{"id":56534,"date":"2025-04-24T04:48:08","date_gmt":"2025-04-24T04:48:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/56534\/"},"modified":"2025-04-24T04:48:08","modified_gmt":"2025-04-24T04:48:08","slug":"krieg-gegen-die-ukraine-trump-verkuendet-deal-mit-putin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/56534\/","title":{"rendered":"Krieg gegen die Ukraine: Trump verk\u00fcndet &#8222;Deal&#8220; mit Putin"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 24.04.2025 06:44 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Die USA einigen sich offenbar mit Russland &#8211; und setzen damit die Ukraine unter Zugzwang. Doch dass Kiew dem &#8222;Deal&#8220; zwischen Trump und Putin zustimmt, ist unwahrscheinlich.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIn den Verhandlungen \u00fcber die Beendigung des Krieges gegen die Ukraine sieht US-Pr\u00e4sident Donald Trump eine Einigung mit Russland erreicht: &#8222;Ich glaube, wir haben einen Deal mit Russland&#8220;, sagte Trump in Washington. Nun m\u00fcsse er noch den ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj \u00fcberzeugen, was &#8222;schwieriger&#8220; sei.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nKurz zuvor hatte der US-Pr\u00e4sident Selenskyj vorgeworfen, den Krieg mit aufhetzenden \u00c4u\u00dferungen zu verl\u00e4ngern. Der ukrainische Pr\u00e4sident dagegen wies die Linie von Trump erneut zur\u00fcck, sein Land k\u00f6nne f\u00fcr einen Frieden auf die von Russland annektierte Schwarzmeer-Halbinsel Krim verzichten.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n&#8222;Die Ukraine wird immer im Einklang mit ihrer Verfassung handeln, und wir sind absolut sicher, dass unsere Partner &#8211; insbesondere die USA &#8211; sich an ihre starken Entscheidungen halten werden&#8220;, sagte Selenskyj in einer bei Telegram und auf der Plattform X ver\u00f6ffentlichten Mitteilung. Dazu heftete er die Krim-Erkl\u00e4rung der USA von 2018 an, in der Russland zum R\u00fcckzug von der v\u00f6lkerrechtlich zur Ukraine geh\u00f6renden Krim aufgefordert wird.<\/p>\n<p>    Trump macht Selenskyj Vorw\u00fcrfe<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer US-Pr\u00e4sident hatte Selenskyj vorgeworfen, mit seiner Weigerung den Krieg zu verl\u00e4ngern. &#8222;Wenn er die Krim haben will, warum haben sie dann nicht schon vor elf Jahren um sie gek\u00e4mpft, als sie ohne einen Schuss an Russland \u00fcbergeben wurde?&#8220;, schrieb er auf seiner Plattform Truth Social. Es seien solche aufhetzende \u00c4u\u00dferungen, die es schwierig machten, diesen Krieg beizulegen. &#8222;Diese Aussage ist sehr sch\u00e4dlich f\u00fcr die Friedensverhandlungen mit Russland&#8220;, schrieb der US-Pr\u00e4sident.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nSp\u00e4ter sagte Trump, er habe gedacht, es sei einfacher, mit Selenskyj zu verhandeln. &#8222;Bis jetzt war es schwieriger, aber das ist okay.&#8220; Trump lie\u00df offen, ob er den ukrainischen Pr\u00e4sidenten bei den Trauerfeierlichkeiten f\u00fcr Papst Franziskus in Rom am Samstag sehen wird.\u00a0<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nVergangene Woche hatte Trump noch mit dem R\u00fcckzug der USA aus den Ukraine-Verhandlungen gedroht, sollten Kiew oder Moskau die Gespr\u00e4che &#8222;sehr schwierig&#8220; machen. Am Sonntag \u00e4u\u00dferte er dann die Hoffnung auf ein Abkommen zwischen Russland und der Ukraine noch diese Woche, ohne allerdings weitere Angaben zu Fortschritten in den Verhandlungen zu machen.<\/p>\n<p>    USA erh\u00f6hen Druck auf Kiew<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nTrump dr\u00e4ngt seit Monaten auf ein schnelles Ende des Ukraine-Kriegs und fordert eine schnelle Waffenruhe. Im Wahlkampf hatte er zun\u00e4chst behauptet, er k\u00f6nne den Ukraine-Krieg binnen 24 Stunden beenden. Sp\u00e4ter nannte er sechs Monate als Zeitspanne.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nTrump hatte nach einem Telefonat mit Putin am 12. Februar einen &#8222;unverz\u00fcglichen&#8220; Beginn von Gespr\u00e4chen vereinbart. Verhandlungen mit Vertretern Russlands und der Ukraine Ende M\u00e4rz in Saudi-Arabien brachten aber keinen Durchbruch. Putin lehnte einen von den USA und der Ukraine vorgelegten Vorschlag f\u00fcr eine bedingungslose Waffenruhe ab.\u00a0<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nZuletzt erh\u00f6hte Washington im Zuge seiner Bem\u00fchungen um eine Beendigung des Krieges den Druck auf Kiew, auf die R\u00fcckgabe einiger von Russland besetzter Gebiete zu verzichten. Die Weigerung des ukrainischen Pr\u00e4sidenten Selenskyj, die von Russland annektierte Halbinsel Krim abzutreten, sei &#8222;sehr sch\u00e4dlich f\u00fcr die Friedensverhandlungen&#8220; mit Moskau, schrieb Trump zuletzt in seinem Onlinedienst Truth Social. US-Vizepr\u00e4sident JD Vance brachte ein Einfrieren der aktuellen Grenzlinien im Ukraine-Krieg ins Gespr\u00e4ch.<\/p>\n<p>    Russland greift weiter Ziele im ganzen Land an<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nUnterdessen setze Russland seine Angriffe auf die Ukraine unvermindert fort. In der ukrainischen Hauptstadt Kiew wurden bei einem n\u00e4chtlichen russischen Raketenangriff mindestens zwei Menschen get\u00f6tet. Mindestens 54 weitere Menschen seien bei dem Angriff verletzt worden, teilte B\u00fcrgermeister Vitali Klitschko im Onlinedienst Telegram mit. 38 von ihnen seien ins Krankenhaus gebracht worden, darunter sechs Kinder.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAm fr\u00fchen Morgen hatten die Beh\u00f6rden bei Telegram eine Luftalarm-Warnung herausgegeben. Journalisten der Nachrichtenagentur AFP h\u00f6rten Explosionen in der ganzen Stadt. Auch Drohnen waren \u00fcber Kiew zu h\u00f6ren.\u00a0In einem Luftschutzkeller eines Wohnhauses versammelten sich mehr als ein Dutzend Bewohner, nachdem der Luftalarm ausgel\u00f6st worden war, wie ein AFP-Reporter beobachtete.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nMoskau f\u00fchrt immer wieder Raketenangriffe auf die Ukraine und ihre Hauptstadt aus. Viele Angriffe richten sich auch gegen die Energieinfrastruktur des Landes. Die Ukraine greift ihrerseits regelm\u00e4\u00dfig Ziele in Russland an.<\/p>\n<p>    Beschuss auf den Osten der Ukraine<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAuch den Osten der Ukraine nahmen die russischen Streitkr\u00e4fte ukrainischen Beh\u00f6rdenangaben zufolge unter Beschuss. Der B\u00fcrgermeister von Charkiw, Igor Terechow, erkl\u00e4rte, dass die zweitgr\u00f6\u00dfte Stadt des Landes von sieben Raketen getroffen worden sei. Sp\u00e4ter f\u00fcgte er hinzu, dass &#8222;ein massiver Drohnenangriff&#8220; auf die Stadt im Gange sei. Die Bewohner forderte er auf, sich in Sicherheit zu bringen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nZuletzt waren aus mehreren ukrainischen Regionen Br\u00e4nde nach russischen Angriffen gemeldet worden. Betroffen waren nach offiziellen Angaben die Regionen Kiew, Charkiw, Poltawa, Odessa und Dnipropetrowsk. Der ukrainische Pr\u00e4sidialamtschef Andrij Jermak erkl\u00e4rte, Russland greife Kiew, Charkiw und andere St\u00e4dte &#8222;in diesem Moment mit Raketen und Drohnen&#8220; an. &#8222;Putin zeigt nur den Wunsch zu t\u00f6ten&#8220;, erkl\u00e4rte Jermak und forderte: &#8222;Die Angriffe auf Zivilisten m\u00fcssen aufh\u00f6ren.&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 24.04.2025 06:44 Uhr Die USA einigen sich offenbar mit Russland &#8211; und setzen damit die Ukraine unter&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":56535,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4012],"tags":[331,332,365,13,14,15,307,12,113,317],"class_list":{"0":"post-56534","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-ukraine","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-deal","11":"tag-headlines","12":"tag-nachrichten","13":"tag-news","14":"tag-russland","15":"tag-schlagzeilen","16":"tag-trump","17":"tag-ukraine"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114391135367998025","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/56534","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=56534"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/56534\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/56535"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=56534"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=56534"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=56534"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}