{"id":567984,"date":"2025-11-11T14:48:19","date_gmt":"2025-11-11T14:48:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/567984\/"},"modified":"2025-11-11T14:48:19","modified_gmt":"2025-11-11T14:48:19","slug":"mega-zoelle-drohen-usa-in-kuerze-ohne-italienische-pasta","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/567984\/","title":{"rendered":"Mega-Z\u00f6lle drohen: USA in K\u00fcrze ohne italienische Pasta?"},"content":{"rendered":"<p>Mega-Z\u00f6lle drohenUSA in K\u00fcrze ohne italienische Pasta?<img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_16_9__4BLfH widget-picture-inline_maximizable__t_E7h\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Packaged-pasta-moves-on-a-conveyor-belt-at-the-pasta-maker-De-Cecco-s-factory-in-Fara-San-Martino-It.webp\" alt=\"Packaged-pasta-moves-on-a-conveyor-belt-at-the-pasta-maker-De-Cecco-s-factory-in-Fara-San-Martino-Italy-November-29-2021-Pasta-makers-are-fearful-of-a-substantial-supply-squeeze-in-the-coming-months-after-this-summer-s-durum-wheat-price-shock-as-the-market-runs-out-of-ways-to-offset-a-dire-harvest-in-top-exporter-Canada-Picture-taken-November-29-2021\"\/>2024 wurde Pasta im Wert von 800 Millionen Euro in die USA exportiert. (Foto: REUTERS)TeilenFolgen auf:<a href=\"https:\/\/www.whatsapp.com\/channel\/0029Va5cdVJD8SDp5YZgYF01\" title=\"Auf WhatsApp folgen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/whatsapp.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><a href=\"https:\/\/news.google.com\/publications\/CAAiEPMdif5mpRNxiLOeUpHCwwsqFAgKIhDzHYn-ZqUTcYiznlKRwsML?hl=de&amp;gl=DE&amp;ceid=DE%3Ade\" title=\"Auf Google News folgen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/google.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><\/p>\n<p class=\"Typography_text-m__XI0da Typography_weight-bold__uT6mq storyline_lead_text_leadtext__q_wg8\">Viele US-Amerikaner m\u00fcssen bald wom\u00f6glich auf ihre Lieblings-Pasta verzichten. Wegen angek\u00fcndigter Extrem-Z\u00f6lle bereiten sich italienische Hersteller auf einen R\u00fcckzug aus dem US-Markt vor.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die beliebtesten italienischen Nudel-Sorten k\u00f6nnten bald aus den Regalen der US-amerikanischen Superm\u00e4rkte und Lebensmittelgesch\u00e4fte verschwinden. Der Grund: Im Januar sollen Z\u00f6lle in Kraft treten, die den Preis verdoppeln w\u00fcrden. Hintergrund ist die Entscheidung des US-Handelsministeriums, einen zus\u00e4tzlichen Antidumpingzoll von knapp 92 Prozent zu erheben. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Demnach sollen zwei gro\u00dfe italienische Hersteller &#8211; La Molisana und Pasta Garofalo &#8211; Nudeln zwischen Juli 2023 und Juni 2024 zu unfairen Niedrigpreisen verkauft haben. Beide Unternehmen bestreiten jegliches Fehlverhalten. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die neuen Abgaben sollen zus\u00e4tzlich zu dem bestehenden US-Zoll von 15 Prozent auf die meisten Importe aus der EU erhoben werden. Damit w\u00fcrde f\u00fcr Pasta ein Zoll von rund 108 Prozent f\u00e4llig, und zwar auch auf aus Italien importierte Nudeln von anderen Herstellern. Betroffen sind unter anderem die Marken Di Cecco, Barilla, und Rummo. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die kombinierten Z\u00f6lle geh\u00f6ren zu den h\u00f6chsten, die die Regierung von US-Pr\u00e4sident Donald Trump verh\u00e4ngt hat. Dem &#8222;Wall Street Journal&#8220; zufolge w\u00fcrden sie das US-Gesch\u00e4ft f\u00fcr die italienischen Pasta-Exporteure zu teuer machen. Sie bereiteten sich deshalb darauf vor, sich bereits im Januar aus den US-Gesch\u00e4ften zur\u00fcckzuziehen. Einige Pastahersteller vermuten, dass es bei den Z\u00f6llen um mehr als nur den Preis f\u00fcr Spaghetti dreht. &#8222;Hier geht es nicht um Dumping &#8211; es ist ein Vorwand, um Importe zu blockieren&#8220;, sagte Cosimo Rummo, der Chef von Rummo Pasta der Zeitung. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">&#8222;Das ist ein unglaublich wichtiger Markt f\u00fcr uns&#8220;, sagte Giuseppe Ferro, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der familiengef\u00fchrten Nudelfabrik von La Molisana. Aber niemand habe ausreichende Margen, um so hohe Z\u00f6lle zu verdauen. &#8222;Es w\u00e4re wirklich schade, wenn uns der Markt ohne triftigen Grund weggenommen w\u00fcrde&#8220;, so Ferro. <\/p>\n<p>Wichtiger Markt<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Italien versucht derweil, die drohenden Extra-Z\u00f6lle zumindest zu reduzieren. Die Regierung in Rom arbeite eng mit der Europ\u00e4ischen Kommission zusammen, um die USA zu einer Neubewertung zu bewegen, teilte das italienische Au\u00dfenministerium im Oktober mit. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die USA sind mit Exporten im Wert von fast 800 Millionen Dollar einer der wichtigsten Absatzm\u00e4rkte f\u00fcr italienische Pasta. Insgesamt beliefen sich die italienischen Nudelexporte Daten der nationalen Statistikbeh\u00f6rde Istat zufolge im Jahr 2024 auf einen Wert von mehr als vier Milliarden Euro<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Antidumping-Untersuchungen gegen italienische Nudelhersteller sind dem &#8222;Wall Street Journal&#8220; zufolge nichts Neues. In den 90er Jahren habe das Handelsministerium festgestellt, dass viele Importeure die USA mit Nudeln zu Preisen unterhalb der normalen Marktpreise \u00fcberschwemmten. Seitdem haben amerikanische Nudelhersteller regelm\u00e4\u00dfig Antidumping-Beschwerden eingereicht. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Bei \u00dcberpr\u00fcfungen durch das Handelsministerium wurden oft ein oder mehrere italienische Unternehmen f\u00fcr schuldig befunden. Die Strafen waren jedoch in der Regel gering. Die italienischen Hersteller nahmen dies hin und betrachteten es als Teil der Kosten f\u00fcr ihre Gesch\u00e4ftst\u00e4tigkeit in den USA. Sie waren \u00fcberzeugt, dass ihre Produkte aus dem Land der Pasta trotz der durch Z\u00f6lle h\u00f6heren Preise f\u00fcr die Verbraucher attraktiv bleiben. Nun sind sie allerdings mit so hohen Z\u00f6llen konfrontiert, dass ihr US-Gesch\u00e4ft in Gefahr ist.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-s__wu_cm Typography_weight-normal__pqUbH Typography_color-darkgrey__sZEnP article-detail-footer_source__KslPc\">Quelle: ntv.de, jga\/rts<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Mega-Z\u00f6lle drohenUSA in K\u00fcrze ohne italienische Pasta?2024 wurde Pasta im Wert von 800 Millionen Euro in die USA&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":567985,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[106,303,213,212,13,14,15,12,10,8,9,11,103,55,104,211],"class_list":{"0":"post-567984","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-donald-trump","9":"tag-exporte","10":"tag-handelsbeziehungen","11":"tag-handelskonflikte","12":"tag-headlines","13":"tag-nachrichten","14":"tag-news","15":"tag-schlagzeilen","16":"tag-top-news","17":"tag-top-meldungen","18":"tag-topmeldungen","19":"tag-topnews","20":"tag-welt","21":"tag-wirtschaft","22":"tag-world","23":"tag-zoelle"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115531620153898639","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/567984","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=567984"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/567984\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/567985"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=567984"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=567984"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=567984"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}