{"id":568284,"date":"2025-11-11T17:37:11","date_gmt":"2025-11-11T17:37:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/568284\/"},"modified":"2025-11-11T17:37:11","modified_gmt":"2025-11-11T17:37:11","slug":"astronomie-virtuelles-teleskop-dank-lasertechnik-deutlich-leistungsfaehiger","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/568284\/","title":{"rendered":"Astronomie: Virtuelles Teleskop dank Lasertechnik deutlich leistungsf\u00e4higer"},"content":{"rendered":"<p>    close notice<\/p>\n<p class=\"notice-banner__text a-u-mb-0\">\n      This article is also available in<br \/>\n        <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/en\/news\/Virtual-telescope-significantly-more-powerful-thanks-to-laser-technology-11073953.html\" class=\"notice-banner__link a-u-inline-link\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">English<\/a>.<\/p>\n<p>      It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.\n    <\/p>\n<p class=\"notice-banner__link a-u-mb-0\">\n    Don\u2019t show this again.\n<\/p>\n<p>Vier Teleskope des Very Large Telescope Interferometer (VLTI) sind jetzt mit Lasertechnik ausger\u00fcstet, dank der das zusammengeschaltete Instrument \u00fcberall am Nachthimmel Beobachtungen mit leistungsf\u00e4higen Korrekturmechanismen vornehmen kann. Das haben die Europ\u00e4ische S\u00fcdsternwarte ESO <a href=\"https:\/\/www.mpg.de\/25694868\/very-large-telescope-gravity-plus-upgrade\" rel=\"external noopener\" target=\"_blank\">und die Max-Planck-Gesellschaft mitgeteilt<\/a>, die das virtuelle Observatorium betreiben. Das besteht aus vier zusammengeschalteten 8-Meter-Teleskopen und wird damit noch einmal leistungsf\u00e4higer. Eine Beispielaufnahme macht deutlich, was damit jetzt m\u00f6glich ist. Die verbesserte Technik soll unter anderem pr\u00e4zisere Analysen von Schwarzen L\u00f6chern, des Zentrums der Milchstra\u00dfe und von extrem weit entfernten Quasaren erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>      <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/imgs\/18\/4\/9\/7\/5\/0\/6\/9\/eso2519e-c55034d868e1c405.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>  <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"\" height=\"3953\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg xmlns='http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C\/rect%3E%3C\/svg%3E\" style=\"aspect-ratio: 3877 \/ 3953; object-fit: cover;\" width=\"3877\"\/><\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>Ein dank GRAVITY+ nachgewiesener Doppelstern im Tarantelnebel<\/p>\n<p class=\"a-caption__source\">\n      (Bild:\u00a0ESO\/GRAVITY+ Collaboration. Background images: ESO\/IDA\/Danish 1.5 m\/R. Gendler, C. C. Th\u00f6ne, C. F\u00e9ron, and J.-E. Ovaldsen\/P. Crowther\/C.J. Evans)\n    <\/p>\n<p>Hilfe gegen die Turbulenzen in der Luft<\/p>\n<p>Mit den jetzt in Betrieb genommenen Lasern k\u00f6nnen f\u00fcr alle vier Teilteleskope des Interferometers getrennt k\u00fcnstliche Referenzsterne am Nachthimmel erzeugt werden. Eine adaptive Optik ermittelt dann anhand des Flimmerns dieser Leitsterne die Turbulenzen in der Atmosph\u00e4re und kann sie durch Verformungen der Sekund\u00e4rspiegel am Teleskop ausgleichen. Das Ergebnis sind deutlich sch\u00e4rfere astronomische Aufnahmen ohne die negativen Einfl\u00fcsse der Erdatmosph\u00e4re. <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Adaptive-Optik-Very-Large-Telescope-erreicht-theoretisch-maximale-Bildschaerfe-4113502.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Die Technik wird seit Jahren schon seit Jahren erfolgreich eingesetzt<\/a>, am VLTI soll es nun Aufnahmen beliebiger Himmelsregionen unterst\u00fctzen. Bislang war man dort f\u00fcr die Korrektur auf echte helle Referenzsterne in der N\u00e4he des Ziels angewiesen, was die Zahl der beobachtbaren Objekte einschr\u00e4nkte. Das Projekt l\u00e4uft unter dem Namen GRAVITY+.<\/p>\n<p>Wie die Verantwortlichen ausf\u00fchren, regt das Laserlicht jeweils einen kleinen Punkt in einer Schicht aus Natriumatomen an zu leuchten, die befinden sich etwa 90 km \u00fcber der Erdoberfl\u00e4che. Das Ergebnis ist jeweils ein Laserleitstern \u00fcber dem gr\u00f6\u00dften Teil der Erdatmosph\u00e4re. Die vier jetzt in Betrieb genommenen Laser erm\u00f6glichen es dem zusammengeschalteten Teleskopverbund, den gesamten s\u00fcdlichen Himmel damit ins Visier zu nehmen und mit der gr\u00f6\u00dftm\u00f6glichen Pr\u00e4zision abzulichten. Zur \u00dcberpr\u00fcfung wurde ein Cluster aus massereichen Sternen in einer Nachbargalaxie der Milchstra\u00dfe ins Visier genommen. Gravity+ habe dann direkt gezeigt, dass ein Objekt, das als als gro\u00dfer Einzelstern galt, in Wahrheit aus zwei Sternen besteht. Weitere Forschung soll nun folgen.<\/p>\n<p>Bei der Interferometrie werden mehrere Observatorien zusammengeschaltet, was in der Radioastronomie beispielsweise l\u00e4ngst g\u00e4ngig ist, ist bei der optischen ungleich schwieriger. Hier m\u00fcssen die unterschiedlichen Aufnahmen physisch zusammengef\u00fchrt werden, um die Zusammenschaltung zu erm\u00f6glichen. Die Leistungsf\u00e4higkeit des Vorgehens wurde 2021 deutlich, als ein Team vom Max-Planck-Institut f\u00fcr extraterrestrische Physik Aufnahmen jener Sterne ver\u00f6ffentlicht hat, die das zentrale Schwarze Loch der Milchstra\u00dfe umkreisen. Selbst die Verantwortlichen waren von der Detailgenauigkeit verbl\u00fcfft. Abzuwarten bleibt nun, was die verbesserte Optik noch zutage f\u00f6rdert.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:mho@heise.de\" title=\"Martin Holland\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">mho<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p><strong>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. Jetzt eine Woche unverbindlich testen \u2013 ohne Verpflichtung!<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"close notice This article is also available in English. 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