{"id":56591,"date":"2025-04-24T05:19:08","date_gmt":"2025-04-24T05:19:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/56591\/"},"modified":"2025-04-24T05:19:08","modified_gmt":"2025-04-24T05:19:08","slug":"frankfurt-main-energydrinks-putschen-auf-aber-rasseln-durch-den-oeko-test","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/56591\/","title":{"rendered":"Frankfurt\/Main | Energydrinks putschen auf, aber rasseln durch den \u00ab\u00d6ko-Test\u00bb"},"content":{"rendered":"<p class=\"bodytext\">Frankfurt\/Main (dpa\/tmn) &#8211; Wenn sich Teenager schlapp, m\u00fcde oder gestresst f\u00fchlen, greifen sie gerne zu s\u00fc\u00dfen Energydrinks. Mit dem oft angepriesenem Energiekick verbinden sie mehr Leistungsf\u00e4higkeit oder auch Freiheit. Manche reden sich sogar ein, dass sie so ihren Durst perfekt l\u00f6schen und schl\u00fcrfen den koffeinhaltigen Mix literweise.\u00a0<\/p>\n<p>Die Zeitschrift \u00ab\u00d6ko-Test\u00bb (Heft 5\/25) h\u00e4lt das f\u00fcr keine gute Idee. Sie untersuchte 22 Energydrinks und f\u00e4llt ein vernichtendes Urteil. Die Tester k\u00f6nnen kein einziges Getr\u00e4nk empfehlen: Zehn Marken sind \u00abungen\u00fcgend\u00bb, acht \u00abmangelhaft\u00bb und gerade einmamal vier wenigstens noch \u00abausreichend\u00bb. Das liegt vor allem an der Dosierung der Inhaltsstoffe Koffein und Zucker sowie der Chemikalie Bisphenol-A.<\/p>\n<p>Das Koffein-Problem\u00a0<\/p>\n<p>Koffein ist die wichtigste Zutat in Energydrinks &#8211; und wohl auch die umstrittenste. Den festgelegten H\u00f6chstgehalt von 320\u00a0Milligramm pro Liter Koffein in koffeinhaltigen Erfrischungsgetr\u00e4nken w\u00fcrden die Hersteller aller Produkte im Test ausreizen.\u00a0<\/p>\n<p>Umgerechnet auf eine 250-ml-Dose sind das 80 Milligramm Koffein, was einer Tasse Kaffee entspricht. Doch \u00ab\u00d6ko-Test\u00bb verweist auf Untersuchungen, in denen Jugendliche in Einzelf\u00e4llen in k\u00fcrzester Zeit einen Liter Energydrinks getrunken hatten. Danach zeigten sich schwerwiegende Wirkungen wie Herzklopfen, Kurzatmigkeit, Muskelzittern und Ver\u00e4nderungen in der Herzstromkurve.<\/p>\n<p>Das Zucker-Problem<\/p>\n<p>\u00dcber die H\u00e4lfte der Energydrinks im Test enthalten mehr als zehn Gramm Zucker pro 100\u00a0Milliliter. In einer 250-Milliliter-Dose stecken entsprechend rund acht St\u00fcck W\u00fcrfelzucker. Schon mit einer einzigen Dose am Tag werde die von der WHO empfohlene maximale t\u00e4gliche Aufnahme von Zucker \u00fcberschritten.\u00a0<\/p>\n<p>Bei einigen wenigen Drinks wird der Zucker zwar durch S\u00fc\u00dfstoffe ersetzt. Doch auch die st\u00f6ren die Tester. \u00abWir werten S\u00fc\u00dfstoffe ab, weil sie die Geschmacksnerven an S\u00fc\u00dfes gew\u00f6hnen und Appetit auf mehr machen k\u00f6nnen. Die WHO sieht bei regelm\u00e4\u00dfigem S\u00fc\u00dfstoffverzehr sogar Hinweise f\u00fcr eine erh\u00f6hte Sterblichkeit\u00bb, schreibt \u00ab\u00d6ko-Test\u00bb.<\/p>\n<p>Das Bisphenol-A-Problem<\/p>\n<p>In 20 der 22 Energydrinks f\u00fchrt die Chemikalie Bisphenol-A zu Abwertungen. Es stammt vermutlich aus den Epoxidharzen der Dosenlackierungen und kann in die Koffeinbrause \u00fcbergehen. Die Tester kennen dieses Problem bereits von anderen Lebensmitteln aus B\u00fcchsen.\u00a0<\/p>\n<p>Sie weisen darauf hin, dass der Stoff eine hormonelle Wirkung f\u00fcr Mensch und Umwelt besitzen soll. Er sei zudem als reproduktionstoxisch eingestuft und werde unter anderem in Zusammenhang mit einem erh\u00f6hten Brustkrebsrisiko, \u00dcbergewicht und Verhaltensauff\u00e4lligkeiten bei Kindern diskutiert. Um diese Kontaminationen zu vermeiden, sei bereits ein Bisphenol-A-Verbot f\u00fcr Innen- und Au\u00dfenlackierungen auf den Weg gebracht worden &#8211; allerdings mit langen \u00dcbergangsfristen, wie \u00ab\u00d6ko-Test\u00bb bem\u00e4ngelt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Frankfurt\/Main (dpa\/tmn) &#8211; Wenn sich Teenager schlapp, m\u00fcde oder gestresst f\u00fchlen, greifen sie gerne zu s\u00fc\u00dfen Energydrinks. 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