{"id":567327,"date":"2025-11-11T08:19:12","date_gmt":"2025-11-11T08:19:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/567327\/"},"modified":"2025-11-11T08:19:12","modified_gmt":"2025-11-11T08:19:12","slug":"neue-stadtschreiberin-von-dresden-2026","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/567327\/","title":{"rendered":"Neue Stadtschreiberin von Dresden 2026"},"content":{"rendered":"<p>Die Jury hat entschieden: Olga Martynova, eine russisch-deutsche Autorin, wird 2026 die Dresdner Stadtschreiberin. Nach der Sichtung von \u00fcber 40 Bewerbungen fiel die Wahl auf Martynova, die mit ihren lyrischen und essayistischen Arbeiten beeindruckt. Die Antrittslesung wird voraussichtlich im Juni 2026 in der Zentralbibliothek im Kulturpalast stattfinden.<\/p>\n<p>Kulturb\u00fcrgermeisterin Annekatrin Klepsch \u00e4u\u00dferte sich begeistert \u00fcber die Entscheidung der Jury: \u201eOlga Martynova vereint in ihrem Werk das Poetische mit dem Philosophischen. Ihre Texte sind das Resultat der Erfahrung zweier Kulturen und zeichnen sich durch einen tiefen Bezug zur europ\u00e4ischen Literaturtradition aus.\u201c Mit ihrer Perspektive wird sie die literarische Szene Dresdens bereichern und einen Dialog zwischen Deutschland und Russland f\u00f6rdern.<\/p>\n<p>Das Stadtschreiber-Stipendium der Landeshauptstadt Dresden wird f\u00fcr sechs Monate an Martynova vergeben. Es umfasst einen monatlichen Zuschuss sowie eine mietfreie Wohnung in der Stadt. Die Kooperation mit der Dresdner Stiftung Kunst &amp; Kultur der Osts\u00e4chsischen Sparkasse Dresden erm\u00f6glicht es der Autorin, sich intensiv dem literarischen Schaffen zu widmen und mit der Dresdner Leserschaft in Kontakt zu treten.<\/p>\n<p>Heiko Lachmann, Vorstand der Dresdner Stiftung, betont: \u201eMartynovas Werk ist gepr\u00e4gt von feiner, intellektueller Poesie. Ihre Texte laden dazu ein, die Welt mit offenem Blick wahrzunehmen. Im Sinne des Stadtschreiber-Gedankens wird sie Dresden literarisch neu entdecken und bereichern.\u201c<\/p>\n<p>Olga Martynova wurde 1962 in Dudinka geboren und wuchs in Leningrad auf, wo sie in den 1980er-Jahren die Dichtergruppe Kamera Chranenia mitbegr\u00fcndete. Seit 1991 lebt sie in Deutschland und hat sich zu einer wichtigen Stimme in der deutsch-russischen Literatur entwickelt. Ihre Werke thematisieren h\u00e4ufig Erinnerung, Sprache, Migration und das Verh\u00e4ltnis von Kunst und Geschichte.<\/p>\n<p>Martynova ist nicht nur Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland, sondern auch Vizepr\u00e4sidentin der Deutschen Akademie f\u00fcr Sprache und Dichtung. Ihre Leistungen wurden mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis und dem Berliner Literaturpreis gew\u00fcrdigt, womit sie als gro\u00dfe Literatin anerkannt ist. Das Stadtschreiber-Stipendium wird seit 1996 j\u00e4hrlich an Autorinnen und Autoren vergeben, die durch literarische Qualit\u00e4t und gesellschaftliche Relevanz \u00fcberzeugen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Jury hat entschieden: Olga Martynova, eine russisch-deutsche Autorin, wird 2026 die Dresdner Stadtschreiberin. Nach der Sichtung von&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":567328,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1835],"tags":[3364,29,2386,30,80,93,859,136826,34337],"class_list":["post-567327","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-dresden","tag-de","tag-deutschland","tag-dresden","tag-germany","tag-kultur","tag-literatur","tag-sachsen","tag-stadtschreiberin","tag-stipendium"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115530089492773847","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/567327","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=567327"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/567327\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/567328"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=567327"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=567327"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=567327"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}