{"id":567017,"date":"2025-11-11T05:17:27","date_gmt":"2025-11-11T05:17:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/567017\/"},"modified":"2025-11-11T05:17:27","modified_gmt":"2025-11-11T05:17:27","slug":"laengster-stillstand-in-der-us-geschichte-dw-05-11-2025-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/567017\/","title":{"rendered":"L\u00e4ngster Stillstand in der US-Geschichte \u2013 DW \u2013 05.11.2025"},"content":{"rendered":"<p>Mit Beginn des 36. Tages hat sich der Shutdown in den <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/usa-vereinigte-staaten-amerika\/t-17286012\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">USA<\/a> zur l\u00e4ngsten Haushaltssperre in der Geschichte des Landes entwickelt. Der bis dahin ausgedehnteste\u00a0<a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/government-shutdown\/t-67378506\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Government Shutdown<\/a> zwischen Dezember 2018 und Januar 2019 hatte 35 Tage gedauert.<\/p>\n<p>Die Sperre war am 1. Oktober in Kraft getreten. Zuvor hatten sich die\u00a0Republikaner von US-Pr\u00e4sident <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/donald-trump\/t-18901598\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Donald Trump<\/a> und die Demokraten im Kongress nicht auf einen \u00dcbergangshaushalt einigen k\u00f6nnen. Regierungsinstitutionen, die nicht als systemrelevant gelten, mussten in der Folge schlie\u00dfen.<\/p>\n<p>Hunderttausende im unbezahlten Zwangsurlaub<\/p>\n<p>Der partei\u00fcbergreifende Think-Tank Bipartisan Policy Center sch\u00e4tzt, dass Ende Oktober mindestens 670.000 Regierungsmitarbeiter zwangsweise in den Urlaub geschickt wurden. Etwa 730.000 weitere Bundesangestellte arbeiten unbezahlt. Viele bangen zudem um ihren Job.<\/p>\n<p><img data-format=\"MASTER_LANDSCAPE\" data-id=\"74623865\" data-url=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/74623865_${formatId}.jpg\" data-aspect-ratio=\"16\/9\" alt=\"USA Minneapolis 2025 | TSA-Mitarbeiter nehmen Kartons entgegen, auf denen jeweils eine Packung mit Lebensmitteln liegt\" style=\"padding-bottom: 56.25%; height: 0; max-height: 0;\"\/>Amtshilfe: Mitarbeiter der Transportsicherheitsbeh\u00f6rde in Minneapolis im US-Bundesstaat Minnesota erhalten am Mittwoch vor einer Woche Lebensmittel w\u00e4hrend des ShutdownsBild: Tim Evans\/REUTERS<\/p>\n<p>Der anhaltende Teil-Stillstand der Regierungsgesch\u00e4fte macht sich auch im Alltagsleben der Amerikaner immer deutlicher bemerkbar: An Flugh\u00e4fen gibt es lange Schlangen, weil die Abfertigung nicht wie \u00fcblich verl\u00e4uft. Und wer auf Lebensmittelhilfe angewiesen ist, muss darauf l\u00e4nger warten als \u00fcblich.<\/p>\n<p>Machtkampf zwischen Republikanern und Demokraten<\/p>\n<p>Eigentlich h\u00e4tte sich das US-Parlament bis Ende September auf einen neuen Bundeshaushalt einigen sollen. Ein Entwurf der <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/republikanische-partei-usa\/t-69953360\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Republikaner<\/a> f\u00fcr einen \u00dcbergangsetat fand jedoch nicht die erforderliche Mehrheit im Kongress. Zuvor war ein Vorschlag der <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/demokratische-partei-usa\/t-69952967\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Demokraten<\/a> gescheitert. Hintergrund ist ein Machtkampf beider Parteien, die sich gegenseitig die Schuld f\u00fcr den Shutdown zuweisen.<\/p>\n<p><img data-format=\"MASTER_LANDSCAPE\" data-id=\"74623937\" data-url=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/74623937_${formatId}.jpg\" data-aspect-ratio=\"16\/9\" alt=\"USA Washington D.C. 2025 | &quot;Geschlossen infolge des Regierungs-Shutdowns&quot; steht in englischer Sprache auf einem Schild vor dem Skulpturengarten der National Gallery of Art in Washington, daneben sind eine Frau und ein Mann zu sehen\" style=\"padding-bottom: 56.25%; height: 0; max-height: 0;\"\/>Schlie\u00dfhinweis: Touristen m\u00fcssen auf einen Spaziergang im Skulpturengarten der National Gallery of Art in Washington verzichten (12.10.2025)Bild: Anna Moneymaker\/Getty Images<\/p>\n<p>Obwohl die Republikaner die Mehrheit in beiden Parlamentskammern &#8211; dem Repr\u00e4sentantenhaus und dem Senat &#8211; haben, sind sie auf Stimmen der Demokraten angewiesen, um die Haushaltsblockade zu l\u00f6sen. Die Demokraten wollen etwa K\u00fcrzungen im Gesundheitswesen r\u00fcckg\u00e4ngig machen, die vor allem einkommensschw\u00e4chere B\u00fcrger treffen.<\/p>\n<p>Zugang zu bezahlbarer Krankenversicherung<\/p>\n<p>Im Kern geht es dabei um den Zugang zu einer bezahlbaren Krankenversicherung. Diese Einschnitte waren Teil von Trumps gro\u00dfem Steuergesetz. Die Republikaner lehnen \u00c4nderungen ab, weil die Vorlage erst im Sommer verabschiedet wurde.<\/p>\n<p>Am Montag hatte es erste Anzeichen f\u00fcr eine m\u00f6glichen Kompromiss gegeben. Der Mehrheitsf\u00fchrer der Republikaner im Senat, John Thune, \u00e4u\u00dferte sich &#8222;optimistisch&#8220;, dass eine Einigung mit den Demokraten bis Ende der Woche erreicht werden k\u00f6nne. Mit einem \u00dcbergangshaushalt w\u00e4re die US-Regierung in der Lage, ihre T\u00e4tigkeiten in gr\u00f6\u00dferem Umfang wieder aufzunehmen.<\/p>\n<p>Einigung nach Meinungsumschwung<\/p>\n<p>Als 2018\/19 beim bislang l\u00e4ngsten Shutdown 35 Tage lang Stillstand herrschte, war Trump gerade mitten in seiner ersten Amtszeit. Damals bewegten sich beide Parteien erst aufeinander zu, nachdem die Mehrheit der Bev\u00f6lkerung die Republikaner f\u00fcr die Haushaltsblockade verantwortlich gemacht und sich wirtschaftliche Verluste angeh\u00e4uft hatten. Trump unterschrieb am 25. Januar 2019 ein Gesetz, das wenigstens teilweise die Wiederaufnahme der Regierungsgesch\u00e4fte erm\u00f6glichte.<\/p>\n<p>jj\/se (dpa, afp, rtr)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Mit Beginn des 36. 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