{"id":567498,"date":"2025-11-11T09:58:29","date_gmt":"2025-11-11T09:58:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/567498\/"},"modified":"2025-11-11T09:58:29","modified_gmt":"2025-11-11T09:58:29","slug":"pressemitteilung-koelner-recherchepreis-2025-verliehen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/567498\/","title":{"rendered":"Pressemitteilung: \u201eK\u00f6lner Recherchepreis\u201c 2025 verliehen"},"content":{"rendered":"<p class=\"date\">11.11.2025 \u2013 10:40<\/p>\n<p class=\"customer\">\n                        <a class=\"story-customer\" title=\"weiter zum newsroom von K\u00f6lner Stadt-Anzeiger Medien\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/nr\/61114\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">K\u00f6lner Stadt-Anzeiger Medien<\/a>\n                    <\/p>\n<p><a class=\"glightbox-pseudo event-trigger\" href=\"https:\/\/cache.pressmailing.net\/thumbnail\/story_hires\/fdf21745-3930-4240-8e13-5ded6d28f6a3\/rp3.jpg.jpg\" data-description=\"\" data-category=\"medialightbox\" data-action=\"click\" data-label=\"single\" data-value=\"69130485270000fd2cf1d03f\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" height=\"540\" with=\"720\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/pressemitteilung-k-lner-recherchepreis-2025-verliehen.jpeg\"   alt=\"Pressemitteilung: \u201eK\u00f6lner Recherchepreis\u201c 2025 verliehen\" class=\"single\"\/><\/a><\/p>\n<p><b>&#8222;K\u00f6lner Recherchepreis&#8220;: Ehrung f\u00fcr junge Journalistinnen und Journalisten<\/b><\/p>\n<p>K\u00f6ln, 11. November 2025. F\u00fcr herausragende Leistungen junger Journalistinnen und Journalisten ist am Montagabend (10. November) in K\u00f6ln zum dritten Mal der \u201eK\u00f6lner Recherchepreis\u201c verliehen worden. Auch NRW-Medienminister Nathanael Liminski und der neue K\u00f6lner Oberb\u00fcrgermeister Torsten Burmester waren im Neven DuMont Haus zu Gast und hielten Keynotes.<\/p>\n<p>Der <b>erste Preis<\/b> ging an <b>Sophie Sommer (Westdeutsche Allgemeine Zeitung)<\/b> f\u00fcr ihren Report \u201eIch sp\u00fcre noch seine H\u00e4nde auf mir\u201c \u00fcber Kinderprostitution am Beispiel der Stadt Dortmund. Die Jury lobte Sommers bereits mehrfach ausgezeichneten Beitrag als umfassend recherchiert, exzellent aufgebaut und eindrucksvoll geschrieben. \u201eEin gro\u00dfer Text, der niemanden unber\u00fchrt lassen kann und der im Ged\u00e4chtnis bleibt\u201c, hei\u00dft in der Preisbegr\u00fcndung. Sophie Sommer habe eine ersch\u00fctternde Realit\u00e4t, die sich kaum beachtet und von den T\u00e4tern wie von den Opfern verschwiegen jeden Tag ganz in unserer N\u00e4he abspielt, ans Licht geholt. \u201eWas Sophie Sommers Report zeigt, sind Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Hier sind professionelle Journalistinnen und Journalisten gefragt \u2013 mit Empathie, rechtschaffener Emp\u00f6rung und einem ethischen Kompass.\u201c<\/p>\n<p>Den <b>zweiten Preis<\/b> erhielt <b>Sabrina Winter (fragdenstaat.de)<\/b> f\u00fcr einen investigativen Report zu Missst\u00e4nden im Berliner Ma\u00dfregelvollzug. \u201eSabrina Winter hat mit gro\u00dfer Hartn\u00e4ckigkeit und extrem langem Atem skandal\u00f6se Zust\u00e4nde im Umgang mit psychisch kranken Gewaltt\u00e4tern aufgedeckt\u201c, schreibt die Jury in ihrer Begr\u00fcndung. Winter habe Quellen offengelegt, die keine Beh\u00f6rde jemals freiwillig herausger\u00fcckt h\u00e4tte. Und sie hat nach Einsch\u00e4tzung der Jury \u201emusterhaft vorgef\u00fchrt, welche M\u00f6glichkeiten die Informationsfreiheitsgesetze von Bund und L\u00e4ndern gerade auch Journalistinnen und Journalisten bieten, solche Missst\u00e4nde aufzudecken\u201c. <\/p>\n<p>Mit dem <b>dritten Preis<\/b> zeichnete die Jury <b>Verena Kensbock und Philip Zeitner (Rheinische Post)<\/b> f\u00fcr eine 11-teilige Serie \u00fcber den Wohnungsmarkt in D\u00fcsseldorf unter dem Titel \u201eDas Wohn-Dilemma\u201c aus. Die Jury w\u00fcrdigte damit eine \u201ejournalistisch herausragende Analyse, die nicht nur anklagt, sondern auch erkl\u00e4rt\u201c. Die Serie \u00fcberzeuge durch klare Sprache, differenzierte Recherche und gesellschaftliche Relevanz \u2013 \u201eein Beispiel f\u00fcr Journalismus, der Missst\u00e4nde aufzeigt und Demokratie st\u00e4rkt\u201c. <\/p>\n<p><b>Isabella Neven DuMont und Christian DuMont Sch\u00fctte<\/b>, Herausgeber des \u201eK\u00f6lner Stadt-Anzeiger\u201c, forderten gemeinsame Anstrengungen, den unabh\u00e4ngigen Qualit\u00e4tsjournalismus zu sichern und in Zeiten der digitalen Transformation fortzuentwickeln. \u201eEchte Recherche\u201c sei wichtiger denn je. \u201eDenn sie f\u00fchrt zu Ergebnissen, die noch nicht im digitalen Datenstamm von ChatGPT enthalten sind.\u201c F\u00fcr den Fortbestand des lokalen und regionalen Journalismus ben\u00f6tigten die verantwortlichen Medienh\u00e4user politische Unterst\u00fctzung auf Landes-, Bundes- und Europaebene im Kampf \u201egegen die \u00fcberlebensbedrohliche Marktmacht der Tech-Konzerne und ihrer Plattformen\u201c, so die Herausgeber weiter. Ausdr\u00fccklich begr\u00fc\u00dften sie in diesem Zusammenhang den j\u00fcngsten Vorsto\u00df von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer (parteilos) zu einer Digitalabgabe als \u201eeinen Schritt zu mehr Steuergerechtigkeit, Markt\u00f6ffnung und Schutz der Medienvielfalt\u201c.<\/p>\n<p>Als Gast der von Katharina Schmalenberg (Schauspiel K\u00f6ln) moderierten Preisverleihung im Neven DuMont Haus sagte <b>Nathanael Liminski (CDU), Minister des Landes Nordrhein-Westfalen f\u00fcr Bundes- und Europaangelegenheiten, Internationales sowie Medien und Chef der Staatskanzlei:<\/b> \u201eDer K\u00f6lner Recherchepreis macht deutlich, wie unverzichtbar unabh\u00e4ngiger Journalismus f\u00fcr eine Gesellschaft ist, die auf Fakten und Vertrauen gr\u00fcndet.\u201c Diese Erkenntnis, so Liminski weiter, sei keine Selbstverst\u00e4ndlichkeit mehr. Die Frage nach der Pressefreiheit stelle sich heute mit anderer Dringlichkeit. \u201eWir werden bald entscheiden m\u00fcssen, ob wir bereit sind, f\u00fcr Presse- und Medienfreiheit einen Preis zu bezahlen\u201c, sagte Liminski mit Blick auf Drohungen der Trump-Administration gegen Medien in den USA und den Attacken auf europ\u00e4ische Regulierungen von Plattformbetreibern und Aktivit\u00e4ten im Internet. \u201eEs muss sich zeigen, ob wir zur\u00fcckschrecken oder Ernst machen mit unseren Kerninteressen und europ\u00e4ischer Identit\u00e4t.\u201c Hier k\u00f6nne es schwerlich Kompromisse geben. <\/p>\n<p>Der neue K\u00f6lner Oberb\u00fcrgermeister <b>Torsten Burmester (SPD)<\/b> betonte die Verantwortung des Journalismus und der Medien f\u00fcr Qualit\u00e4tsstandards in einer \u201ekritischen wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Situation\u201c. Die Arbeit der Preistr\u00e4gerinnen und Preistr\u00e4ger st\u00e4rke das Vertrauen in die wichtige Arbeit der Medien. \u201eQualit\u00e4t im Journalismus erfordert Zeit und Geld und Engagement.\u201c Das m\u00fcsse der Gesellschaft wie auch den Medienh\u00e4usern etwas wert sein. <\/p>\n<p>Die <b>Journalistik-Professorin Marlis Prinzing<\/b> (Hochschule Macromedia K\u00f6ln) brachte dies in ihrem Impulsvortrag unter dem Titel \u201eDer Journalismus, den wir brauchen\u201c auf die Formel: \u201eDer Journalismus, den wir brauchen, braucht auch uns.\u201c <\/p>\n<p>**<\/p>\n<p><b>Der mit insgesamt 15.000 Euro dotierte  <a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.koelner-recherchepreis.de\/\">\u201eK\u00f6lner Recherchepreis\u201c<\/a> wird seit 2023 gemeinsam vom \u201eK\u00f6lner Stadt-Anzeiger\u201c und der K\u00f6lner Lingen-Stiftung ausgelobt.<\/b> Zuvor wurde er drei Jahre lang als \u201eGutenberg-Preis\u201c von der Mainzer Mediengruppe VRM und der Lingen-Stiftung verantwortet. Pr\u00e4miert werden Beitr\u00e4ge von Journalistinnen und Journalisten bis 35 in deutschen Lokal- und Regionalzeitungen oder auf redaktionell eigenst\u00e4ndigen Online-Plattformen. Der Preis f\u00f6rdert junge Journalistinnen und Journalisten, die sich auch im Zeitalter von Meinungswettstreit und Zielgruppenkommunikation dem klassischen journalistischen Grundsatz verpflichtet f\u00fchlen: Vor der Information steht die gr\u00fcndliche Recherche. F\u00fcr den diesj\u00e4hrigen Preis wurden rund 50 Bewerbungen eingereicht. <\/p>\n<p>Mitglieder der Jury in diesem Jahr waren: <b>Joachim Frank<\/b> (Chefkorrespondent \u201eK\u00f6lner Stadt-Anzeiger\u201c, Vorsitzender), <b>Annette Binninger<\/b> (Chefredakteurin \u201eS\u00e4chsische Zeitung\u201c), <b>Friedrich Roeingh<\/b> (ehemaliger Chefredakteur \u201eMainzer Allgemeine\u201c), <b>Alina Schneider<\/b> (Lokaljournalistenprogramm bei der Bundeszentrale f\u00fcr politische Bildung) und <b>Werner Schulte<\/b> (Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Lingen-Verlag).<\/p>\n<p><b>\u00dcber die K\u00f6lner Stadt-Anzeiger Medien<\/b><br \/>\nDie \u201eK\u00f6lner Stadt-Anzeiger Medien\u201c stehen f\u00fcr Produkte, die mit publizistischer Qualit\u00e4t und lokalem Zuschnitt \u00fcberzeugen: Die Titel der KStA Medien sind in der Region die f\u00fchrenden Marken mit klarem Fokus auf Regionalit\u00e4t, Aktualit\u00e4t und Authentizit\u00e4t. Die Digitalangebote unserer Regionalmedien geh\u00f6ren mit insgesamt 60 Millionen monatlichen Visits zu den reichweitenst\u00e4rksten News-Portalen in Deutschland. Unsere regionalen Anzeigenbl\u00e4tter und Radiosender begleiten viele Menschen jeden Tag als erste Informations- und Unterhaltungsquelle. <b>Kontakt<\/b><br \/>\nK\u00f6lner Stadt-Anzeiger Medien<br \/>\nUnternehmenskommunikation <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/61114\/mailto:&#010;presse@kstamedien.de\" class=\"uri-mailto\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><br \/>\npresse@kstamedien.de<\/a><br \/>\n+49 221-224 2726<br \/>\nAmsterdamer Stra\u00dfe 192, 50735 K\u00f6ln  <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"11.11.2025 \u2013 10:40 K\u00f6lner Stadt-Anzeiger Medien &#8222;K\u00f6lner Recherchepreis&#8220;: Ehrung f\u00fcr junge Journalistinnen und Journalisten K\u00f6ln, 11. 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