{"id":568100,"date":"2025-11-11T15:58:10","date_gmt":"2025-11-11T15:58:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/568100\/"},"modified":"2025-11-11T15:58:10","modified_gmt":"2025-11-11T15:58:10","slug":"hamburg-kontakt-zu-zeuge-richterin-droht-block-mit-haftbefehl","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/568100\/","title":{"rendered":"Hamburg | Kontakt zu Zeuge &#8211; Richterin droht Block mit Haftbefehl"},"content":{"rendered":"<p>21. Verhandlungstag<\/p>\n<p>Hamburg (dpa) &#8211; Im Prozess um die Entf\u00fchrung ihrer Kinder hat das Landgericht Hamburg der angeklagten Unternehmerin Christina Block mit einem Haftbefehl gedroht. Grund daf\u00fcr ist die Kontaktaufnahme zu einem Zeugen. \u00abIn aller Deutlichkeit, dass diese Kammer nicht z\u00f6gern wird, einen Haftbefehl zu erlassen, sollte die Kammer zu der \u00dcberzeugung kommen, dass Druck auf Zeugen ausge\u00fcbt wird\u00bb, sagte die Vorsitzende Richterin, Isabel Hildebrandt, an die Angeklagte gerichtet.<\/p>\n<p>Die Tochter des Gr\u00fcnders der Restaurantkette \u00abBlock House\u00bb, Eugen Block, ist angeklagt, den Auftrag zur Entf\u00fchrung von zwei Kindern in der Silvesternacht 2023\/24 in Auftrag gegeben zu haben. Eine israelische Sicherheitsfirma soll den damals zehnj\u00e4hrigen Sohn und die 13-j\u00e4hrige Tochter aus der Obhut des in D\u00e4nemark lebenden Vaters entf\u00fchrt und nach Deutschland gebracht haben. Es gibt sechs weitere Angeklagte.<\/p>\n<p>Erkranktem Zeugen gute Besserung gew\u00fcnscht\u00a0<\/p>\n<p>Blocks Verteidiger Ingo Bott best\u00e4tigte, dass seine Mandantin einem erkrankten \u00e4lteren Zeugen gute Besserung gew\u00fcnscht habe. \u00ab&#8220;Gute Besserung!&#8220; ist keine Verdunkelung, gerade bei einer schweren Erkrankung darf man das w\u00fcnschen\u00bb, sagte Bott. Das Gericht selbst habe die Erkrankung des Zeugens bekanntgegeben.<\/p>\n<p>Druck auf potenzielle Zeugen in Israel?<\/p>\n<p>Die Richterin erkl\u00e4rte weiter, es sei dem Gericht zugetragen worden, dass Christina Block auf Zeugen in Israel Druck aus\u00fcbe, nicht in dem Prozess auszusagen. Der gest\u00e4ndige, in Haft sitzende israelische Angeklagte sagte dazu, er habe mit seinem Vater und einem Freund in Israel telefoniert. Dabei h\u00e4tten sie davon berichtet. Es sei aber nicht klar, woher sie das w\u00fcssten. M\u00f6glicherweise h\u00e4tten sie das in Zeitungen gelesen. Es k\u00f6nnten aber auch Ger\u00fcchte sein.<\/p>\n<p>Quelle f\u00fcr die Information ist den Angaben zufolge eine Dolmetscherin, die die Kommunikation des 36-J\u00e4hrigen in der Haft \u00fcberwacht. Sie hatte eine Kriminalbeamtin informiert. Der Verteidiger des Angeklagten, Sascha B\u00f6ttner, beantragte die Beendigung der Kommunikations\u00fcberwachung, da sein Mandant voll gest\u00e4ndig sei.<\/p>\n<p>Die Hamburger Staatsanwaltschaft fahndet nach sechs weiteren Beschuldigten in Israel. F\u00fcr einen von ihnen hat sich nach fr\u00fcheren Angaben der Beh\u00f6rde ein Anwalt legitimiert und Kooperationsbereitschaft angek\u00fcndigt. Eine Staatsanw\u00e4ltin im Gerichtssaal sprach von einem abgetrennten Verfahren, darum k\u00f6nne sie zu der Angelegenheit nichts sagen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"21. 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