{"id":565974,"date":"2025-11-10T18:55:12","date_gmt":"2025-11-10T18:55:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/565974\/"},"modified":"2025-11-10T18:55:12","modified_gmt":"2025-11-10T18:55:12","slug":"grundsteuereinnahmen-in-gladbeck-nach-reform-nun-niedriger","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/565974\/","title":{"rendered":"Grundsteuereinnahmen in Gladbeck nach Reform nun niedriger"},"content":{"rendered":"<p><a title=\"Rathaus bei Nacht (2)\" href=\"https:\/\/neue-gladbecker-zeitung.de\/grundsteuereinnahmen-in-gladbeck-nach-reform-nun-niedriger\/rathaus-bei-nacht-2-2\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img fetchpriority=\"high\" width=\"678\" height=\"381\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Rathaus-bei-Nacht-2.webp.webp\" class=\"attachment-mh-magazine-content size-mh-magazine-content wp-post-image\" alt=\"Grundsteuereinnahmen nach Reform\" title=\"Rathaus bei Nacht (2)\" loading=\"eager\" decoding=\"async\"\/><\/a><br \/>\nDas alte Gladbecker Rathaus bei Nacht. Dunkele Wolken ziehen auf. Foto: Neue Gladbecker Zeitung<\/p>\n<p>Aufkommensneutralit\u00e4t ist in Gladbeck nicht gegeben<\/p>\n<p><strong>Gladbeck \u2013 10.11.2025 \u2013 Grundsteuereinnahmen<\/strong> \u2013 In Mai 2025 titelten wir: \u201e<strong>Grundsteuereinnahmen in Gladbeck nach Reform nicht h\u00f6her\u201e. <\/strong>Das geschah aufgrund einer Presseanfrage bei der Stadt Gladbeck. Noch vor f\u00fcnf Monaten erhielten wir die Auskunft, dass die Reform der Grundsteuer f\u00fcr Gladbeck aufkommensneutral sei.<\/p>\n<p>Jetzt hei\u00dft es, dass die <strong>Mindereinnahmen rund 500.000 Euro<\/strong> betragen. Soviel zur Halbwertzeit von guten Nachrichten! Oder war die \u201egute Nachricht\u201c etwa gesch\u00f6nt, weil die Kommunalwahl bevor stand? Die halbe Million Euro fehlt nicht nur in 2025, sondern nat\u00fcrlich auch jeweils in den Folgejahren.<\/p>\n<p>Die Gladbecker k\u00f6nnen also <strong>nicht aufatmen<\/strong> \u2013 die Grundsteuerhebes\u00e4tze in <strong><a style=\"color: #ff0000;\" href=\"https:\/\/www.gladbeck.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Gladbeck<\/a><\/strong> werden sehr wahrscheinlich steigen. Das trifft nicht nur die Hausbesitzer, sondern auch <strong>alle Mieter<\/strong>, denn die Grundsteuer wird auf die Nebenkosten umgelegt.<\/p>\n<p><strong>Derzeit gelten (seit dem 1.1.2025) folgende Hebes\u00e4tze:<\/strong><\/p>\n<blockquote>\n<p>Grundsteuer <strong>A<\/strong> (land- und forstwirtschaftliche Grundst\u00fccke) 345 %<\/p>\n<p>Grundsteuer <strong>B1<\/strong> (Wohngrundst\u00fccke) 929 %<\/p>\n<p>Grundsteuer <strong>B2<\/strong> (Nichtwohngrundst\u00fccke) 1.673 %<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Durch die Grundsteuerreform sind im vergangenen Jahr alle Immobilien neu bewertet worden. Dabei gab es in vielen Einzelf\u00e4llen, im Vergleich zur alten Bewertung, Abweichungen nach oben oder unten. Doch im \u201eSchnitt \u00fcber alle Zahlungspflichtigen wichen die Grundsteuereinnahmen der Stadt Gladbeck aus den neu bewerteten Immobilien im Mai 2025 nur um o,8 Prozentpunkte von den bisherigen Einnahmen ab\u201c, schrieb uns die Stadt Gladbeck. Das sieht nun ganz anders aus!<\/p>\n<p>Die wesentliche Anforderung, n\u00e4mlich die, dass die Reform aufkommensneutral sein soll, ist damit zumindest in Gladbeck nicht erreicht.<\/p>\n<p>Die NGZ-News aus Gladbeck immer sofort auf das Handy?<br \/>Dann abonniere kostenlos den <a style=\"color: #ff0000;\" href=\"https:\/\/whatsapp.com\/channel\/0029VaAJZdH8F2pIH21PF72X\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">WhatsApp-Kanal<\/a><br \/>\nDie Gladbecker Zusammenfassung des Tages der NGZ?<br \/>Dann abonniere den kostenlosen <a href=\"https:\/\/neue-gladbecker-zeitung.de\/newsletter-2\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Newsletter<\/strong><\/a><br \/>\nFolgen Sie uns auf Facebook: <strong><a style=\"color: #ff0000;\" href=\"https:\/\/www.facebook.com\/NeueGladbeckerZeitung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">NeueGladbeckerZeitung<\/a><\/strong><\/p>\n<p>Die Grundsteuereinnahmen der Stadt Gladbeck sehen im Einzelnen so aus<\/p>\n<p>F\u00fcr das <strong>Jahr 2024<\/strong> verzeichnete die Stadt Gladbeck einen Ertrag von ca. 23.000 Euro bei der Grundsteuer A und ca. 18,0 Mio. Euro bei der Grundsteuer B. In 2024 wurde noch nicht Wohngrundst\u00fccken (B1) und Nichtwohngrundst\u00fccken (B2) unterschieden.<\/p>\n<p>Im Mai 2025 prognostizierte die Stadt f\u00fcr das <strong>Haushaltsjahr 2025<\/strong> Einnahmen von rund 18.000 Euro bei der Grundsteuer A sowie insgesamt rund 17,9 Mio. Euro bei der Grundsteuer B \u2013 davon etwa 12,4 Mio. aus Wohngrundst\u00fccken (B1) und 5,5 Mio. Euro aus Nichtwohngrundst\u00fccken (B2). <strong>Zu beachten ist, <\/strong>dass diese Werte auf dem damaligen Datenstand beruhen und sich durch fortlaufende Anpassungen noch ver\u00e4nderten.<\/p>\n<blockquote>\n<p>Aus der alten Grundsteuer <strong>B1<\/strong> (Wohngrundst\u00fccke) 929 % wurden also 12,4 Mio. Euro generiert und aus der neuen Grundsteuer <strong>B2<\/strong> (Nichtwohngrundst\u00fccke) 1.673 % erzielte die Stadt Gladbeck 5,5 Mio. Euro. Das bedeutet, dass es nur deshalb zur Aufkommensneutralit\u00e4t kommt, weil Mindereinnahmen aus der B1-Steuer zu 929 % durch Mehreinnahmen aus der B2-Steuer zu 1,673 % kompensiert werden. Ohne die Differenzierung in B1 und B2 h\u00e4tte die Stadt Gladbeck (wenn es nur die B1-Steuer wie bis 2024 geben w\u00fcrde) Einnahmeverluste in Millionenh\u00f6he und m\u00fcsste die Grundsteuer anheben.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Die Entwicklung zeigt, dass die Stadt Gladbeck nach und nach korrigierte Grundlagenbescheide des Finanzamts erreicheten. Diese wiesen zumeist Korrekturen nach unten \u2013 aber auch nach oben \u2013 aus. Eine belastbare Prognose zur finalen Ertragsh\u00f6he lie\u00df sich daher im Mai noch nicht seri\u00f6s treffen.<\/p>\n<p>Aufkommensneutralit\u00e4t bei den Grundsteuereinnahmen angek\u00fcndigt, aber nicht gegeben<\/p>\n<p>Im Mai 2025 gab es eine Abweichung von rund \u2013140.000 Euro, was einer Differenz von rd. 0,8 Prozent entsprach. Damit bewegten sich die prognostizierten Ertr\u00e4ge sehr nah an der angestrebten Aufkommensneutralit\u00e4t.<\/p>\n<p><strong>Jetzt fehlen 500.000 Euro j\u00e4hrlich, das sind 2,85 %.<\/strong><\/p>\n<p>Ob es eine Anpassung der Hebes\u00e4tze f\u00fcr das Jahr 2026 gibt, wird der neue Stadtrat entscheiden. Die Stadt Gladbeck rechnet damit, dass sich die wertm\u00e4\u00dfigen Berichtigungen durch das Finanzamt auch noch in das kommende Jahr hinein fortsetzen.<\/p>\n<p><a style=\"color: #ff0000;\" href=\"https:\/\/neue-gladbecker-zeitung.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Zur Startseite<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Das alte Gladbecker Rathaus bei Nacht. Dunkele Wolken ziehen auf. 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