-landgericht","14":"tag-landgericht-hamburg","15":"tag-schmuggel","16":"tag-schroeder-dino","17":"tag-texttospeech"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114275435356873533","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5653","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5653"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5653\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5654"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5653"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5653"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5653"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}