{"id":56675,"date":"2025-04-24T06:04:17","date_gmt":"2025-04-24T06:04:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/56675\/"},"modified":"2025-04-24T06:04:17","modified_gmt":"2025-04-24T06:04:17","slug":"talgesichter-bei-uns-kann-man-einfach-da-sein-die-bibliothek-als-wohnzimmer-der-stadt-blickfeld-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/56675\/","title":{"rendered":"Talgesichter: \u201cBei uns kann man einfach da sein\u201d &#8211; Die Bibliothek als Wohnzimmer der Stadt &#8211; blickfeld"},"content":{"rendered":"<p><strong>blickfeld:<\/strong> Welcher Begriff von der Holsteiner Treppe hat Ihnen am meisten zugesagt?<\/p>\n<p><strong>Karin R\u00f6hrich:<\/strong> Ich habe mich f\u00fcr <strong>Begeisterung<\/strong> entschieden, weil sie f\u00fcr mich sehr viel b\u00fcndelt. Ich bin jemand, bei dem man schnell Begeisterung entfacht und ich bin auch jemand, der das schnell bei anderen tun kann. Mich begeistert insbesondere die Arbeit in der Bibliothek, aber mich begeistert auch Wuppertal. Auf der Treppe stehen auch viele Begriffe mit negativer Konnotation, aber ich gehe immer vom Besten aus, ohne Probleme kleinzureden oder auszublenden.<\/p>\n<p><strong>blickfeld:<\/strong> Was begeistert Sie ganz besonders an Wuppertal?<\/p>\n<p><strong>Karin R\u00f6hrich:<\/strong> Ich mag an Wuppertal ganz doll, dass ich es so gut kenne. Ich bin geb\u00fcrtige Remscheiderin, aber Wuppertal begleitet mich schon mein ganzes Leben lang. Das fing schon in der Schule an, als ich mich als Jugendliche allm\u00e4hlich aus dem eigenen Dunstkreis herausbewegt habe. Wuppertal war f\u00fcr uns das Ausgehziel, das Einkaufsziel und auch das Ziel f\u00fcr Kultur. Ich habe mich sp\u00e4ter entschieden, hier zu studieren, weil ich noch aus der Schulzeit diese Bindung hatte. Die Topografie hat mich tats\u00e4chlich auch begeistert \u2013 die H\u00f6hen und die Tallage. Ich mag die Gegens\u00e4tze zwischen ganz urban, etwa wenn man zum \u00d6lberg oder \u00fcber den Rott geht und ganz viel Natur drumherum. Diese Chance, Natur immer um sich herum zu haben und gleichzeitig doch in der Gro\u00dfstadt zu sein, das finde ich ganz reizvoll.<\/p>\n<p><strong>blickfeld:<\/strong> Wie w\u00fcrden Sie Ihren pers\u00f6nlichen Beitrag zu Wuppertal beschreiben?<\/p>\n<p><strong>Karin R\u00f6hrich:<\/strong> Mein Mann und ich sind hierher gezogen, ich bin Mitglied im <a href=\"https:\/\/wuppertal-sued.rotary.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Rotary-Club Wuppertal-S\u00fcd<\/a>, an dem ich besonders die Hands-On-Aktionen mag. Neben meiner Funktion als Bibliotheksleitung bin ich auch Mitglied der Stadtverwaltung in der ganzen Vielfalt ihrer Aufgaben. Ich besuche sehr gern die vielen kulturellen Angebote der Stadt und f\u00fchle mich als Netzwerkerin f\u00fcr Wuppertal.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/stadtbibliothek-wuppertal.webp.webp\" data-slb-active=\"1\" data-slb-asset=\"971888342\" data-slb-internal=\"0\" data-slb-group=\"44042\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1200\" height=\"800\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/stadtbibliothek-wuppertal.webp.webp\" alt=\"\" class=\"wp-image-42095\"  \/><\/a>Die Zentralbibliothek Wuppertal \u2013 Foto: mw<br \/>\n\u201eDie Bibliothek ist ein absolut konsumfreier Ort\u201c<\/p>\n<p><strong>blickfeld:<\/strong> Und welchen Beitrag leisten Sie als Leiterin der Stadtbibliothek?<\/p>\n<p><strong>Karin R\u00f6hrich:<\/strong> Die Bibliothek leistet einen wichtigen Beitrag zur Teilhabe \u2013 an zehn Standorten sind wir da, um die Menschen m\u00f6glichst niedrigschwellig zu erreichen: Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Senioren \u2013 egal, welcher Herkunft, welchen Alters, welcher Orientierung. Ich wei\u00df nicht, ob das so klar ist: die Menschen k\u00f6nnen einfach in unsere Standorte reingehen und alles nutzen \u2013 sie m\u00fcssen daf\u00fcr keine Bibliothekskarte haben, die Bibliothek ist ein absolut konsumfreier Ort. Das ist ein sehr hohes Gut in der Innenstadt und in den Quartieren. Bei uns kann man einfach da sein und das ist ein gro\u00dfer Beitrag, den wir f\u00fcr Wuppertal leisten. Mit Teilhabe ist nat\u00fcrlich auch gemeint, dass wir den Zugang zu Informationen und Medien bieten, Lesef\u00f6rderung machen und auch Beratung zu neuen technischen Errungenschaften. Man kann seine Schallplatten digitalisieren, Schach spielen, es gibt Gaming-Events f\u00fcr Jugendliche. Das sind nur einige Beispiele.<\/p>\n<p><strong>blickfeld:<\/strong> Eine Kooperation zwischen der Stadtbibliothek und der <a href=\"https:\/\/www.wz.de\/nrw\/wuppertal\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Westdeutschen Zeitung<\/a> l\u00e4uft unter dem Slogan: Nur Lesen war gestern, heute ist Abenteuer, heute ist Vielfalt. K\u00f6nnten Sie das etwas aufschl\u00fcsseln?<\/p>\n<p><strong>Karin R\u00f6hrich:<\/strong> Die Bibliothek ist kein Ort, an dem nur B\u00fccher aufbewahrt werden. Die Bibliothek ist dazu da, um Dinge zu erleben, die Fantasie anzuregen, die Menschen auf eine Reise zu schicken, entweder durch die Medien, die wir anbieten, oder durch unsere Angebote.<\/p>\n<p>Zum Beispiel kommt vormittags eine Schulklasse oder eine KiTa-Gruppe oder beides hierher und dann machen wir mit den M\u00e4dchen und Jungen ein Bilderbuchkino. Die Kolleginnen digitalisieren ein ausgew\u00e4hltes Buch, zeigen die Bilder und lesen dazu vor. Auch das meint: Nur Lesen war gestern. Wir versuchen, alle Sinne anzusprechen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/karin-roehrich_quad_stadtbibliothek-wtal.webp.webp\" data-slb-active=\"1\" data-slb-asset=\"1770719129\" data-slb-internal=\"0\" data-slb-group=\"44042\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1200\" height=\"1200\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/karin-roehrich_quad_stadtbibliothek-wtal.webp.webp\" alt=\"\" class=\"wp-image-44068\"  \/><\/a>Karin R\u00f6hrich \u2013 Foto: Stadtbibliothek Wuppertal<br \/>\nWuppertaler Stadtbibliothek als dritter Ort \u201eneben dem Zuhause und dem Arbeits-, Ausbildungs- oder Studienplatz\u201c<\/p>\n<p>Wir sagen, dass wir uns zu einem dritten Ort neben dem Zuhause und dem Arbeits-, Ausbildungs- oder Studienplatz entwickeln. Wir m\u00f6chten den Menschen anbieten, bei uns zu sein. Und weil wir wissen, dass es immer Menschen gibt, die nicht zu uns kommen, weil ihre Mobilit\u00e4t eingeschr\u00e4nkt ist oder weil sie sich nicht trauen, wollen wir ab 2025 verst\u00e4rkt versuchen, mit der Bibliothek an andere Orte zu gehen. In den Sommerferien 2024 haben wir das schon ausprobiert, dass die Kollegen mit dem Lastenfahrrad auf Spielpl\u00e4tze gefahren sind. Jetzt wollen wir mit einem B\u00fccherrucksack in Altenheime gehen, zu Menschen, die nicht mehr zu uns kommen k\u00f6nnen. Und das ist etwas, was wir \u00fcbers Ehrenamt machen.<\/p>\n<p><strong>blickfeld:<\/strong> Man findet in der Zentralbibliothek am Nachmittag kaum einen freien Tisch, ich wei\u00df nicht, ob das allgemein so bekannt ist.<\/p>\n<p><strong>Karin R\u00f6hrich:<\/strong> Das ist eins unserer gro\u00dfen Themen: Wir brauchen unter anderem einen gr\u00f6\u00dferen Standort, um den Bedarf bei den Menschen zu erf\u00fcllen. Einer der Kollegen aus der Bibliotheksleitung sagt immer: Es gibt drei wesentliche Dinge f\u00fcr eine gute Bibliothek: W-Lan, Steckdose und Kaffeeautomat. Er sagt das zwar halb als Scherz, aber da ist was dran. Sie k\u00f6nnen bei uns kostenlos ins Internet gehen, auch wenn Sie zu Hause kein eigenes Endger\u00e4t haben, und diese Nachfrage steigt bei uns stetig. Insbesondere, um in Ruhe zu lernen oder zu arbeiten.<\/p>\n<p><strong>blickfeld:<\/strong> Und dass die Bibliothek ein konsumfreier Ort ist, macht sich sehr schnell bemerkbar. Das f\u00e4ngt schon bei einer kostenlosen Toilette an\u2026<\/p>\n<p><strong>Karin R\u00f6hrich:<\/strong> Ein ganz wichtiges Thema tats\u00e4chlich\u2026<\/p>\n<p><strong>blickfeld:<\/strong> \u2026 oder bei Ihrem kostenlosen Kaffeeautomaten, der auf Spendenbasis funktioniert.<\/p>\n<p>blickfeld-Reihe \u201eTalgesichter\u201c<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/gathe-bunte-treppe_xedel.jpg\" data-slb-active=\"1\" data-slb-asset=\"2084979957\" data-slb-internal=\"0\" data-slb-group=\"44042\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"400\" height=\"1000\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/gathe-bunte-treppe_xedel.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-37697\" style=\"width:250px\"  \/><\/a>Holsteiner Treppe \u2013 Foto: xedel<\/p>\n<p>In unserer Reihe \u201eTalgesichter\u201c interviewt die blickfeld-Redaktion Wuppertaler Pers\u00f6nlichkeiten, die kulturell, sozial oder auf anderer Ebene zum gesellschaftlichen Miteinander in unserer Stadt beitragen. In den Beitr\u00e4gen sprechen wir mit ihnen \u00fcber ihr Engagement und \u00fcber die Zukunft der Stadt.<\/p>\n<p>Die bunte \u201eHolsteiner Treppe\u201c in Elberfeld dient als verbindendes Element der Reihe. Ihre 112 Stufen verbalisieren Emotionen, die an der Stirnseite in Versalien des Schrifttyps \u201eHumanist\u201c montiert sind. Geschaffen wurde das Kunstwerk mit dem Namen \u201eSCALA \u2013 Der Gef\u00fchle\u201c vom D\u00fcsseldorfer K\u00fcnstler Horst Gl\u00e4sker. Die Gespr\u00e4chspartner:innen der Reihe w\u00e4hlen vorab einen der dort abgebildeten Begriffe, der im Beitrag vertieft wird.<\/p>\n<p>Die Reihe wird im gesamten Jahr 2025 fortgesetzt. Die blickfeld-Redaktion freut sich \u00fcber Vorschl\u00e4ge f\u00fcr Wuppertaler Pers\u00f6nlichkeiten sowie auf Initiativen von B\u00fcrger:innen, die selbst Portr\u00e4ts im Rahmen der Reihe \u201eTalgesichter\u201c ver\u00f6ffentlichen m\u00f6chten. Interessierte k\u00f6nnen sich hierzu unter <a href=\"mailto:redaktion@blickfeld-wuppertal.de\">redaktion (at) blickfeld-wuppertal.de<\/a> melden.<\/p>\n<p><strong>blickfeld:<\/strong> Aber k\u00f6nnten Sie vielleicht noch erz\u00e4hlen, was so viele Menschen bei Ihnen in der Bibliothek eigentlich tun?<\/p>\n<p><strong>Karin R\u00f6hrich:<\/strong> Es ist ganz unterschiedlich. Die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler sowie Studierenden nutzen bei uns die M\u00f6glichkeit, in Ruhe etwas auf ihrem eigenen Endger\u00e4t zu machen. Es kommen immer viele Eltern und Kinder, die nicht nur Medien f\u00fcr Zuhause suchen, sondern auch unsere Angebote in der Kinderbibliothek nutzen, angefangen bei den B\u00fccherbabys \u00fcber den Geschichtenzug bis hin zum klassischen Vorlesen mit unseren ehrenamtlichen Lesepatinnen und -paten.<\/p>\n<p>Klassische Nutzer kommen zum Beispiel nachmittags, um Zeitschriften zu lesen. Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler machen hier ihre Hausaufgaben oder steigen in die Facharbeitsrecherche ein. Dann nutzen sie gerne die Beratung durch mein Team.<\/p>\n<p>Manche Menschen tun sich bei uns zusammen, nutzen die Bibliothek als Treffpunkt. Es gibt viele weitere Angebote, die wir gemeinsam mit Kooperationspartnerinnen und -partner durchf\u00fchren, etwa den Treffpunkt Deutsch, der von Ehrenamtlichen getragen wird.<\/p>\n<p>Begeistert, \u201ewie viele Menschen hier ehrenamtlich aktiv sind und wie vielf\u00e4ltig das ehrenamtliche Engagement ist\u201c<\/p>\n<p><strong>blickfeld:<\/strong> Im kommenden Jahr sind rund 30 Prozent der \u00f6ffentlichen Bibliotheken von den kommunalen K\u00fcrzungsma\u00dfnahmen betroffen. Der Vorsitzende des Deutschen Bibliotheksverbands Volker Heller sagt dazu, dass es gerade jetzt zu Zeiten von Bildungsmisere und dem Zuwachs demokratiefeindlicher Einstellungen starke Bibliotheken braucht. F\u00fchlen Sie sich den kommenden Herausforderungen gewachsen?<\/p>\n<p><strong>Karin R\u00f6hrich:<\/strong> Ich stimme Volker Heller absolut zu. Bibliotheken sind Orte gelebter Demokratie, allein dadurch, dass wir Informationen in der Breite zur Verf\u00fcgung stellen, wie wir es tun. Sie k\u00f6nnen hier umfassende Informationen finden und nicht nur solche, die nur eine Richtung vorgeben. Informationsfreiheit ist ein hohes Gut unserer Demokratie. Ich bin niemand, der sich in ein Jammertal zur\u00fcckzieht und sagt, oh, das ist jetzt alles so schlimm mit den Einsparungen, das erfreut den K\u00e4mmerer ja genauso wenig wie uns alle, die wir hier t\u00e4tig sind. Jetzt ist Kreativit\u00e4t gefragt. Wir haben manchmal die M\u00f6glichkeit, Unterst\u00fctzung und Geld von anderen Stellen zu bekommen, etwa durch F\u00f6rderantr\u00e4ge beim Land, beim Bund, bei der EU, bei Stiftungen. Kooperationen sind ein gro\u00dfes Thema. Mich begeistert auch an Wuppertal, wie viele Menschen hier ehrenamtlich aktiv sind und wie vielf\u00e4ltig das ehrenamtliche Engagement ist.<\/p>\n<p>Als Bibliothek haben wir zum Gl\u00fcck auch einen engagierten F\u00f6rderverein, der uns immer wieder unterst\u00fctzt. Der F\u00f6rderverein hat uns zum Beispiel mit anderen Unterst\u00fctzern erm\u00f6glicht, dass wir eine Bibliothek der Dinge einrichten konnten.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1200\" height=\"900\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/leih-bar_stadtbibliothek-wtal.webp.webp\" alt=\"\" class=\"wp-image-44067\"  \/>Die LeihBar im Erdgeschoss der Zentralbibliothek \u2013 Foto: Stadtbibliothek Wuppertal<\/p>\n<p><strong>blickfeld:<\/strong> Die Bibliothek ist Teil der Sharing Economy in der Stadt?<\/p>\n<p><strong>Karin R\u00f6hrich:<\/strong> Genau, wenn Sie die Schwebebahn backen wollen, k\u00f6nnen Sie sich die Backform dazu hier ausleihen. Das finde ich sowieso wichtig, dass die Dinge, die man nur zwei oder drei Mal im Jahr braucht, bei uns ausgeliehen werden, anstatt dass sie in vielfacher Ausf\u00fchrung im Schrank stehen und \u00fcberwiegend verstauben. Das hat etwas mit Ressourcenschonung zu tun. Und die Leihbar-Mini in der Kinderbibliothek schont nicht nur die Ressourcen und den Geldbeutel, sondern erm\u00f6glicht Familien auch Teilhabe. Wuppertal hat eine Bev\u00f6lkerungsstruktur, in der es im Vergleich zu NRW \u00fcberdurchschnittlich viele Kinder gibt, die in Familien mit B\u00fcrgergeld-Bezug leben. Hier erm\u00f6glichen wir Chancengleichheit \u00fcbers Verleihen. Familien k\u00f6nnen zum Beispiel neue Spiele leihen, um einfach auch als Kind oder Heranwachsender Dinge auszuprobieren und dadurch vielleicht die eigenen F\u00e4higkeiten zu entdecken. Das ist mir total wichtig.<\/p>\n<p>Stadtbibliothek als Beitrag, \u201edie Innenstadt attraktiver zu machen\u201c<\/p>\n<p><strong>blickfeld:<\/strong> Was m\u00f6chten Sie f\u00fcr Wuppertal ver\u00e4ndern?<\/p>\n<p><strong>Karin R\u00f6hrich:<\/strong> Ich w\u00fcrde gerne den Standort der Zentralbibliothek ver\u00e4ndern. Damit w\u00fcrde ich gerne dazu beitragen, die Innenstadt attraktiver zu machen. Das ist mir ein gro\u00dfer Herzenswunsch und das ist etwas, was wir als Bibliothek aktiv tun k\u00f6nnten. Ich sage mal als Stichwort Bibliotheksgarten mitten in der Stadt, die Bibliothek als Ort, wo Sie vielleicht im Sommer reinkommen, weil es Ihnen drau\u00dfen zu hei\u00df ist, die Bibliothek als Wohnzimmer der Stadt.<\/p>\n<p>Unabh\u00e4ngig von der Bibliothek: Als Fan des \u00f6ffentlichen Nahverkehrs und des Fahrradfahrens w\u00fcrde ich mir w\u00fcnschen, dass der andiskutierte Fahrradrundweg realisiert wird. Eine Verbindung zwischen der Nordbahn- und der Sambatrasse. Eine Verbindung von Barmen, um auf die Barmer H\u00f6hen zu kommen. Und ich w\u00fcrde mich auch freuen, wenn die B7 eine Perspektive h\u00e4tte, die nicht von Autos dominiert ist. Und nat\u00fcrlich w\u00fcrde ich mir w\u00fcnschen, dass die Menschen, die in prek\u00e4ren Verh\u00e4ltnissen leben, die Chance bekommen, in bessere Lebensverh\u00e4ltnisse zu kommen.<\/p>\n<p>In unserem Team sind wir uns alle einig: Wir stehen f\u00fcr Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit. Das ist ein Begeisterungsthema und bei allen Kolleginnen und -kollegen hier sp\u00fcrt man die Begeisterung f\u00fcr das, was sie tun. \u00bb<a href=\"https:\/\/www.blickfeld-wuppertal.de\/ueber-uns\/blickfeld-redaktion\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ge<\/a>\u00ab<\/p>\n<p>Das Gespr\u00e4ch f\u00fchrte Evgenia Gavrilova<\/p>\n<p>Kurzinfo: Stadtbibliothek Wuppertal<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"blickfeld: Welcher Begriff von der Holsteiner Treppe hat Ihnen am meisten zugesagt? 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