{"id":566933,"date":"2025-11-11T04:31:14","date_gmt":"2025-11-11T04:31:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/566933\/"},"modified":"2025-11-11T04:31:14","modified_gmt":"2025-11-11T04:31:14","slug":"wie-arx-robotics-aus-muenchen-die-zeitenwende-gestaltet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/566933\/","title":{"rendered":"Wie Arx Robotics aus M\u00fcnchen die Zeitenwende gestaltet"},"content":{"rendered":"<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Die drei Gr\u00fcnder der R\u00fcstungsfirma Arx Robotics hatten als junge M\u00e4nner keine Allergie gegen olivgr\u00fcne Kleidung. Sie gingen zum Bund, wurden Offiziere, litten unter der mangelhaften Ausstattung der Bundeswehr und schworen sich, etwas dagegen zu unternehmen. Sie wurden Unternehmer, gr\u00fcndeten ihr R\u00fcstungs-Start-up, f\u00fcr das inzwischen rund 130 Frauen und M\u00e4nner arbeiten, viele davon in Oberding, aber auch in Kiew oder in Gro\u00dfbritannien. Einer von ihnen ist Marc Wietfeld.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    G\u00e4ste werden zun\u00e4chst von seinem Hund begr\u00fc\u00dft, einem ausgesprochen friedlichen, h\u00f6flich Distanz wahrenden Tier, f\u00fcr das im Erdgeschoss und im ersten Stock Schalen mit Wasser bereitstehen. Dort finden sich in einem Konferenz- und Aufenthaltsraum gr\u00f6\u00dfere Mengen Haribo als Motivationsst\u00fctze f\u00fcr um Innovationen k\u00e4mpfende Mitarbeitende.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Die Ger\u00e4usche startender und landender Flugzeuge sind durch die Mauern des Geb\u00e4udes zu h\u00f6ren. In einer Glasvitrine steht etwas versteckt, ganz unten, ein Plastikbeh\u00e4lter mit den Werkzeugen, die Wietfeld als Schlosser-Lehrling zu gebrauchen lernte. Mit seiner Brille, dem Dreitagebart und den nach oben gek\u00e4mmten schwarzen Haaren wirkt der 35-j\u00e4hrige Arx-Robotics-Chef unscheinbar, jedenfalls solange er nicht beginnt, Einblicke in sein Leben und die Entwicklung der Firma zu gew\u00e4hren. Dann kommt ein bodenst\u00e4ndiger, selbstbewusster Unternehmer zum Vorschein, der Klartext spricht, ob \u00fcber die Verteidigungsbranche oder den Umgang der Politik mit dem stark wachsenden Wirtschaftszweig.\u00a0\n  <\/p>\n<p>            Arx-Gr\u00fcnder Marc Wietfeld: \u201eWir haben keine Ruhe mehr\u201c<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Wietfeld glaubt nicht, dass die Welt wieder friedlicher wird: \u201eWir haben keine Ruhe mehr.\u201c Als junger Offizier habe er gelernt, Verteidigung bestehe darin, dem Angreifer die Lust am Angriff zu nehmen. Auch beobachtet der Unternehmer in Deutschland den Reflex, R\u00fcstungsg\u00fcter zu beschaffen, die fr\u00fcher geholfen haben, wie etwa Panzer. Die wuchtigen Gef\u00e4hrte vergleicht er mit der Kavallerie. Dabei m\u00fcssten sich L\u00e4nder wie Deutschland erheblich mehr Drohnen anschaffen.\u00a0\u00a0\n  <\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/marc-wietfeld.jpg\" alt=\"Der Gr\u00fcnder und CEO von Arx Robotics, Marc Wietfeld.\" title=\"Der Gr\u00fcnder und CEO von Arx Robotics, Marc Wietfeld.\" class=\"h-full w-full object-cover\"\/><\/p>\n<p>      Icon vergr\u00f6\u00dfern<\/p>\n<p>    Der Gr\u00fcnder und CEO von Arx Robotics, Marc Wietfeld.<br \/>\n    Foto: Arx Robotics<\/p>\n<p>        Schlie\u00dfen <\/p>\n<p>      Icon Schlie\u00dfen<\/p>\n<p>        Icon vergr\u00f6\u00dfern<\/p>\n<p>        Icon verkleinern<\/p>\n<p>      Icon Pfeil bewegen<\/p>\n<p>    Der Gr\u00fcnder und CEO von Arx Robotics, Marc Wietfeld.<br \/>\n    Foto: Arx Robotics<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Deutschland braucht beides: Mehr Drohnen, um diese zu bek\u00e4mpfen, als auch Ger\u00e4te, mit denen Drohnen ausgemacht und entdeckt werden k\u00f6nnen. Von den kleinen, unbemannten und mit Sensoren ausgestatteten Kettenfahrzeugen von Arx Robotics k\u00f6nnen Drohnen geortet und abgeschossen werden. Sie lassen sich auch mit Bahren best\u00fccken, um wie in der <a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/schlagworte\/aa-ukraine-konflikt\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"noopener\">Ukraine<\/a> verletzte Soldaten zu bergen und dadurch nicht mehr Menschenleben zu gef\u00e4hrden.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Wietfeld hat sich gezielt nach oben gearbeitet. \u201eIch habe einen Hauptschul-Abschluss gemacht\u201c, sagt er stolz, wie andere berichten, in Oxford oder Harvard studiert zu haben. Der junge Handwerker wurde f\u00fcr neun Monate zur Bundeswehr eingezogen, blieb 23 Monate bei der Truppe in Sonthofen im Allg\u00e4u, weil \u201eer die Kameradschaft und das Umfeld sch\u00e4tzen gelernt hat\u201c. Wietfeld wurde mit der Weile klar, einen gr\u00f6\u00dferen Beitrag zur Verteidigung von Freiheit und Demokratie leisten zu wollen \u2013 und das weit vor dem Putin-Trump-Sorgen-Zeitalter.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    \u00a0\u201eMit Hauptschulabschluss und Schlosserlehre war eine Offizierslaufbahn nicht drin\u201c, erinnert er sich. Der aufstrebende Mann ging raus aus der Bundeswehr und arbeitete f\u00fcr eine Elektronik-Firma im Leiterplatten-Bereich. Wietfeld lernte, wie ein Industriebetrieb funktioniert, bildete sich in der Abendschule bis zum Abitur z\u00e4h weiter, machte seinen Fach- und Betriebswirt und stieg bei einem Unternehmen bis in die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung auf. Aus der Wirtschaft ging es zur\u00fcck zur Bundeswehr. Einer Offizierslaufbahn stand nichts mehr im Weg. Er blieb lange bei der Bundeswehr, \u201eohne je ein Gefecht erlebt zu haben\u201c.\u00a0\n  <\/p>\n<p>            Oft in der Ukraine unterwegs<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Als Unternehmer hat er l\u00e4ngst intensiveren Umgang mit den Folgen des Krieges: \u201eIch habe aufgeh\u00f6rt, zu z\u00e4hlen, wie oft ich in der Ukraine war.\u201c Wietfeld stellt das ruhig und ernst fest, alles andere als martialisch. Er wirkt so friedlich wie sein Hund, aber entschlossen, Technologie zu entwickeln, mit der freiheitliche L\u00e4nder Aggressoren wie Russland abschrecken k\u00f6nnen. Interessant ist, wie der Soldat zum Unternehmer heranreifte, den Mut fasste, sich mit Freunden selbstst\u00e4ndig zu machen. Die letzten Jahre seiner Bundeswehrzeit verbrachte Wietfeld im Forschungs- und Entwicklungsbereich der Truppe, gewann einen Ideen-Wettbewerb zur Digitalisierung und durfte seine Vorstellungen umsetzen. F\u00fcr ihn war das ein Schl\u00fcsselerlebnis: \u201eZum ersten Mal nach vielen Jahren habe ich gelernt, dass diese Streitkr\u00e4fte innovativ sein k\u00f6nnen, f\u00e4hig, ja willig sind, sich zu ver\u00e4ndern.\u201c\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Der Soldat und seine beiden Mitstreiter haben inzwischen eine Firma aufgebaut, die l\u00e4ngst einem Start-up entwachsen ist. Sie schlie\u00dfen Partnerschaften mit Gr\u00f6\u00dfen der deutschen Industrie wie dem Augsburger Panzergetriebebauer Renk, dem Motoren-Spezialisten Deutz und Daimler. Wietfeld will die \u201eindustriellen Muskeln\u201c solcher Unternehmen nutzen, also nicht selbst alles produzieren. Arx Robotics sieht er als \u201eF\u00e4higkeits-Entwickler\u201c. So wollen die \u201eNew Kids on the Block\u201c, wie er das Unternehmen nennt, nicht alleine zu einem Industrie-Riesen heranwachsen, sondern bestehende Gr\u00f6\u00dfen st\u00e4rken. Der Arx-Robotics-Chef hat Gr\u00f6\u00dferes vor: Er will nicht nur Freiheit und Demokratie sch\u00fctzen, sondern auch einen Beitrag zur \u201eReindustrialisierung\u201c Deutschlands leisten.\u00a0\n  <\/p>\n<p>            Das Unternehmen w\u00e4chst und zieht in den M\u00fcnchner Norden<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    So praktisch versteckt der kleine Standort in Oberding ist, so beengt sind dort die Verh\u00e4ltnisse f\u00fcr die Firma. Arx Robotics zieht um, irgendwo in den M\u00fcnchner Norden. N\u00e4here Angaben macht der sonst gespr\u00e4chige Aufsteiger nicht. Dass die Wahl auf den Gro\u00dfraum <a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/orte\/aa-muenchen\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"noopener\">M\u00fcnchen<\/a> f\u00e4llt und dort das Unternehmen auf mehr als 500 Besch\u00e4ftigte wachsen kann, liegt auf der Hand. Wietfeld l\u00e4chelt und sagt: \u201eSoftware- und KI-Experten kriege ich nicht so leicht aufs Land.\u201c Fachkr\u00e4fte fand Arx Robotics bislang ausreichend. Immer mehr junge Menschen wollen etwas f\u00fcr die Sicherheit ihres Vater- und Mutterlandes tun.\u00a0\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Der Begriff \u201eArx\u201c stammt \u00fcbrigens aus dem Lateinischen und l\u00e4sst sich mit \u201eBurg\u201c oder \u201eFestung\u201c \u00fcbersetzen. Diesen Eindruck machte der Luftraum \u00fcber dem M\u00fcnchener Flughafen zuletzt nicht immer. Weshalb Arx seine Roboterfahrzeuge nicht nur an den Fronten in der Ukraine einsetzt, sondern auch in unmittelbarer Nachbarschaft. Am Franz-Josef-Strau\u00df-Airport waren in den vergangenen Wochen immer wieder Drohnen gesichtet worden. Auch hier \u2013 denn Drohnen-Alarm ist inzwischen fast zu einer Standard-Meldung geworden. Kritische Infrastruktur in vielen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern ist davon betroffen. Zuletzt, vergangene Woche, wieder M\u00fcnchen. Zwar musste die Start- und Landebahn nur vergleichsweise kurz am Abend gesperrt werden, aber alle Verantwortlichen w\u00fcrden sich w\u00fcnschen, dass es solche gef\u00e4hrlichen Vorf\u00e4lle gar nicht g\u00e4be.\n  <\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/arx-robotics.jpg\" alt=\"Einer der unbemannten Fahrzeuge von Arx Robotics.\" title=\"Einer der unbemannten Fahrzeuge von Arx Robotics.\" class=\"h-full w-full object-cover\"\/><\/p>\n<p>      Icon vergr\u00f6\u00dfern<\/p>\n<p>    Einer der unbemannten Fahrzeuge von Arx Robotics.<br \/>\n    Foto: Arx Robotics<\/p>\n<p>        Schlie\u00dfen <\/p>\n<p>      Icon Schlie\u00dfen<\/p>\n<p>        Icon vergr\u00f6\u00dfern<\/p>\n<p>        Icon verkleinern<\/p>\n<p>      Icon Pfeil bewegen<\/p>\n<p>    Einer der unbemannten Fahrzeuge von Arx Robotics.<br \/>\n    Foto: Arx Robotics<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Helfen konnte und kann dabei Arx. Das Unternehmen unterst\u00fctzte am 4. Oktober die Sicherheitsbeh\u00f6rden als \u201eeinziger Industriepartner\u201c, wie man stolz betont. Mehrmals waren Drohnen gesichtet worden, und Arx-Systeme halfen dabei, die unbekannten Flugobjekte zu identifizieren.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Auch wenn nicht erwiesen ist, dass Russland hinter diesen Provokationen steckt, klar ist, dass Russland die Nato-Staaten testet. Bei der Bundeswehrtagung in Berlin war am Freitag zu beobachten, wie Deutschlands Top-Milit\u00e4rs die Lage einsch\u00e4tzen. Verteidigungsminister Boris Pistorius gab dort zu Protokoll: \u201eEs ist kein Alarmismus, wenn ich sage, unsere Art zu leben, ist in Gefahr.\u201c Und der Generalinspekteur der Bundeswehr, Carsten Breuer, sekundierte so: \u201eWir m\u00fcssen wieder \u00fcber Krieg nachdenken.\u201c Und: \u201eRussland darf niemals annehmen, dass es einen Krieg mit der Nato gewinnen kann.\u201c Denn: \u201eWir sind in dieser d\u00e4mmrigen \u00dcbergangszeit, in der noch nicht Krieg, aber auch nicht ganz Frieden ist.\u201c\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Wietfeld sieht das genauso. Er findet zwar, dass 2029 \u2013 also das Jahr, in dem Russland zu einem Gro\u00dfangriff auf die Nato bereit sein soll \u2013 ein \u201etheoretisches Datum\u201c sei, aber dennoch ist er sicher: \u201eWir sind im R\u00fcckstand. Und es liegt an Europa, ob wir in die Opferrolle gehen, ob wir als lohnendes Ziel erscheinen, ob es Krieg geben wird.\u201c Die Mission von Arx ist deshalb: \u201eDer europ\u00e4ische Soldat muss erhalten, was er braucht, um seinen Dienst zu erf\u00fcllen. Und danach wieder nach Hause zu kommen.\u201c Es klingt ein bisschen pathetisch, wie er das sagt, aber Wietfeld versichert, dass das auch die Einstellungspraxis beeinflusst. Sie wollen bei Arx schon wissen, ob jemand nur einen Job will oder sich dieser Mission verpflichtet.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    <a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/politik\/verteidigung-muss-deutschland-kriegstuechtig-werden-id69484671.html\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"noopener\">Die Zeitenwende sieht er inzwischen auf einem guten Weg. \u00dcber das viel gescholtene Bundesamt f\u00fcr Ausr\u00fcstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr h\u00f6rt man von ihm kein schlechtes Wort.<\/a> Im Gegenteil. \u201eDie machen gerade einen unglaublichen Job, die mussten sich neu erfinden.\u201c Allerdings warnt Wietfeld vor dem, was er eine \u201ePanzer-Blase\u201c nennt: \u201eDer Krieg in der Ukraine zeigt, dass 80 Prozent des Effekts \u2013 also der Ausf\u00e4lle und Zerst\u00f6rungen \u2013 von unbemannten Systemen kommen. Niemand denkt den Panzer weg vom Gefechtsfeld, aber er muss im Verh\u00e4ltnis zu den unbemannten Systemen stehen.\u201c\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Was Wietfeld meint: Alles muss flexibler und schneller werden. FCAS, das milliardenschwere deutsch-franz\u00f6sisch-spanische Kampfjet-Projekt, der Nachfolger des Eurofighters, ist f\u00fcr ihn ein \u201eMahnmal\u201c. Ob etwas daraus wird, soll nach langen Jahren der Diskussion und des Streits nun bis zum Jahreswechsel endlich entschieden werden. Falls ja, soll das neue System 2040 einsatzbereit sein. 2040.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    W\u00e4hrend seiner Dienstzeit war Wietfeld in der Bundeswehr bei der Kampftruppe. Pr\u00e4senz ist ihm wichtig, gerade in der Ukraine. Wo und wie oft er sich dort aufh\u00e4lt, sagt er nicht. Aber: \u201eWenn sich etwas auf dem Gefechtsfeld \u00e4ndert, dann ist das innerhalb von Stunden bei uns. Wir passen quasi live an. In den traditionellen Systemh\u00e4usern dauert so etwas Jahre oder Jahrzehnte.\u201c Trotzdem ist er \u00fcberzeugt, dass es f\u00fcr die unbemannte Panzerarmee der Zukunft die Produktionslinien der gro\u00dfen R\u00fcstungsunternehmen braucht.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Mit Blick auf das gro\u00dfe Ganze findet es der fr\u00fchere Soldat <a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/politik\/kommentar-deutschland-braucht-wehrpflicht-europa-muss-aufruesten-106460317\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"noopener\">jedenfalls erschreckend, dass ein v\u00f6lkerrechtswidriger Angriffskrieg auf die Ukraine nicht als Weckruf gereicht hat.<\/a> \u201eErst der \u00f6ffentliche Streit von Trump und Selenskyj im Wei\u00dfen Haus hat dazu gef\u00fchrt, <a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/kultur\/gesellschaft\/die-usa-unter-trump-zerbricht-108191012\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"noopener\">dass Europa nicht noch einmal die Snooze-Taste gedr\u00fcckt hat.\u201c<\/a> Er ist \u00fcberzeugt: \u201eWir m\u00fcssen auf eigenen Beinen stehen, unabh\u00e4ngig davon, ob in der Ukraine Krieg oder Frieden herrscht.\u201c\n  <\/p>\n<p>            Und welche Bundeswehr brauchen wir?<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    <a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/politik\/warum-die-wehrpflicht-sofort-reaktiviert-gehoert-111998319\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"noopener\">Was das f\u00fcr die laufende Wehrdienst-Debatte bedeutet,<\/a> bleibt f\u00fcr den fr\u00fcheren Zeitsoldaten\u00a0ambivalent. Einerseits sagt er: \u201eOhne Wehrpflicht w\u00e4re ich nie zur Bundeswehr gegangen und es w\u00fcrde dieses Unternehmen nicht geben.\u201c Andererseits gibt er zu bedenken: \u201eWie viele gebraucht werden, h\u00e4ngt sehr stark davon ab, welche Armee wir eigentlich haben werden. Eine Kommandanten-Ausbildung f\u00fcr einen Panzer dauert drei Jahre. Die Ausbildung an unserem System f\u00fcr die ukrainischen Soldaten dauert drei Tage.\u201c Fest steht f\u00fcr ihn: \u201eMan kann mit Drohnen kein Land gewinnen, halten und sichern. Es wird immer Soldaten brauchen.\u201c\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Was ihm Hoffnung macht, wenn er auf seine Mitarbeitenden schaut: \u201eDie neue Generation versteht, dass es niemals zuvor ein Deutschland oder ein Europa gab, f\u00fcr das es sich so lohnt, zu k\u00e4mpfen. Durch Arbeitskraft oder durch den Dienst.\u201c\n  <\/p>\n<p>      <a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/wirtschaft\/warum-die-usa-richtung-autokratie-driften-112592874\" class=\"hidden  &#010;                md:block md:mr-5 md:min-w-[140px]  aspect-photo md:aspect-tv lg:aspect-tv w-fullXXX relative self-start inline overflow-hidden\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/images.mgpd.de\/img\/112659429\/crop\/c3_2-w100\/760975405\/903762323\/us-praesident-trump.jpg\" alt=\"Wohin driften die USA ein Jahr nach der Wiederwahl Donald Trumps?\" title=\"Wohin driften die USA ein Jahr nach der Wiederwahl Donald Trumps?\" class=\"h-full w-full object-cover\"\/><br \/>\n   <\/a><\/p>\n<ul data-module-id=\"DragDropModule\" class=\"flex flex-wrap justify-start group-[.no-bookmarks]:hidden\">\n<li class=\"mb-3 mr-3\">\n    Stefan Stahl<\/p>\n<p>      Icon Haken im Kreis gesetzt<\/p>\n<p>      Icon Plus im Kreis<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"mb-3 mr-3\">\n    Drohne<\/p>\n<p>      Icon Haken im Kreis gesetzt<\/p>\n<p>      Icon Plus im Kreis<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"mb-3 mr-3\">\n    Bundeswehr<\/p>\n<p>      Icon Haken im Kreis gesetzt<\/p>\n<p>      Icon Plus im Kreis<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die drei Gr\u00fcnder der R\u00fcstungsfirma Arx Robotics hatten als junge M\u00e4nner keine Allergie gegen olivgr\u00fcne Kleidung. 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