{"id":568196,"date":"2025-11-11T16:51:12","date_gmt":"2025-11-11T16:51:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/568196\/"},"modified":"2025-11-11T16:51:12","modified_gmt":"2025-11-11T16:51:12","slug":"buergergeld-in-deutschland-und-mindestsicherung-in-italien-und-polen-im-vergleich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/568196\/","title":{"rendered":"B\u00fcrgergeld in Deutschland und Mindestsicherung in Italien und Polen im Vergleich"},"content":{"rendered":"<p class=\"text\">\nInsgesamt stehen dem Paar 1.012 Euro B\u00fcrgergeld zu. Auch ihre Miete und Heizkosten werden \u00fcbernommen, in ihrem Fall 480 Euro. Bis noch vor wenigen Wochen hatten beide auch etwas dazu verdient: Er f\u00fcr zwei Stunden in der Woche als Hausmeister und sie als Putzfrau. Vom Zuverdienst durfte das Paar 200 Euro behalten, der Rest wurde auf das B\u00fcrgergeld angerechnet. Am Ende hatten sie statt der 1.012 bis zu 1.228 Euro zur Verf\u00fcgung.\n<\/p>\n<p class=\"text\">\n&#8222;B\u00fcrgergeld bekommen nur hilfebed\u00fcrftige Personen. Daher m\u00fcssen Sie grunds\u00e4tzlich zuerst Ihre eigenen Mittel einsetzen, bevor Sie finanzielle Hilfe erhalten. Wenn Sie Einkommen haben oder \u00fcber verwertbares Verm\u00f6gen verf\u00fcgen, m\u00fcssen Sie damit erst einmal Ihren Lebensunterhalt sichern, wenn Freibetr\u00e4ge \u00fcberschritten werden&#8220;, erkl\u00e4rt die Arbeitsagentur auf ihrer Homepage Antragstellern. Hilfebed\u00fcrftig ist,\u00a0wessen Einkommen unter dem Existenzminimum liegt und wer den &#8222;Lebensunterhalt\u00a0nicht ausreichend aus eigenen Mitteln bestreiten&#8220; kann.\n<\/p>\n<p>\nSchonverm\u00f6gen<br \/>\nIm ersten Jahr des B\u00fcrgergeldbezuges darf eine alleinstehende Person 40.000 Euro als Verm\u00f6gen behalten, jedes weitere Familienmitglied  15.000 Euro.  Ab dem 2. Jahr gilt noch ein Schonverm\u00f6gen von 15.000 Euro pro Person.\n<\/p>\n<p><a name=\"sprung1\" class=\"jumpLabel\">B\u00fcrgergeld in Italien: Hilfe f\u00fcr Erwerbf\u00e4hige gestrichen<\/a><\/p>\n<p class=\"text\">\nW\u00fcrden Marcel Kieselbach und seine Frau in Italien leben, h\u00e4tten sie keinen Anspruch auf B\u00fcrgergeld oder eine andere Art von Sozialhilfe. Die Regierung in Rom hat im letzten Jahr das B\u00fcrgergeld, das &#8222;Reddito di Cittadinanza&#8220;, f\u00fcr alle, die als arbeitsf\u00e4hig gelten, abgeschafft. Dadurch wurde die Zahl der Empf\u00e4nger in Italien um rund 40 Prozent reduziert.\n<\/p>\n<p class=\"text\">\nAber es gibt noch eine Eingliederungshilfe f\u00fcr Schutzbed\u00fcrftige. Sie betr\u00e4gt 500 Euro. Auch ein Mietzuschuss in H\u00f6he bis 280 Euro kann beantragt werden. Das Geld gibt es nicht in bar, sondern auf einer Karte. Doch wer bekommt es? &#8222;Anspruch auf diese Leistungen haben nur noch bestimmte Personen. Menschen \u00fcber 60 Jahre, Menschen mit Behinderung, Familien mit minderj\u00e4hrigen Kindern oder pflegebed\u00fcrftigen Angeh\u00f6rigen. Kurz, jeder, den der italienische Staat ansatzweise f\u00fcr arbeitsf\u00e4hig h\u00e4lt, ist vom Bezug dieser Leistung ausgeschlossen&#8220;, erkl\u00e4rt Tilmann Kleinjung, Korrespondent im ARD-Studio Rom. Als Schonverm\u00f6gen werden hier 6.000 Euro pro Person gew\u00e4hrt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Insgesamt stehen dem Paar 1.012 Euro B\u00fcrgergeld zu. 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